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Toilettendose mit einem röhrenartigen Gehäuse Die Erfindung bezieht
sich auf eine Toilettendose, die bei kleinen Abmessungen und gefälligem Äußeren
in gedrängter Form eine Anzahl von Schönheitsmitteln enthält, wie sie von Damen
zur Pflege, insbesondere des Gesichts, benutzt werden. Die Dose kann bequem in den
üblichen Damenhandtaschen mitgeführt werden.
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BekannteToilettendosen dieser Art bestehen entweder aus flachen runden
Dosen, irr denen sich nur entsprechend flache Schönheitspflegemittel, wie feste
Schminke oder Puderquasten, und pulverförmige Mittel, wie Puder, unterbringen lassen,
oder sie bestehen aus einem rohrförmigen Gehäuse, das aber nur eine entsprechende
Röhrenkammer bildet, in welche von den beiden Enden nur zwei verschiedene Mittel
von zylindrischer oder ähnlicher Gestalt oder in entsprechenden zylindrischen oder
ähnlichen Behältern eingesetzt werden können.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Toilettendose mit einem röhrenartigen
Gehäuse, die sich von den bekannten derartigen Dosen dadurch unterscheidet, daß
in dem Gehäuse zwei mit lösbaren Verschlüssen versehene, zur Aufnahme von Schönheitspflegemitteln
dienende rohrförmige parallele Kammern eingesetzt sind, zwischen welchen und den
Längsseitenwänden des Gehäuses weitere zur Aufnahme von Schönheitspflegemitteln
dienende Kammern mit aufklappbaren Deckeln gebildet sind. Diese Anordnung schafft
unter geschickter Ausnutzung der sowieso zwischen den Rohrkammern bleibenden Räume
eine Mehrzahl von Kammern, in denen alle für die Schönheitspflege benötigten Mittel,
insbesondere auch Stifte, kleine Fläschchen, Bürsten usw., vollständig verschlossen
und größtenteils voneinander getrennt untergebracht werden können.
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In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Vorderansicht der Toilettendose, Abb. z
eine Endansicht, Abb. 3 einen Querschnitt durch dieselbe, Abb. 4. einen Längsschnitt
durch die Dose ohne Füllung, Abb.5 bis 9 verschiedene in der Dose unterzubringende
Behälter mit verschiedenen Pflegemitteln. und Abb. io eine schaubildliche Ansicht
der Dose mit dem Deckel einer der seitlichen Kammern in Offenstellung.
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In dem länglichen röhrenartigen Gehäuse i sind in Längsrichtung zwei
rohrförmige Kammern 2 und 3 angeordnet, deren offene Enden durch Stöpsel q., 5,
6 und 7 verschlossen sind. Alle Stöpsel sind von gleicher Ausführung und haben in
bekannter Weise nach innen gerichtete Sockel 8, welche Träger für die Behälter
bilden, weiche das eine oder andere Schönheitsmittel enthalten.
Der
in Abb. 5 gezeigte Behälter 9 dient zur Aufnahme von Gesichtspuder. Der Doppelbehälter
io gemäß Abb. 6 soll zwei verschiedene Schminken enthalten. Der Behälter i i der
Abb. 7 ist für Riechstoff bestimmt. In Abb.8 sind 12 und 13 Halter für einen Lippen-
und Augenbrauenstift. Der Behälter 14 der Abb. 9 enthält eine Augenbrauenbürste
15.
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Jeder der genannten Stöpsel kann herausnehmbar in ein Ende der rohrförmigen
Kammern 2, 3 eingesetzt werden. Die Behälter 9, 10, 11, 12 und 14 sitzen ihrerseits
herausnehmbar in den Sockeln 8 der Stöpsel 4 bis 7. Da die Stöpsel, wie bereits
erwähnt, von gleicher Größe sind, können diese und die von ihnen getragenen Schönheitsmittel
bei Bedarf nachgeliefert und als Ersatz oder Nachfüllungen verkauft werden, um dem
Benutzer die Wiedervervollständigung seiner Toilettendose zu ermöglichen.
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Auf gegenüberliegenden Seiten der rohrförmigen Kammern sind in dem
Gehläuse i noch zwei seitliche Kammern 16 und 17 gebildet. Dieselben
sind mit in Gelenken drehbaren Deckeln 18 und i9 versehen, die auf ihren Innenseiten
in bekannter Weise einen Spiegel 2o tragen können. Die Außenseiten der Rohrkammern
-2 -und 3 bilden die Böden der seitlichen Kammern 16 und 17. Diese Seitenkammern
dienen gemäß- der Abb.3 zur Aufnahme weiterer Schönheitspflegemittel und Geräte.
Die Kammer 16 kann z. B. Puder 21 in fester Form und eine Quaste 22 zum Auftragen
desselben enthalten, während in der Kammer 17 rote Schminke 23 in fester Form und
eine Quaste 24 zum Auftragen derselben untergebracht sein können.
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Je nach der Art des für die Dose verwendeten Baustoffes kann das aus
dem Gehäuse i, den Rohrkammern 2 und 3 und den Seitenkammern 16 und 17 bestehende
Gebilde aus mehreren Teilen zusammengesetzt oder in einem Stück gegossen sein.