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Schreibrechenmaschine mit automatischer Leerkontrolle Die Erfindung
bezieht sich 'auf Schreibrechenmaschinen mit automatischer Leerkontrolle. Die in
die Vertikalzählwerke gebrachten Posten werden im springenden Querzählwerk gesammelt,
und am Schlusse der Zeile wird durch richtiges Abschreiben der Summe das springende
Querzählwerk leer gemacht. Ist das springende Querzählwerk richtig leer, so wird
zur Kontrolle ein Klarzeichen, z. B. Stern, an das Zeilenende geschrieben. Prüfeinrichtungen
für das springende Querzählwerk sind bereits bekannt, beziehen sich aber nur auf
eine Sperrung einer Klarzeichentaste oder auf eine gleichzeitige Sperrung der Klarzeichentaste
und der Betragstasten. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine automatische
Leerkontrolle, welche nach richtig erfolgtem Leerschreiben dazu zwingt, erst die
Klarzeichentaste anzuschlagen, tun für die weiteren Rechenarbeiten das Drücken der
Betragstasten möglich zu machen. Ist andererseits das springende Querzählwerk nicht
leer geschrieben, so werden clie Betragstasten durch das Schlußzählwerk vorübergehend
entsperrt und dadurch eine Korrektur ermöglicht, während die Klarzeichentaste so
lange gesperrt ist, bis tatsächlich das springende Querzählwerk leer geschrieben
ist.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt: Abb. i Normalstellung der Sperrungsteile, Abb. 2 Stellung der Sperrungsteile
bei nicht leer geschriebenem Querzählwerk, Abb. 3 Auslöseteile in Oberansicht. Das
Zusammenarbeiten beliebig vieler Vertikalzählwerke i mit dem springenden Querzählwerk
2 wird als bekannt vorausgesetzt. Das letzte Vertikalzähhverk -3 ist dazu bestimmt,
die Summe des springenden Querzählwerkes 2 aufzunehmen, wobei letzteres in subtraktiver
Richtung arbeitet und sich auf Null stellt, d. h. klar geschrieben wird. Ist die
letzte Zahl 3a geschrieben, so wird bei dem nächsten Wagenschritt in Pfeilrichtung
die Klinke 7 durch die Nase 23 angehoben und dadurch der Hebel 6 drehbar um den
Stift 8 verschwenkt. Hierdurch wird der Schiebehebel 5, welcher unter Wirkung der
Feder 1q. steht, freigegeben, die Klinke 16 und der Hebel 6 mit dem daran angebrachten
Sperrarm 17 bewegen sich in Sperrstellung (Abb.2). Durch die Klinke 16 wird
der Klarzeichenschieber 31 und dadurch indirekt die Klarzeichentaste 32 gesperrt.
Durch den Hebel 6 und den daran befindlichen Sperrarm 17 werden die Betragstasten
von i bis 9 gesperrt, indem sich der Sperrarm hinter einen Achsenarm 26 auf der
Drehachse 25 legt und deren Ausschwenken verhindert.
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Der Winkelhebel a8, drehbar auf Stift 29, ist durch eine Zugstange
:27 mit der Schiebestange 5 verbunden und steht bei gesperrter Klarzeichentaste
und gesperrten Betragstasten in der Stellung, wie sie A.bb. 2 zeigt. Sobald die
Sperrung aller Tasten in der beschriebenen Weise erfolgt ist, wird das springende
Zählwerk 2 vom letzten Vertikalzählwerk 3 entkuppelt und schnellt in die Anfangsstellung
zurück, wie es in Abb. i und 2 gezeichnet
ist. Der aus dem springenden
Querzählwerk 2 hervortretende Finger 3o wird in bekannter Weise von den Zahlenrollen
so beeinflußt, daß er bei Nullstellung unter der Winkelhebelbahn 28a steht und beim
Zurückschnellen des OOuerzählwerkes diesen Winkelhebel 28 anhebt, während der Finger
3o bei nicht klarem Querzählwerk nach vorn geschwenkt ist und sich seitlich an den
Winkelhebel vorbeibewegt, wie Abb. a zeigt.
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Ist durch Zurückschnellen des klar geschriebenen Querzählwerkes 2
der Winkelhebel 28 angehoben worden, so bewegt sich die Schiebestange 5 durch Vermittlung
der Verbindungsstange 27 zurück und wird wieder durch den Hebelarm 6 an den Stift
12 in dieser Stellung festgehalten. Gleichzeitig verschwenkt sich die Sperrklinke
16 und gibt den Klarzeichenschieber 31 und die - Klarzeichentaste 32 frei. Eine
Sperrstange 33 verhindert das Zurückschwenken des Hebels 6 mit Sperrarm 17 und somit
die Aufhebung der Sperrung der Betragstasten so lange, bis die Klarzeichentaste
32 angeschlagen worden ist. Sobald die obere Kante des Klarzeichenschiebers 31 die
Sperrstange 33 freigibt, kann .ich der Hebel 6- durch Feder 13 in seine Anfangsstellung
bewegen, wobei der Stift 34 im Längsschlitz 37 der Schiebestange 5 liegt.
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Ist andererseits das Querzählwerk 2 nicht klar geschrieben, wie
All. 2 zeigt, wird auch der Winkelhebel 28 durch den Finger 30 nicht
angehoben, und dadurch bleibt die Sperrung der Betragstasten sowie der Klarzeichentaste
32 bestehen. Um nun aber die Möglichkeit zu haben, den Fehler berichtigen zu können,
wird in Rechenstellung durch die an dem letzten Zählwerk 3 angebrachte Gleitbahn
24 die Rolle 22 und somit auch der Hebel 21 drehbar auf Stift 8 angehoben. Die in
den Hebelei eingehängte Zugstange i9 weist unten einen Stift 2o auf und schwenkt
durch das Anheben des Hebels 21 den Sperrarm 17 in die punktierte Lage, wie Abb.
2 zeigt, wodurch die Betragstasten vorübergehend entsperrt sind, die Klarzeichentaste
aber gesperrt bleibt.