DE478073C - Elektrische Leuchtroehre - Google Patents

Elektrische Leuchtroehre

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DE478073C
DE478073C DEP53953D DEP0053953D DE478073C DE 478073 C DE478073 C DE 478073C DE P53953 D DEP53953 D DE P53953D DE P0053953 D DEP0053953 D DE P0053953D DE 478073 C DE478073 C DE 478073C
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DE
Germany
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carbonic acid
tube
gas
noble
filling
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Expired
Application number
DEP53953D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Pulfrich
Dr Franz Skaupy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Elektrische Leuchtröhre Die Erfindung bezieht sich auf solche elektrischen Leuchtröhren, die zwecks Erzielung einer Tageslichtwirkung mit Kohlensäure gefüllt sind. Die Erfindung bezweckt, die Ökonomie und damit die Helligkeit derartiger Röhren zu steigern sowie auch das Angehen derselben zu erleichtern. Zu diesem Zwecke findet erfindungsgemäß als Röhrenfüllung ein Gemisch von. Kohlensäure und einem oder mehreren Edelgasen, und zwar zweckmäßig ein Gemisch von Kohlensäure und Helium, Anwendung.
  • Der Gehalt der Röhrenfüllung an Edelgasen ist- zweckmäßig erheblich größer als der von Kohlensäure, da letztere zufolge ihrer niedrigeren Ionisationsspannung auch schon bei geringen Beimengungen für sich allein in der positiven Säule leuchtet und da ein Überschuß von Edelgasen das Angehen und Aufrechterhalten der Entladung erleichtert.
  • Die Edelgasbeimengung beeinträchtigt jedenfalls nicht im geringsten die reinweiße Strahlung des Kohlensäuregases und kommt nur in der Farbe des sich an den Elektroden der Röhre ansetzenden negativen Glimmlichtes zur Erscheinung, und zwar selbst dann, wenn der Kohlensäuregehalt in bezug auf den Edelgasgehalt nur einige Prozente, und bei Vorhandensein von Helium sogar .nur r °/o beträgt: Diese Verfärbung des an den Elektroden auftretenden negativen Glimmlichtes durch den Edelgasgehalt der Röhrenfüllung ist jedoch unbeachtlich, da die Elektroden einer Leuchtröhrenanlage stets der Sichtbarkeit entzogen sind.
  • Eine besonders zweckmäßige Röhrenfüllung ist bei Verwendung von o, z mm Kohlensäure und 2,9 mm Helium, also bei einem Gesamtdruck von 3 mm, wovon 3 °/o Kohlensäure sind, gegeben. Während eine Leuchtröhre von etwa 5 m Länge, die nur mit reiner Kohlensäure von o, i mm Druck gefüllt ist, bei einer Helligkeit von etwa 3oo Kerzen im günstigsten Fall eine Ökonomie von 7 Watt pro HK besitzt, wird bei einer Leuchtröhre von gleicher Länge, die mit dem angegebenen Gemisch von o,z mm Kohlensäure und 2,9 mm Helium gefüllt ist, eine Helligkeit von etwa 380 HK und eine Ökonomie von etwa 2,5 Watt pro HK erreicht.
  • Die -neue Beimengung von Edelgasen, insbesondere von Helium, zur Kohlensäurefüllung gestattet es auch, in wesentlich engeren Röhren, als man sie bisher bei Füllung mit reiner Kohlensäure verwenden konnte, nämlich selbst in Röhren von 15 bis 25 mm Durchmesser, eine Entladung mit guter Tageslichtwirkung zu erzielen. Bisher konnten Leuchtröhren mit - Kohlensäurefüllung unter ,45 mm Rohrdurchmesser praktisch nicht verwendet werden, da schon bei Röhren von 30 mm Durchmesser eine starke Helligkeitsabnahme, verbunden mit unerwünschter Lichtverfärbung eintrat, die auch nicht durch Erhöhung der Strombelastung der Röhre zu 5 beseitigen war. Die neue Möglichkeit zur Verwendung von Leuchtröhren geringeren Durchmessers gestattet aber nunmehr auch sehr kleine Leuchtröhrensysteme mit Tageslichtwirkung herzustellen. Es kann beispielso weise jetzt auf einer kleinen Fläche von 15 mal 25 cm Kantenlänge ein schlangenförmig gewundenes Leuchtrohr von 2o mm Durchmesser und etwa i m Länge bequem untergebracht werden, das eine Helligkeit von i 5o HK bei einer gleich guten Ökonomie von etwa 2,5 Watt pro HK besitzt.
  • Bei der neuen Leuchtröhre kann, wie an sich bekannt, ein Ersatz verbrauchter Kohlensäure im Betriebe durch Dissoziation von in die Röhre, und zwar zweckmäßig in Hohlräumen der Elektroden eingebrachten Carbonaten, insbesondere von Magnesiumcarbonat, erfolgen. Da das beigegebene Edelgas stets unverändert in der Röhre verbleibt und zur Zündung bereit steht, so ist in. diesem Fall eine etwaige Rückbildung des zerlegten Carbonats in Ruhepausen der Röhre, die sonst bei alleiniger Verwendung von reiner Kohlensäure die erneute Zündung der Röhre erheblich beeinträchtigt, vollkommen bedeutungslos, da die Zündung vornehmlich im Edelgas vor sich geht und durch die bei der Edelgaszündung eintretende Erwärmung sofort neue Kohlensäure aus dem Carbonat gebildet wird.
  • Es. ist zwar bereits bei elektrischen Gliminlichtlampen bekannt, eine Füllung zu verwenden, die neben Edelgasen eine geringe, Menge unedler Gase, auch Kohlensäure, enthält. In diesem Falle ist jedoch durch die: dichte Aneinanderstellung der Elektroden die positive Säule unterdrückt und die Menge des unedlen Gases, etwa Kohlensäure, absichtlich derart gering gewählt, daß sie die Farbe der Edelgasentladung nicht beeinträchtigt, sondenn nur die Zerstäubung der Elektroden behindert.
  • Bekannt sind ferner auch schon elektrische Leuchtröhren, die neben einem leicht flüchtigen Metall, Metalloid oder deren Verbindungen, ein Edelgas, und zwar zweckmäßig Argon, enthalten. Bei diesen bekannten Leuchtröhren handelt es sich jedoch nur darum, durch das zugesetzte Edelgas, welches in diesem Fall einen außergewöhnlich hohen Druck von etwa ioo mm besitzt, die Leuchtsäule einzuschnüren und von der Glaswand abzuhalten, damit die schädliche Erhitzung der Glaswand durch die eine sehr hohe Temperatur annehmende Metalldampfsäule vermieden wird. Bei Leuchtröhren mit Kohlensätiregasfüllung, hat jedoch die Leuchtsäule eine vergleichsweise viel geringere Temperatur, so daß es nicht notwendig ist, die Leuchtsäule durch Einbringen von Edelgasen in das Leuchtrohr einzuschnüren und den damit naturgemäß verbundenen Lichtverlust in Kauf zu nehmen. Erfindungsgemäß hat sich nun aber gezeigt, daß bei Leuchtröhren mit Kohlensäuregasfüllung ein Zusatz von Edelgas dennoch von Vorteil ist und sogar noch die Leuchtwirkung erhöht. Eine Einschnürung der Leuchtsäule findet dabei nicht statt, sofern der Edelgaszusatz in den üblichen Grenzen der Fülldrucke von Edclgasglimmentladungsröhren mit positiver Säule bleibt, also nicht über 2o mm hinausgeht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Leuchtröhre, welche neben dem leuchtenden Gas noch Edelgase enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfüllung aus einem Gemisch von Kohlensäure mit einem Edelgas, insbesondere Helium, oder mit mehreren Edelgasen besteht.
  2. 2. Leuchtröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlensäuregehalt der Füllung geringer als der Edelgasgehalt ist.
DEP53953D 1926-11-05 1926-11-05 Elektrische Leuchtroehre Expired DE478073C (de)

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