DE477269C - Vorrichtung zum sterilen Verschliessen von Einmaschglaesern - Google Patents

Vorrichtung zum sterilen Verschliessen von Einmaschglaesern

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DE477269C
DE477269C DEP55646D DEP0055646D DE477269C DE 477269 C DE477269 C DE 477269C DE P55646 D DEP55646 D DE P55646D DE P0055646 D DEP0055646 D DE P0055646D DE 477269 C DE477269 C DE 477269C
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sterile
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DEP55646D
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GUENTHER FREIHERR ZU PUTLITZ
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum sterilen Verschließen von Einmachgläsern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum sterilen Verschließen von Einmachgläsern für Früchte, Fleisch usw. Es ist bekannt, derartige Gefäße unter Verwendung von überhitztem Dampf steril zu verschließen. Der Dampf wird hierbei in einem besonderen Verdampfungsgefäß erzeugt, aus welchem derselbe durch eine Schlauchleitung entnommen und dem Einmachegefäß zugeführt wird. Am Ende der Leitung sitzt ein an seinem freien Ende flach auslaufendes Rohrstück, welches zwischen das Einmachgefäß und den Deckel eingeklemmt werden kann, ohne daß der Deckel zu weit geöffnet werden muß.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei längerem Gebrauch derartiger Vorrichtungen aus dem Dampferzeuger Ablagerungen des Wassers mitgerissen werden. Gelangen diese in das Ein-. machgefäß, so besteht die Gefahr, daß das Einmachgut verdirbt. Außerdem bildet sich in der Schlauchleitung Kondenswasser, dessen Eintritt in das Einmachgefäß eine, wenn auch nicht immer schädliche, so doch in manchen Fällen unerwünschte Zugabe zum Einmachgut ist.
  • Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung eines Staubehälters, der in die Dampfleitung eingebaut ist und dazu dient, aus dem Kessel kommende Unreinigkeiten aufzufangen und am Eintritt in das Einmachgefäß zu hindern. Außerdem wirkt dieser Behälter gleichzeitig als Kondenstopf, so daß auch das Niederschlagwasser vom Einmachgefäß zurückgehalten wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem senkrechten Längsschnitt.
  • a ist das Verdampfungsgefäß. An dem Deckel b ist ein Rohr e angeordnet, welches mittels eines Gummischlauches mit dem Rohr g des allseitig geschlossenen Staubehälters s verbunden ist. Zweckmäßig ist der Staubehälter s nach der vorderen Wand zu konisch erweitert. In diese Wand ist das Dampfausströmungsrohr A .derart eingesetzt, daß dessen Ende f bis etwa in die Mitte des Innenraumes des Staubehälters hineinragt. Das Ende n des Rohres h ist verbreitert und dessen Ausflußöffnung o derart erweitert und so angeordnet, daß der Dampf in Richtung des Pfeiles I nach unten strömen muß, wenn die Mündung des Rohres unter den Deckel i des Einmachgefäßes eingeführt ist. Man verhindert dadurch, daß der heiße Dampf direkt gegen den Deckel strömt und das Springen des letzteren bewirkt. h ist ein Träger zur Anbringung eines Griffes aus Isoliermaterial.
  • Beim Gebrauch wird das Ende n des Rohres A zwischen das mit Früchten o. dgl. gefüllte Gefäß und den etwas hochgehobenen Deckel i eingeführt. Ist genügend Dampf im Konservierungsgefäß, so zieht man das Ende n rasch aus dem Gefäß und klappt den Deckel zu. Der im Gefäß befindliche Dampf kondensiert sich und schafft dadurch ein so erhebliches Vakuum, daß der Deckel fest geschlossen bleibt.
  • Das Kondenswasser, welches sich im Behälter s gesammelt hat, wird durch Hochheben des Behälters in die strichpunktierte Lage in das Verdampfungsgefäß a zurückgeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum sterilen Verschließen von Einmachgläsern unter Verwendung von überhitztem Dampf, wobei zwischen Deckel und Einmachglas zur Einführung des Dampfes ein Rohr eingeklemmt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Staubehälters in der das Einführungsrohr mit dem Dampferzeuger verbindenden Schlauchleitung.
DEP55646D Vorrichtung zum sterilen Verschliessen von Einmaschglaesern Expired DE477269C (de)

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