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Beleuchtungskörper für Schmückzwecke,- insbesondere für Christbäume
Die Erfindung betrifft einen Beleuchtungskörper, der schöne Lichteffekte liefert,
welche den Erfindungsgegenstand für Schmückzwecke, insbesondere zum Schmücken von
Christbäumen, geeignet machen. Christbäume und ähnliche Gegenstände pflegt man mit
kleinen elektrischen Lampen zu schmücken, welche oft die verschiedensten Farben
haben. Man verwendet auch in Verbindung mit solchen Lampen Reflektoren verschiedener
Oberflächengestaltung, beispielsweise mit im Abstand voneinander angeordneten, andersartig
reflektierenden Zonen. Bisher sind hierzu nur elektrische Lampen verwendet worden,
die einfarbig sind und deren Glasbirnen an allen Stellen dieselbe Lichtdurchlässigkeit
besitzen.
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Die Erfindung besteht darin, einen in Zonen eingeteilten Lichtreflektor
mit einer Lichtquelle zu kombinieren, die in Zonen verschieden großer Lichtdurchlässigkeit
und Farbe unterteilt ist und diese Zonen mit den verschiedenen Reflektorzonen auszurichten.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen
dargestellt.
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Abb. i ist eine Vorderansicht desselben. Abb. 2 ist ein Schnitt nach
2-2 der Abb. i in der Pfeilrichtung gesehen.
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Abb. 3 ist eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform.
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Abb. q. ist ein Schnitt nach 4-4 der Abb. 3 in der Pfeilrichtung gesehen.
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Abb.5 ist eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform. Abb.
6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Abb. 5 in der Pfeilrichtung gesehen.
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Abb. 7 ist eine Ansicht eines Reflektorteils in größerem Maßstabe.
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Abb.8 ist ein Schnitt nach 8-8 der Abb.7 in der Pfeilrichtung gesehen.
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Der in Abb. i gezeigte Reflektor io besteht aus dünnem Material, vorzugsweise
Metallblech, und hat die Form eines gekrümmten fünfzackigen Sternes. Die Krümmung
ist gleichförmig zu der Mittelachse, die senkrecht zu dem Reflektor durch dessen
Mitte verläuft. Die Oberfläche des Reflektors io ist mit vielen kleinen, nahezu
halbkugelförmigen Vertiefungen ioa nach Art der Abb. 7 und 8 versehen. Die Oberfläche
des Reflektors einschließlich der Vertiefungen ioa ist hochglanzpoliert, so daß
eine außerordentlich gute Reflexion erzielt wird. Die Vertiefungen können in beliebiger
Art und Weise angeordnet sein; in dem dargestellten Beispiel liegen sie in Reihen
parallel zu den Seiten des den Reflektor bildenden Sternes. Der Reflektor io hat
eine mittlere Öffnung und ist mit einer Hülse oder Unterlegscheibe i i aus Isoliermaterial
versehen, die eine mittlere Öffnung aufweist, welche beträchtlich kleiner als die
Öffnung in dem Reflektor ist. Die Scheibe i i wird derart gegen die Rückseite des
Reflektors gelegt, daß ihre Mittelachse mit der Mittelachse des Reflektors ausgerichtet
ist. Diese Scheibe wird an dem Reflektor durch eine Anzahl im Abstand voneinander
angeordnete, vorzugsweise zugespitzte Zungen ioc befestigt,
die
sich durch die Scheibe erstrecken und um deren Außenseite, wie in Abb. q. gezeigt,
gebogen sind. Die Lampe 12 ist aus Glas oder einem ähnlichen durchsichtigen Material,
und der hintere Teil der Lampe umfaßt, wie üblich, das Fassungsgewinde J
2b und den Kontakt i 2c, der von dem Fassungsgewinde isoliert ist. Die Lampe
i2 wird vorzugsweise, wie durch die Schattierung kenntlich gemacht, mit einem einfarbigen
Überzug oder einem mehrfarbigen Anstrich versehen. Hierbei kann jede beliebige Farbe
Verwendung finden. Die Lampenumhüllung 12 ist mit einer Zone 12d versehen, die eine
beliebige Form haben und verschiedenartig angeordnet sein kann. In der Abb. 2 ist
der Teil 12d
als ein zickzackförmiges Band dargestellt, das um die Birne 12a
im wesentlichen da, wo diese ihren größten Umfang hat, verläuft. Die spitzen Teile
i 2e des Bandes 12b sind mit den Spitzen der Zacken des Reflektors i o in
Höhe und Lage ausgerichtet. Das Band 12b hat eine andere Farbe oder eine andere
Lichtdurchlässigkeit wie die übrigen Teile der Birne 12a. Statt Verwendung einer
anderen Farbe oder einer anderen Lichtdurchlässigkeit kann das Band farblos und
vollständig durchsichtig sein.
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Im praktischen Gebrauch werden der Reflektor und die Lampe an einem
Weihnachtsbaum oder einem anderen Weihnachtsdekorationsstück in der üblichen -Weise
angebracht. Der Reflektor io wird. zwischen der Lampe und der Lampenfassung festgeklemmt.
Wenn die Lampe 12 brennt, wird die Farbe des Hauptteils der Birne von der Oberfläche
des Reflektors io derart reflektiert, daß der Reflektor an den schattierten Stellen
lob die Farbe der Birne aufweist. Das Band 12d veranlaßt jedoch, daß der Reflektor
io an seinem Rande in einer anderen Farbe glänzt, was in der Zeichnung durch den
unschraffierten Teil der Abb. i dargestellt ist, so daß zwei Zonen mit verschiedener
Reflexionswirkung auf dem Reflektor entstehen. Wenn das Band 12d farblos und vollkommen.
durchsichtig ist, erscheint der entsprechende Teil des Reflektors in hellem Licht.
Wenn das Band 12d eine andere Farbe hat, wird diese von den Kanten des Reflektors
io wiedergegeben. Auf diese Weise erzielt man auf der Oberfläche des Reflektors
verschiedene Lichtwirkungen.
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In Abb. 3 und q. ist der Reflektor 15 mit einer Anzahl strahlig
verlaufender Spitzen 15e versehen. Die Oberfläche des Reflektors 15
ist wieder
hochglanzpoliert und mit vielen nahezu halbkugelförmigen Vertiefungen 154 versehen
(Abb. 7 und 8). Der Reflektor 15
ist ebenfalls gleichförmig um die Mittelachse
nach vorn gekrümmt und mit einer Mittelöffnung 15b versehen. Eine Scheibe
16 aus Isoliermaterial liegt an der Rückseite des Reflektors 15 an und wird daran
durch eine Anzahl im Abstand voneinander angeordnete Zungen i 5c festgehalten, die
durch die Scheibe in derselben Weise hindurchgehen, wie dies bereits für die Scheibe
i i des Reflektors io der Abb. r und 2 beschrieben worden ist. Die Lampe 17 ist
mit einem Überzug versehen oder hat einen farbigen Anstrich, und der Gewindeteil
i 7d ist von der Kontaktspitze isoliert. Die Birne 17a besitzt eine Zone
17b, deren Lichtdurchlässigkeit von derjenigen des Birnenüberzuges abweicht. Der
Teil 17b, der jede beliebige Form und Lage haben kann, ist in der Abb. q. als ein
kreisförmiges Band dargestellt und hat entweder eine andere Farbe oder ist farblos..
Wenn der Reflektor 15 lind die Lampe 17. an einem Weihnachtsbaum o. dgl.
angebracht worden sind, wird die Farbe des Hauptteiles der Birne 17 von dem
mittleren Teil des Reflektors reflektiert, was durch die Schattierung
15 d der Abb. 3 dargestellt ist. Das Band 17
sendet dagegen
Licht von einer anderen Farbe oder Intensität nach den äußeren Enden der Spitze
l 5a aus, was durch die unschattierten Teile der Abb.3 dargestellt ist. Auf diese
Weise entstehen Zonen mit verschiedenartiger Helligkeit und Farbe. Wenn das Band
i7b farblos und durchsichtig ist, leuchtet der von ihm beschienene Teil ganz hell
auf, und wenn das Band ixb eine andere Farbe hat, wird diese von dem um den mittleren
Teil i 5d angeordneten Teil reflektiert.
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In Abb. 5 hat der Reflektor 2o eine andere Form. Sein Umfang besteht
aus mehreren halbkreisförmigen Lappen 2oa. Die Oberfläche des Reflektors 2o ist
ebenfalls hochglanzpoliert und mit vielen halbkugelförmigen Vertiefungen tob, ähnlich
den Vertiefungen i oa der Abb. 7 und _ 8, versehen. Die Vertiefungen können auf
die verschiedensten Arten angeordnet werden; in der dargestellten Ausführungsgform
liegen sie in Doppelreihen um die äußeren Kanten des Reflektors 2o. Ferner verlaufen
sie in Doppelreihen radial nach innen. Der Reflektor 20 ist ebenfalls mit einer
Scheibe --i versehen, die sich über die Mittelöffnung in dem Reflektor 20 erstreckt
und an diesem in der bereits oben beschriebenen Weise befestigt ist. Die Lampe 22
besteht aus dem üblichen Birnentefl 22a, und ihr Fassungsgewinde 22b ist von dem
Kontakt 22c isoliert. Die Birne 22a wird mit einem farblosen überzug_ oder mit einem
farbigen Anstrich versehen, und rund um die Birne sind im Abstand voneinander liegende
Zonen 22d mit einer anderen Lichtdurchlässigkeit wie die übrigen Teile der Birne
angeordnet. In dem dargestellten Beispiel verlaufen
die Teile 22d
radial nach außen nach der Spitze der Birne zu. Die Teile 22d erhalten entweder
eine andere Farbe als die übrigen Teile der Birne, oder sie werden ganz farblos
und durchsichtig ausgeführt.
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Wenn der Reflektor 20 und die Lampe 22 wie oben beschrieben miteinander
vereinigt sind und die Lampe erleuchtet ist, wird die Farbe auf dem Hauptteil der
Birne von dem Reflektor 20, wie durch die schattierten Teile der Abb. 5 gezeigt,
reflektiert. Die Teile 22d erzeugen dagegen andersfarbige bzw. helle Lichtstreifen
auf dem Reflektor 2o. Die Teile 22d werden mit den radialen Linien zwischen den
Lappen 2o- ausgerichtet, an deren Rändern die Vertiefungsreihen tob liegen. Die
radialen Vertiefungsreihen tob werden somit von dem Licht erleuchtet, das von den
Teilen 22d kommt, und wenn die Teile 22b farblos und durchsichtig sind, werden
die radialen Reihen hell erleuchtet. Wenn die Teile 22d eine von dem übrigen Teil
der Birne abweichende Farbe haben, wird diese längs der radialen Reihen reflektiert,
was durch die unschraffierten Teile der Abb.5 dargestellt ist.