DE475485C - Einfach oder mehrfach gekroepfte Kurbelwelle fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben - Google Patents

Einfach oder mehrfach gekroepfte Kurbelwelle fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben

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DE475485C
DE475485C DES67758D DES0067758D DE475485C DE 475485 C DE475485 C DE 475485C DE S67758 D DES67758 D DE S67758D DE S0067758 D DES0067758 D DE S0067758D DE 475485 C DE475485 C DE 475485C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Einfach oder mehrfach gekröpfte Kurbelwelle für Kraftmaschinen, insbesondere für solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben Gegenstand der Erfindung ist eine Kurbelwelle für Kraftmaschinen, insbesondere für solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben. Um für Reihenfertigung eine große Anzahl von untereinander gleichen Teilen zu erhalten, wird das Gehäuse aus zwei je eine Ringkanalhälfte enthaltenden Endstücken und keinem, einem oder mehreren je zwei Rin:gkanalhälften enthaltenden Zwischenstücken zusammengesetzt. Dementsprechend ist die axiale Baulänge der Gesamtmaschine durch die Summe der axialen Baulängen der End-und der Zwischenstücke bestimmt. Will man insbesondere bei größeren Maschinen die axiale Baulänge klein halten, so ist es notwendig, die axiale Baulänge der Einzelstücke aufs äußerste zu verkleinern.
  • Nun ist es notwendig, zwischen je zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Querwänden, die also zu je einem Endstück und dem nächsten Zwischenstück oder zu zwei aufeinanderfolgenden Zwischenstücken gehörenkönnen, eine Kurbelwelle zu lagern, und zwar müssen auf der Länge dieser Kurbelwelle das Pleuelstangenlager und die beiden Kurbelwellenlager untergebracht werden. Durch die zunächst für Gleitlager mit sinngemäßen Abänderungen, aber auch für Wälzläger geltende Regel, daß der Druck auf die-Flächeneinheit der Lagerfläche eine durch Erfahrung festgestellte Größe nicht überschreiten darf, wird ein größerer Abstand der in axialer Richtung aufeinanderfolgenden, durch je eine Ringkanalachse gehenden Teilungsebenen bedingt, als unter sonstigen Gesichtspunkten notwendig sein würde. Um sowohl kleine Drücke auf die Flächeneinheit der Kurbelwellen- und des Pleuelstangenlagers als auch einen kleinen axialen Abstand der genannten Teilungsebenen zu erhalten, sind gemäß der vorliegenden Erfindung die Kurbelwellenlager über das Pleuelstangenlager hinwegragend angeordnet, und die Kurbel selbst ist in-der bereits mehrfach erwähnten Teilungsebene des Gehäuses ihrerseits ebenfalls geteilt.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. r schematisch ein aus zwei Endstücken und drei Zwischenstücken gebildetes Gehäuse mit einer eingezeichneten Kurbel und Abb. a den Längsschnitt durch diese Kurbel in größerem Maßstab; Abb. 3 bis 5 zeigetiAusführungsbeispiele von solchen Kurbelwellen, die für Kraft = maschinen mit geraden Zylinderachsen bestimmt sind.
  • Die Kurbelwelle besteht aus zwei Teilstücken, von denen jedes eine radiale Scheibe a, einen einseitig, nämlich bis zur Mittelebene A-B sich erstreckenden, exzentrischen-Achsstummelb, einen nach der Seite des Achsstummels b überstehenden Flansch c, dessen zylindrische Außenfläche zur Lagerung dient, und, mit dem Teilstück zusammenhängend, -ein Zahnrad d erkennen läßt, welches zentrisch zum Flansch c angeordnet ist.
  • Über die beiden stumpf gegeneinanderstoßenden Achsstummel b, b ist eine Verbindungsbüchse 3 gesteckt, deren Außenfläche zur Lagerung der Pleuelstange q. dient, deren hopf in dem von den Ausnehmungen der beiden Teilstücke dargebotenen Raum Platz findet, während der Stangenschaft zwischen den Flanschen c,_c hindurchgeht.
  • Man erkennt, daß die Lagerungsfläche für die Kurbelwelle groß ist, weil mit der geringen Flanschbreite der große (äußere) ;Flanschdurchmesser zu multiplizieren ist, und auch die Lagerungsfläche für die Pleuelstange ist groß, weil hier der Einfuß des kleineren Durchmessers durch die größere axiale Länge ausgeglichen wird. Die gesamten zur VerfüguÜg stehenden axialen Längen sind größer, als wenn die Flansche nicht übergreifend ausgebildet wären. Die durch den größeren Flanschdurchmesser bedingte Vergrößerung des Reibungsweges ist unschädlich, weil durch das angewendete Hilfsmittel der Flächendruck so niedrig gehalten werden kann, daß reine Flüssigkeitsreibung zustande kommt.
  • Hinsichtlich der axialen Baulänge ist bei der in Abb. i dargestellten Anordnung so viel erreicht, daß außer dem Pleuelstangenlager und den beiden Kurbelwellenlagern auch noch zweiseitig je ein mit je einer Kurbelwelllenhälfte vereinigtes Zahnrad d untergebracht werden kann. Jedes zwischen je zwei Ringkanälen .befindliche, innen verzahnte Rad e kann in diesem Fall den Kurbelwellen zweier hintereinander befindlichen Zylinderringe gemeinschaftlich zugeordnet sein; die zugehörigen Kurbelwellen selbst sind dann in der Umfangsrichtung mit Bezug auf die zentrale Hauptwelle gegeneinander um einen passenden Winkel, z. B. 9o°, versetzt.
  • Bei Kraftmaschinen mit mehrfach gekröpfter Kurbelwelle sind zu weiterer Verkleinerung der axialen Baulänge gemäß Abb. 3 die Endstücke in ;gleicher Weise wie die Hälften der Abb. 2, jedoch ohne Zahnrad ausgebildet. Zwischen die Endstücke sind Kurbelscheiben a, mit zwei beiderseits angebrachten Kurbelzapfenstummeln bi eingeschaltet, und die Flansche cl sind beiderseits übergreifend angeordnet. Die beiden Zapfenstummel jeder Zwischenscheibe sind um einen passenden Winkel, z. B. i 8o° oder i 2o°, gegeneinander versetzt. Je zwei zusammenstoßende Zapfenstummel sind wieder durch eine übergesteckte Büchse 3 vereinigt.
  • Bei solchen Kraftmaschinen, an deren axialer Länge nicht gespart zu werden braucht, ist es im allgemeinen nicht notwendig, die Kurbelscheiben mit übergreifenden Flanschen auszurüsten und an der Außenfläche der Flansche zu lagern, sondern es ist möglich, den Kurbielzapfenstummehi gegenüber Lagerzapfenstummel /oder Lagerhälse t, anzubringen (Abb. ¢ und 5). Der erreichte Vorteil besteht in diesem Fall darin, daß die Herstellung der Kurbelwelle sich vereinfacht, und daß sich verhältnismäßig kleine Einzelstücke von übereinstimmender, zur Reihenfertigung geeigneter Gestalt ergeben.

Claims (2)

  1. PATLCVTnrrsPRöc11L: i. Einfach oder mehrfach gekröpfte Kurbelwelle für Kraftmaschinen, insbesondere für solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle längs einer oder mehrerer durch die oder je eine Kurbelmitte gehenden Ebenen (AS) unterteilt ist und die beiden in einer Teilungsebene aneinanderstoßenden Kurbelstummel (b) durch eine übergestreifte Büchse (3) vereinigt sind.
  2. 2. Kurbelwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme als Tragscheiben (a) mit je einem einseitig nach der einseitig befindlichen Kurbel hin '(Abb.2) oder zweiseitig (Abb. 3) nach den - beiderseits befindlichen Kurbeln hin übergreifenden Flansch (c) ausgebildet sind, der mit seiner Umfläche in einem Traglager läuft.
DES67758D 1924-11-22 1924-11-22 Einfach oder mehrfach gekroepfte Kurbelwelle fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer solche mit in einem Ringkanal umlaufenden Zylindern und mitumlaufenden Kolben Expired DE475485C (de)

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