DE47677C - Selbstthätige Dampfwaschmaschine - Google Patents

Selbstthätige Dampfwaschmaschine

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DE47677C
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Germany
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DENDAT47677D
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R. HOESE, Königl. Regierungsbaumeister in Berlin S., Grimmstr. 261
Publication of DE47677C publication Critical patent/DE47677C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/32Driving arrangements  for rotating the receptacle at one speed only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dieser Waschmaschine liegt die Wäsche im Innern eines vom Waschwasser umspülten Radkranzes auf den wellenförmig zusammengesetzten Schaufeln und wird das Rad von dem durch die Heizung der Maschine erzeugten Wasserdampf in Drehung versetzt, so dafs die Wäsche auf dem Wellengang des Radkranzes ins Rollen kommt und dadurch gewaschen wird; der Waschprocefs wird durch in die Wäsche eingeleitete Dampfstrahlen unterstützt.
Beiliegende Zeichnung zeigt die Maschine in zwei Ausführungsformen, und zwar in Fig. 1, 2 und 3 ' als selbstständige Maschine und in Fig. 4 die Waschtrommel in Anwendung bei einem gewöhnlichen Waschkessel.
Das Schaufelrad S, Fig. 1 und 2, ist aus turbinenartigen Schaufeln s so zusammengesetzt, dafs das Innere des Radkranzes die Wellungen w zeigt; dieser wellenförmige Theil der Schaufeln s ist mit feinen Löchern / durchsetzt, Fig. 2. Unterhalb des mit zwei Zapfen \ \ in einem Gehäuse G gelagerten Schaufelrades S ist ein Heizkessel H angeordnet, welcher entweder mit einer besonderen Heizvorrichtung versehen wird, oder welcher dadurch die zur Dampfbildung erforderliche Wärme empfängt, dafs er in die Ringöffnung eines Kochherdes eingesetzt ist, wie in Fig. 1' angenommen. Um in das Innere des Schaufelrades Wäsche einbringen zu können, ist der Theil T des Rades S abnehmbar. Das innere Ende der Schaufeln bei a1 ist nach einem Kreisbogen um α gebildet, so dafs man nach Umklappen des Gehäuseobertheils g um Scharnier g1 das Schaufelstück T um α nach auswärts drehen und entfernen kann. Nach dem Einlegen der Wäsche wird T wieder in die richtige Lage gebracht. Eine an der seitlichen Radwandung s1, Fig. 3, befestigte Schnappfeder s2 legt sich über die an dem Schaufelstück T befestigte Nase t und hält T mit S verbunden.
Der durch Heizung in H entwickelte Dampf entweicht durch die schlitzförmige Oeffnung h} im Deckel h und bricht sich an der schräg stehenden Klappe k so, dafs er auf seinem Wege durch das Wasserbad nur in die links gelegenen Schaufeln 5 entweichen kann. Hier verdrängt der Dampf das Wasser aus den Schaufeln, während das Wasser auf der rechten Seite des Rades in den Schaufeln verbleibt; die rechte Seite des Rades ist damit mehr belastet als die linke, so dafs das Rad sich in Drehung setzen mufs, und zwar so lange, als die Dampfentwickelung in H andauert. In den oberen kälteren Schichten des Waschwassers wird der von den Schaufeln s mitgeführte Dampf condensirt. Das kältere Wasser sinkt stetig nach unten und füllt immer wieder von neuem das Gefäfs H.
Um den durch starke Heizung im Uebermafse erzeugten Dampf ableiten zu . können, ist ein mit Deckel versehener Stutzen g2 angeordnet.
Bei der Drehung von S rollt die Wäsche auf den Wellungen w und wird dadurch gewaschen. Ein Theil des in die Schaufeln s eintretenden Dampfes entweicht aus diesen durch die feinen Oeffnungen / und bewirkt
ein Aufrühren und Auflockern der Wäsche, wodurch der Waschprocefs begünstigt wird. Um den Waschprocefs zu unterbrechen, dreht man die Klappe k vermittelst Gestänge Ar1, Hebel A:2 und k3 in eine solche Stellung, dafs der aus H ausströmende Dampf nach der rechten Seite des Rades S1 geleitet wird. Die Schaufelform bedingt, dafs der Dampf dann nicht in die Schaufeln eindringen kann, vielmehr seitlich abgelenkt wird; es wird das Rad also auch keinen Antrieb erhalten. Man kann die Maschine auch mittelst Winkel ρ ρ auf eine gemauerte Heizung setzen, wie durch punktirte Linien angedeutet.
Um das Waschwasser aus dem Gehäuse G ablassen zu können, ist das Heberrohr r r1 mit Hahn r2 angeordnet. Fig. 4 zeigt ein Waschrad dieser Erfindung auf einem Gestell L angeordnet, so dafs man das Ganze in einen Waschkessel K einsetzen kann. Der sich bei der Bodenheizung des Kessels K entwickelnde Wasserdampf entweicht durch Oeffnung 0 und wird in die Schaufeln s des Waschrades S geleitet, dessen Einrichtung und Wirkung der oben beschriebenen gleichkommt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine selbsttätige Dampfwaschmaschine, bei welcher die durch die Heizung entwickelten Dämpfe bei ihrem Hochsteigen so in ein im Waschwasser liegendes Schaufelrad S geleitet werden, dafs auf der einen Seite das Wasser aus den Schaufeln s s verdrängt wird, wodurch das Rad Drehung erfährt, und wobei die nach dem Innern gerichteten Schaufeltheile so geformt sind, dafs der innere Radkranz eine wellenförmige Fläche zeigt, auf welcher die Wäsche direct aufliegt, während letzterer eventuell durch feine Oeffnungen in den Radschaufeln Dampf zugeführt wird.
    Bei der unter 1. gekennzeichneten Wascheinrichtung die Anordnung der drehbaren Klappe k über dem Heizgefäfs H, welche den entwickelten Dampf so gegen die Radschaufeln 5 leitet, dafs er entweder in dieselben eindringt oder an ihnen vorbeigeleitet wird.
    Die Anwendung der unter 1. gekennzeichneten Waschtrommel als Einsatz in einen gewöhnlichen Waschkessel (Fig. 4).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47677D Selbstthätige Dampfwaschmaschine Expired - Lifetime DE47677C (de)

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