DE475930C - Zuender fuer Handgranaten - Google Patents

Zuender fuer Handgranaten

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DE475930C
DE475930C DEK61067D DEK0061067D DE475930C DE 475930 C DE475930 C DE 475930C DE K61067 D DEK61067 D DE K61067D DE K0061067 D DEK0061067 D DE K0061067D DE 475930 C DE475930 C DE 475930C
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Germany
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ignition
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hand grenades
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/117Initiators therefor activated by friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

  • Zünder für Handgranaten Die Erfindung betrifft einen Zünder für Handgranaten mit an der Achsvorrichtung angeordneter Abreißvorrichtung.
  • Ein großer Übelstand der bisher üblichen Handgranatenzünder dieser Art besteht darin, daß zur Entzündung ein Reiber aus einem starren Material benutzt wird. Infolge der Starrheit solcher Reiber wird jede äußere Bewegung und Berührung desselben auf die Zündmasse übertragen. Dadurch sind häufig Unglücksfälle vorgekommen, und noch häufiger ist dadurch die Wasserabdichtung und die Zündmasse beschädigt worden.
  • Diesen Mißständen wird dadurch abgeholfen, daß an Stelle des starren Reibers ein Reiber aus leicht biegsamem, unstarrem Material verwendet wird, also etwa eine gegen Feuchtigkeit imprägnierte Hanfschnur oder ein Band oder auch eine Drahtlitze. Das Material, aus dem der Litzendraht besteht, ist dabei für die Zündwirkung gleichgültig, es läßt sich ebensowohl weicher Kupferdraht wie zusammengedrehter Stahldraht verwenden.
  • Die Zündung erfolgt bei dieser Art Reiber nicht durch ein Kratzen der Zündmasse, sondern dadurch, daß die Zündmasse, in die der Reiber während ihres flüssigen oder breiförmigen Zustandes, also jedenfalls vor ihrem Erstarren, eingebettet wurde, beim Herausziehen in sich zerrissen wird und sich dabei entzündet.
  • Bei Zündvorrichtungen Schnüre anzuwenden, ist an sich bekannt, jedoch dienten diese Schnüre lediglich zum Abziehen eines starren Reibers, oder ihr inneres, in. die Initialmasse eingebettetes Ende war durch Umgeben mit einer .Masse zu einem starren Teile ausgebildet.
  • Dem unstarren Reiben, der schon an sich erhebliche Bewegungen ausführen kann, ohne die Zündmasse oder die darauf befindliche Wasserabdichtung zu beschädigen, wird zweckmäßig noch in einigem Abstand von der Wasserabdichtung eine Führung gegeben, indem er beispielsweise durch eine Metallöse oder durch eine Bohrung in einer Zünderkappe hindurchgeführt ist. Dadurch wird auch noch die Bewegungsmöglichkeit des zwischen dieser Führung und der eigentlichen Zündmasse befindlichen Reiberteiles aufgehoben, und derä ußere Reiberteil kann überhaupt keinen unbeabsichtigten Einfluß mehr auf die Zündmasse ausüben.
  • Um zu verhindern, daß während des Abziehens brennende Teilchen der Zündmasse, die nach hinten heraustreten, den Abziehenden verletzen, ist es zweckmäßig, wenn man zwischen dieser Führungsöffnung und der eigentlichen Zündmasse auf den Reiber ein kleines Plättchen aus Pappe oder Metall locker aufzieht, das, beim Herausziehen des Reibers gegen die Führungsöffnung gezogen, vom Reiber heruntergestreift wird und den Feuerstrahl abfängt.
  • In der Zeichnung bedeutet z den Zünderkörper, z das Leitfeuer, 3 den Kanal für die Initialmasse, die in direkter Berührung mit dem Leitfeuer steht; q. ist die innere Abdichtung, 5 der unstarre Reiber, bestehend aus Schnur, biegsamer Drahtlitze o: dgl. ; 6 ist die aufgedrückte Zünderkappe, 7 die dem Reiber als Führung dienende Austrittsöffnung, auf der noch eine äußereWasserabdichtung sitzen kann; 8 ist das auf den Reiber lose aufgezogene Plättchen, das beim Herausziehen gegen die Führungsöffnung 7 gedrückt und dort abgestreift wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zünder für Handgranaten mit in der Achsrichtung angeordneter Abreißvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß als Reiben ein unstarrer Körper, wieSchnur, Band oder Drahtlitze, verwendet wird, der durch eine. auf dem Zünder angeordnete Hülse o. dgl. geführt ist. z. Zünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den zwischen Zündmasse und Führung liegenden Reiberteil ein Plättchen aus Pappe, Blech o. dgl. lose aufgezogen ist, das sich beim Abziehen des Reibers an der Führungsöffnung abstreift.
DEK61067D Zuender fuer Handgranaten Expired DE475930C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039435B (de) * 1955-04-13 1958-09-18 Commerce Internat Soc Et Reibungszuender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1039435B (de) * 1955-04-13 1958-09-18 Commerce Internat Soc Et Reibungszuender

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