DE47684C - Prefstrichter für Fruchtpressen - Google Patents

Prefstrichter für Fruchtpressen

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Publication number
DE47684C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
pref
fruit
fruit presses
pressing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47684D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. PINGEL in Schwerin, Wismarsche Str. Nr. 63
Publication of DE47684C publication Critical patent/DE47684C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
J. PINGEL in SCHWERIN. Prefstrichter für Fruchtpressen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1888 ab.
In ein mit Abflufshahn versehenes cylindrisches Gefäfs wird ein aus verzinntem Eisenblech genieteter Trichter gesetzt, welcher auf seinem Mantel mit einer möglichst grofsen Anzahl Löcher, die zum Durchlassen des Saftes bestimmt sind, versehen ist. Die Anzahl der Löcher richtet sich nach der Stärke der Trichterwand, ihre lichte Weite beträgt 3 bis 6 mm. Die Lochung ist vor dem Verzinnen erfolgt, um keine Eisentheile frei liegen zu lassen.
Der untere Rand des Trichters bildet eine Verstärkung, welche zur Aufnahme eines Kautschukringes mittelst verzinnten Eisenringes und ebensolcher Niete eingerichtet ist. In der hierdurch gebildeten Röhre bewegt sich saugend eine aus gleichem Material wie der äufsere Trichter hergestellte, mit der entsprechenden Anzahl Löcher versehene Tülle.
Diese Tülle wird vor dem Pressen gehoben, wobei ein auf den unteren Rand der Tülle aufgeschraubter stärkerer Ring ein Durchziehen nach oben verhindert. In den äufseren Trichter wird die Frucht gefüllt und so vertheilt, dafs die obere Oeffnung der Tülle und der Rand des äufseren Trichters nicht davon bedeckt werden. Am äufseren Trichter befindet sich ein aus gleichem Material gefertigter Cylinder ohne Löcher, der zur Führung eines zweiten inneren Trichters dient. Der letztere ist ebenso wie der äufsere Trichter hergestellt und eingerichtet, nur" fehlt hier die Kautschukdichtung am unteren Rande. Dagegen befindet sich eine solche (jedoch der oberen Weite des Trichters entsprechend) am oberen Rande; auch ist der an diesem Trichter befindliche obere cylindrische Theil bedeutend kürzer. Zum leichteren Centriren des unteren Theiles des inneren Trichters befindet sich am oberen Ende der Tülle ein kurzer Trichter, welcher auch bei schiefem Einsetzen des inneren Trichters ein sicheres Pressen gewährleistet.
Beim Pressen wird auf den oberen umgebogenen Rand des inneren Trichters ein in der Mitte mit einem gufseisernen Verstärkungsstück versehenes, schmiedeisernes Kreuz gelegt. Das Verstärkungsstück hat eine im Durchschnitt schwalbenschwanzförmige Nuth, in welche ein gleichfalls aus Gufseisen gefertigter, mit einer im Durchschnitt rechteckigen Nuth versehener Schieber eingebracht werden kann. Da das Pressen durch eine Schraube bewirkt werden soll, so wird der untere Zapfen dieser Schraube quadratisch und in die Nuth des Schiebers passend hergestellt. Es mufs daher vor dem Pressen der Zapfen der Schraube so weit über dem Verstärkungsstück stehen, dafs der Schieber vorgeschoben werden kann, so dafs dessen Nuth um den Zapfen der Schraube greift. Wird nun die Schraube gedreht, so drehen sich Schieber, Kreuz und innerer Trichter mit. Hierdurch wird die Frucht zerrissen und geprefst. Läfst sich die Schraube nicht weiter drehen, so wird der Schieber zurückgezogen, worauf durch einige Umdrehungen die Frucht nunmehr vollständig ausgepreist wird.
Bei dieser Art des Pressens hat der Saft den denkbar kürzesten Weg zurückzulegen, weil er nach zwei Seiten, einmal durch die Löcher des äufseren Trichters direct in das Saftgefäfs, zweitens durch die Löcher des inneren Trichters in diesen und von hier durch die Tülle in das Gefäfs abfliefsen kann.
Es soll thatsächlich bei dieser Presse ein Fruchtrückstand erzielt werden, der vollständig trocken ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Fruchtpressen die Anordnung zweier durchlochten, das Prefsgut zwischen sich aufnehmenden Trichter, von denen der obere in einer cylindrischen Fortsetzung des unteren Trichters kolbenartig geführt wird und oben ein Kreuz mit Verstärkungsstück trägt, in welchem ein zur Kupplung des Trichters mit der Schraubenspindel dienender Schieber angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47684D Prefstrichter für Fruchtpressen Expired - Lifetime DE47684C (de)

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