DE478376C - Strichziehpinsel - Google Patents

Strichziehpinsel

Info

Publication number
DE478376C
DE478376C DEB122789D DEB0122789D DE478376C DE 478376 C DE478376 C DE 478376C DE B122789 D DEB122789 D DE B122789D DE B0122789 D DEB0122789 D DE B0122789D DE 478376 C DE478376 C DE 478376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
capsule
line drawing
brushes
bristles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB122789D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB122789D priority Critical patent/DE478376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE478376C publication Critical patent/DE478376C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B15/00Other brushes; Brushes with additional arrangements

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Strichziehpinsel Die Erfindung betrifft einen Strichziehpinsel, d. h. einen Pinsel, mit dem gleichzeitig mehrere gleich oder verschieden breite, gleich oder verschieden farbige Striche gezogen werden können.
  • Bekannt sind Bandpinsel, die eine feste Einteilung der Borsten besitzen, also stets nur für eine bestimmte Anordnung der Striche zu verwenden sind. Nachteilig ist bei diesen Pinseln ferner, daß die Borsten nur sehr kurz gehalten werden können, da sonst die Gleichmäßigkeit der Striche leiden würde. Mit solchen fest eingeteilten Linienziehpinseln können längere Striche, z. B. bei Wandbemalung, nur sehr schwierig hergestellt werden, da bei den kurzen Borsten ein öfteres Absetzen und Eintauchen das Pinsels in den Farbtopf erforderlich ist. Ferner können solche Pinsel nur mit einer Farbe arbeiten.
  • Es sind auch bereits verstellbare Strichziehpinsel bekannt geworden, mittels welcher Linien in beliebiger Anordnung gezogen werden können. Es handelt sich aber hierbei um äußerst komplizierte Einrichtungen, bei welchen die einzelnen Pinsel in einen -besonderen Pinselkasten eingeschoben werden und wobei die jeweils erforderlichen Zwischenräume durch Einsetzen entsprechender Klötzchen gebildet werden. Das Ganze wird dann durch ein mittels Schraube verstellbares Gleitstück zusammengepreßt. Auch diese Art von Pinseln kann jeweils nur mit einer Farbe arbeiten.
  • Das gleiche gilt für diejenigen Einrichtungen, bei welchen ein in einer Kapsel angeordneter Bandpinsel durch einen Kamm eingeteilt wird und bei welchen es möglich ist, durch Auswechselung eines Kammes mit anderer Zahnung die Strichbreite beliebig zu ändern und auch den Zwischenraum zwischen den einzelnen Linien oder Strichen veränderlich zu machen.
  • Um das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Farben zu ermöglichen, hat man bereits mehrere Pinsel für sich eingekapselt, mit besonderer,-durch eine Blechbüchse erfolgender Farbaufnahme versehen und auf einem Rahmen gegeneinander verschieblich angeordnet. Die Nachteile dieser Einrichtung sind hohe Herstellungskosten und Umständlichkeit der Bedienung.
  • Der Gegenstand der Erfindung benutzt ebenfalls den Pinsel umschließende auswechselbare Kapseln, kennzeichnet sich aber den bekannten Einrichtungen gegenüber dadurch, daß beide Breitseiten der Kapsel mit am vorderen Rand derselben beginnenden dreieckigen Ausschnitten versehen sind, welche an der Einbandvorderseite spitz auslaufen; und daß an den Rändern der Einschnitte d,sr einen Seite im rechten Wink-1 zu diesen hochstehende Blechstreifen angebracht sind, zwischen welche sich das eingeschnittene Blech der andern Seite schlüssig einlegt. Hierbei sind die Breitseiten der Kapsel auf dem der Länge der eingefaßten Borsten entsprechenden Teil in an sich bekannter Weise zur Farbaufnahme mit siebartigen Öffnungen versehen. Auf diese Weise wird ein einziger Bandpinsel der Teilung der Kapsel entsprechend in vom Einband aus scharf voneinander geschiedene Teile getrennt, derart, daß die Farbaufnahme in den einzelnen so gebildeten. Teilpinseln getrennt wird und eine Vermischung der Farben nicht eintreten kann. Dadurch wird erreicht, daß der Pinsel gleichzeitig mit verschiedenen Farben arbeiten kann.
  • Da zu jedem Pinsel eine beliebige Anzahl verschieden eingeteilter Kapseln vorgesehen ist, ermöglicht es die Erfindung, in äußerst einfacher Weise mit ein und demselben Pinsel mehrere Striche oder Bänder in beliebiger Breitenanordnung und Farbenzusammenstellung zu ziehen.
  • Um eine bequeme und sichere Linealanlegung zu gewährleisten, sind die Kanten der Kapseln rechtwinklig ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Abb. i ist eine Ansicht des Bandpinsels ohne Kapsel.
  • Abb. a zeigt die Kapsel aufgeklappt in. Ansicht von innen, Abb.3 die Kapsel zusammengeklappt im Seitenriß und Abb. q. einen eingekapselten Pinsel in Ansicht. Abb.5 ist ein Farbbehälter im Grundriß. Zur Verwendung gelangt ein Bandpinsel a, dessen Borsten b durch den Einband e, dessen Kanten d rechtwinklig sind, zusammengehalten werden (Abb. i). Die Kapsel wird im wesentlichen aus einem Blechstreifen hergestellt und besitzt in der Mitte ein rechteckiges Loch e zur Aufnahme des Pinselstieles f . Die beiden Seitenteile g und h erhalten dreieckförmige Ausschnitte i, die am Rande beginnen und nach innen in einer der Einbandvorderkante k (Abb, i) entsprechenden Höhe spitz auslaufen. An die Ränder der Einschnitte der einen Seite g sind im rechten Winkel zu diesen Blechstreifen l angelötet, deren Höhe etwa der Pinseldicke entspricht. m und ml sind ebenfalls hochstehende Blechstreifen, welche die seitliche Begrenzung der Kapsel bilden. Beide Breitseiten der Kapsel sind mit siebartigen Öffnungen q versehen, welche die Aufnahme der Farbe erleichtern.
  • Bei Gebrauch wird der Pinsel durch das Loch e der Kapsel hindurchgesteckt, dann der eine Teil 7a so weit gebogen, bis die Pinselborsten sich zwischen die hochstehenden Bleche 1 sowie m und ml einlegen. Auf diese Weise werden die Borsten des Pinsels in drei Teilpinsel o1, o2 und o3 gegliedert, welche scharf voneinander getrennt werden. Um die Kapsel in dieser gebogenen Stellung festzuhalten, sind Klammern P vorgesehen, die seitlich aufgeschoben werden und mit ihren - der besseren Federung halber - aufgebogenen Enden PI in den Rasten Y der Kapsel Halt finden.
  • Zu jedem Pinsel sind eine größere Anzahl Kapseln mit verschiedener Einteilung vorgesehen, die nach Bedarf benutzt werden. Durch Aufsetzen einer ungeteilten Kapsel stcllt man einen sauber arbeitenden, breiten Bandpinsel her.
  • Zwecks Aufnahme von Farbe wird ein rechteckiger Behälter s benutzt, in welche der Pinseleinteilung entsprechend ebenfalls rechteckige Einsatzfarbkästen e, t2, t3 eingesetzt werden und die mit gleichen oder verschiedenen Farben. gefüllt werden. Die Handhabung geschieht in der Weise, daß der Pinsel mit seinen Teilen o1, 02 und o3 in die entsprechenden Kästen t', t2 und 13 eingebracht wird, wobei die Pinselteile vermittels der Schlitze i an den Seitenwänden u der Kästen t Führung finden. Die Klammer v sichert die Kästen in ihrer Lage gegen ein etwaiges Herausheben durch den Pinsel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Strichziehpinsel, bei welchem die Einteilung der Borsten durch eine auswechselbare Kapsel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Breitseiten (g und h) der Kapsel mit am Rande der. beiden Schmalseiten der Kapsel beginnenden, dreieckigen und sich deckenden Ausschnitten (i, i) versehen sind, welche an der Einschnürkante (k) des Einbandes (d) spitz auslaufen, und daß an den Rändern der Ausschnitte der einen Seite (g) im. rechten Winkel zu den Breitseiten der Kapsel hochstehende Blechstreifen (l, l) angebracht sind, zwischen welche sich die entsprechenden Blechstreifen der Breitseite (h) schlüssig einlegen.
DEB122789D 1925-11-17 1925-11-17 Strichziehpinsel Expired DE478376C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB122789D DE478376C (de) 1925-11-17 1925-11-17 Strichziehpinsel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB122789D DE478376C (de) 1925-11-17 1925-11-17 Strichziehpinsel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE478376C true DE478376C (de) 1929-06-22

Family

ID=6995827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB122789D Expired DE478376C (de) 1925-11-17 1925-11-17 Strichziehpinsel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE478376C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0096310B1 (de) Farbauftragskamm
DE4213618A1 (de) Ecklesezeichen
EP0171490A2 (de) Gehäuse für Kalenderblätter
DE478376C (de) Strichziehpinsel
DE2329708B2 (de) Klinge für ein Haarschneidegerät
DE450249C (de) Typenkasten fuer Druckvorrichtungen, insbesondere von Rechenmaschinen
DE2534192B2 (de) Tiefdruckzylinder
DE823289C (de) Kartei
DE2949937C2 (de) Bilderbuch
DE964856C (de) Merkreiter
DE740011C (de) Beschriftungsstreifen fuer Fensterreiter fuer Karteikarten
DE509598C (de) Zeitungshalter
DE542062C (de) Staffelkartei, bei der die Kartenhalter auf Scharnierstiften gelenkig angeordnet sind, die ihrerseits an miteinander verbundenen, unter sich gleichen Stuetz- oder Rueckplatten sitzen
DE576367C (de) Staffelkartei, bei welcher die mit Falzen an dem einen Rande ineinander eingreifenden, flach auf dem Boden eines Gestells liegenden Karten mittels einer durch Aussparungen an dem Falzrande hindurchgefuehrten Schiene zusammengehalten werden
DE2119104C3 (de) Markierungsschiene für Schriftgutbehälter
DE718010C (de) Kartentasche mit zwischen den Taschenwaenden angeordneten seitlich gestaffelten Findestreifen
DE2126202C3 (de) Kopfstück für Karteikarten oder Karteiblätter
DE677131C (de) Aus mehreren Lagen bestehender und in Abschnitte entsprechend den Schreibbogen unterteilter Schreibpapierstreifen
DE808895C (de) Rechenlehrmittel
DE476339C (de) Druckrahmen fuer Kurztypen
DE326907C (de) Streichholzschachtelhuelse
DE876393C (de) Stufensichtkartei mit Leitkarten und Karteikasten
DE8216470U1 (de) Farbauftragskamm
DE728249C (de) Mit sich kreuzender Lineatur versehenes Zeichenpapier
DE702585C (de) Behaelter fuer einschiebbare Gegenstaende, wie Kaemme, Buersten o. dgl.