DE475552C - Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl

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DE475552C
DE475552C DEF58478D DEF0058478D DE475552C DE 475552 C DE475552 C DE 475552C DE F58478 D DEF58478 D DE F58478D DE F0058478 D DEF0058478 D DE F0058478D DE 475552 C DE475552 C DE 475552C
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ribs
drum
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brake drums
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like
    • B21D53/34Making other particular articles wheels or the like brake drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln, bei welchem zunächst eine Scheibe schüsselförmig mit ausgehöhltem Boden gepreßt wird, worauf der ausgehöhlte Boden durch einen Druck auf die Konvexseite abgeflacht wird.
  • Es ist bekannt, daß infolge der beim Pressen in dem Material auftretenden Spannungen der Boden der Bremstrommel nach auswärts gebogen ist, wenn sie nach dem ersten Arbeitsgang die Presse verläßt. Dieses ist auch dann der Fall, wenn die Stirnfläche des Preßstempels vollkommen eben ausgeführt ist. Um den Boden nun flach zu machen, wird die Bremstrommel bei den bekannten Verfahren in ein anderes -Gesenke eingebracht, welches sehr oft mehrere Male zur Einwirkung gebracht werden muß, bevor der Boden seine nach auswärts gerichtete Wölbung verloren hat.
  • Bei dieser Bearbeitung hat sich nun der Nachteil herausgestellt, daß der Umfangsflansch häufig unrund wird, und daß der Boden trotz seiner wiederholten Beaxbleitung Erhöhungen und Vertiefungen aufweist. Da jedoch der Boden der Bremstrommel bei der Anbringung an ein Rad fest gegen die Nabe oder Speichen des Rades angezogen wird, so. wird infolge dieser Unregelmäßigkeiten in dem Boden der Flansch verzerrt, und die Bremsschuhe können nicht gleichmäßig mit dem Flansch in Eingriff geraten. Man hat diesen Nachteil. dadurch zu beheben versucht, indem man den unrunden Flansch und den Boden durch Nachhämmern ausrichtet, was eine' sehr kostspielige und sehr häufig erfolglose Arbeit ist, weil dadurch die Spannungen im Material nur noch erhöht werden.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung werden Bremstrommeln mit genau kreisrunden Flanschen und vollständig gleichförmigen Böden hergestellt. Dies wird dadurch erreicht, daß beim Abflachen des gewölbten Bodens der Bremstrommel Rippen in den Boden eingepreßt werden, wobei das durch die Abflachung verdrängte Material in die Rippen hineingedrückt wird, so daß der Flansch genau konzentrisch bleibt. Die Rippen nehmen in Tiefe von dem einen Ende nach dem anderen zu, und ihre Herstellung findet durch einen einzigen Arbeitsgang in einem Gesenke statt.
  • Die Zeichnung stellt eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens sowie das Arbeitsstück selbst dar.
  • Abb. i ist ein- Schnitt durch ein Gesenk zur Ausübung des ersten Arbeitsschrittes. Abb. z zeigt die Bremstrommel nach ihrem Durchgang durch das Gesenk der Abb. i. Abb. 3 zeigt im Schnitt das Gesenk, durch welches Rippen in den Boden der Bremstrommel eingepreßt werden.
  • Abb. ¢ ist eine Draufsicht auf einen Teil des in Abb.3 gezeigten Gesenkes nach q.-¢ der Abb.,3.
  • Abb. 5 und 6 zeigen im Schnitt bzw. Draufsicht eine fertige Bremstrommel, und Abb.7 stellt eine etwas abgeänderte Ausführungsform einer Bremstrommel dar.
  • Eine Stahlplatte io wird zunächst durch ein passendes Gesenk, welches beispielsweise nach Abb. i aus dem Preßstempel 12 und dem Haltering i r besteht, auf Schüsselform gepreßt, wie es in gestrichelten Linien bei io' in Abb. i dargestellt ist. Das Gesenk ist mit Abstreifern i i' versehen, welche die Schüssel von dem Stempel 12 entfernen, wenn derselbe nach aufwärts bewegt wird.
  • In Abb.2 ist die -auf diese Weise hergestellte Schüssel gezeigt, die einen Boden 13' hat, der in dieser Abbildung übertrieben gewölbt dargestellt ist. Beim nächsten Verfahrensschritt wird das Loch 6 (Abt. 7) ausgestanzt, und die mit dem Loch versehene Trommel wird auf die Matrize i 3 eines anderen Gesenkes (Abb.3) in umgekehrter Lage aufgebracht. Der Stempel i q. ist hier in seiner tiefsten Lage dargestellt. Die Matrize 13 besteht aus einem Klotz r3", der auf einer Grundplatte 15 ruht, und aus einer Gesenkpla.tte 16, die durch Schrauben 17 auf der Oberseite des Klotzes ig" befestigt ist. Diese Gesenkplatte 16 hat radial verlaufende Nuten r8 (Abt. q.), in welchen gehärtete Stahlstücke 2o durch die Schrauben i9 befestigt sind. Diese Einsatzstücke 20 sind mit schmalen Nuten 21 versehen, welche zur Bildung der Rippen dienen.
  • Der Stempel i q. des Gesenkes besteht aus dem Zylinder 1q.' und der Gesenkplatte 25, die mittels Schrauben. 26 an dem Zylinder 141 befestigt ist. Die Stirnfläche der Platte 25 hat Nuten 27, in welche Leisten 28 aus gehärtetem Stahl eingesetzt sind, die auf ihrer Außenfläche die Rippen 29 in Eindeckung mit den Nuten 21 aufweisen. Die Presse ist nun so ausgebildet, daß der Stempel eine sehr kurze, rasche und kräftige Bewegung nach abwärts macht, damit auf den Boden der Bremstrommel ein heftiger Schlag ausgeübt wird. Dabei drängen die Rippen 29 das Metall, das sich unter ihnen befindet, in die Nuten 2 i hinein, so daß 'der Boden der fertiggestellten Trommel radial nach außen gehende Rippen 30 (Abt. 5 und 6) aufweist. Nach Abb. 3 ist die Stirnfläche der Gesenkplatte -25 des Stempels etwas konvex geformt, und die Oberfläche der Gesenkplatte 16 ist entsprechend ausgehöhlt, so daß der Boden der Bremstrommel .etwas nach einwärts durchgebogen wird. Die Rippen 29 verjüngen sich nach dem Umfang der Trommel, wodurch auch die am Boden der Trommel hergestellten Rippen 3o ähnlich verjüngt verlaufen und am tiefsten in der Nähe der Mittelöffnung 6 sind. Nach Abb.7 sind die hergestellteni Rippen nicht geradlinig, sondern verlaufen an ihren Enden in einem Bogen zu dem Mittelteil. Die Befestigungslöcher 7 können gleichzeitig mit der Mittelöffnung 6 durch Ausstanzen hergestellt werden.
  • Die Rippen 3o ragen vorzugsweise in das Innere der Trommel hinein und beeinträchtigen also nicht die Befestigung der Trommel an dem Nabenflansch oder an den Speichen.
  • Die auf diese Weise hergestellte Bremstrommel zeichnet sich dadurch aus, daß. die inneren Spannungen entweder alle gleichmäßig verteilt sind und sich gegenseitig aufheben oder überhaupt entfernt worden sind. Diese Vergleächmäßigung oder Entfernung jener Spannungen, die eine Verzerrung des Bodens herbeiführen und die nunmehr durch die Einpressung der Rippen beseitigt werden, bringt auch den Flansch der Trommel auf seine richtige zylindrische Form, und zwar wird dadurch der Flansch mit Bezug auf den Mittelpunkt des Bodens vollständig konzentrisch. Bei der praktischen Ausübung des Verfahrens hat sich herausgestellt, daß durch die Einpressung der Rippen mittels eines heftigen Schlages der Flansch vielnäher der genauen Zylinderform kommt als bei Trummeln, die nicht mit Rippen versehen sind.

Claims (1)

  1. hATENTANSYIZÜCliE: i. Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl, bei welchem zunächst eine Scheibe schüsselförmig mit ausgehöhltem Boden gepreßt wird, worauf der ausgehöhlte Boden durch einen Druck auf die Konvexseite abgeflacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Abflachung des Bodens die in dem ersten Verfahrensschritt erzeugte Trommel an dem Boden mit Rippen versehen wird, welche das durch die Abflachung des Bodens überschüssige Material aufnehmen. 2. 'Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den . zweiten Verfahrensschritt gleichzeitig mit der Abflachung des Bodens und Verteilung des überschüssigen Materials auf die Rippen eine genaue Zentrierung des Umfangsflansches der Trommel besorgt wird.
DEF58478D 1924-04-07 1925-04-01 Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl Expired DE475552C (de)

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DE475552C true DE475552C (de) 1929-04-29

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DEF58478D Expired DE475552C (de) 1924-04-07 1925-04-01 Verfahren zur Herstellung von Bremstrommeln aus Stahl

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DE (1) DE475552C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834391C (de) * 1942-06-20 1952-03-20 Rheinische Roehrenwerke A G Stempel zum Kuempeln von Boeden od. dgl. aus Blechplatten
DE1146021B (de) * 1955-10-25 1963-03-28 Svenska Aeroplan Ab Verfahren zum Formpressen von Blechteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE834391C (de) * 1942-06-20 1952-03-20 Rheinische Roehrenwerke A G Stempel zum Kuempeln von Boeden od. dgl. aus Blechplatten
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