DE474980C - Selbsttaetige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen mit einer geneigten Rutschflaeche - Google Patents

Selbsttaetige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen mit einer geneigten Rutschflaeche

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DE474980C
DE474980C DEA50590D DEA0050590D DE474980C DE 474980 C DE474980 C DE 474980C DE A50590 D DEA50590 D DE A50590D DE A0050590 D DEA0050590 D DE A0050590D DE 474980 C DE474980 C DE 474980C
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DE
Germany
Prior art keywords
waffle
sorting device
automatic sorting
wafer baking
baking machines
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Expired
Application number
DEA50590D
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Julien Clement Rimeur
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ANCIENS ETS SAVY
JEANJEAN ET CIE
Baker Perkins Ltd
Original Assignee
ANCIENS ETS SAVY
JEANJEAN ET CIE
Baker Perkins Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B5/00Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
    • A21B5/02Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like
    • A21B5/023Hinged moulds for baking waffles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

  • Selbsttätige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen mit einer geneigten Rutschfläche Es sind bereits Waffelbackmaschinen bekannt, bei denen die Formen oder Waffeleisen auf ein -endloses Förderband aufgesetzt sind und nach Füllung mit Teig nacheinander den Backofen durchlaufen, um selbsttätig nach dem Austritt aus dem Ofen zur Abgabe der gebackenen Waffeln sich zu öffnen und dann nach Füllen- mit Teig wieder in den Backraum zurückzukehren. Bei diesen Waffelbackmaschinen werden die gebackenen Waffeln einzeln auf einen Tisch oder in einen Behälter abgelegt. Nunsind aber die Waffeleisen, um verschiedene Wäffelsorten herstellen zu können, oftmitverschiedenen Mustern, Zeichnungen oder Aufschriften versehen, so daß bei Abgabe sämtlicher Waffeln in einen und denselben Behälter eine Sortierung der Waffelsorten notwendig ist, was eine weitere Handarbeit erfordert.
  • Die Erfindung betrifft nun eine selbsttätige Sortiervorrichtung an solchen Waffelbackmaschinen, bei welchen eine geneigte Rutschfläche für das aus den Waffeleisen ausfallende Gebäck vorgesehen ist, wodurch sich jede Sortierhandarbeit erübrigt. Gemäß der Erfindung besteht die Rutschfläche aus um wagerechte Achsen drehbaren Klappen, die in der Normallage eine geschlossene schiefe Ebene bilden und durch die Waffeleisen derart gesteuert werden, daß für die ausfallenden Gebäckstücke nach getrennt angeordneten Sammelbehältern sich öffnende Austrittsspalte entstehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Sortiervorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Waffelmaschine mit der Sortiervorrichtung in seitlicher Ansicht und Abb.2 in Draufsicht, während Abb.3 und 4 die Verteilungshähne für die Druckluft in seitlicher Ansicht und in Draufsicht zeigen.
  • In dem im Maschinengestell i gelagerten Backraum 2 ist ein endloses Förderband angeordnet, auf dessen Achsen 3 Rollen 4 befestigt sind, die sich auf einer kreisförmigen Laufbahn 5 abwälzen. Das Förderband bewegt sich im Sinne des Pfeiles f unter Vermittlung eines beliebigen Getriebes. Auf den Achsen 3 sind die aus Bronze oder anderem nicht rostendem Metall hergestellten Waffeleisen befestigt. Diese Waffeleisen bestehen aus einer unteren Platte 6a und einer oberen Deckelplatte 6b. Beide Platten sind durch Scharniere 7 vereinigt, welche in der Bewegungsrichtung des Förderbandes hegen. Die untere Waffeleisenplatte kann, je nach Art der herzustellenden Waffel, glatt sein oder eine vertiefte Musterung besitzen, z. B. Riffelungen, Zeichnungen, Aufschriften usw, haben, welche auf die Waffel übertragen werden sollen. Der glatte Deckel trägt einen Fingeransatz 8, welcher in' den Zwischenraum zwischen zwei Führungsschienen 9, i o eingreifen kann. Diese Schienen sind am Gestell befestigt und besitzen die dargestellte Bogenform, so daß die Waffeleisen sich selbsttätig öffnen und schließen, wenn der Fingeransatz des Deckels vor Eintritt der Waffeleisen in den Backraum die Führungsschienen durchläuft.
  • Die Waffeleisen sind in Gruppen eingeteilt, deren jede auf der Unterplatte die gleiche Musterung oder Aufschrift trägt. Anschläge i i und 12 (s. Abb. 3 und 4), deren Bestimmung weiter unten erläutert wird, sind abnehmbar auf dem Deckel der einzelnen Waffeleisen oder einem anderen Teil der Fördervorrichtung befestigt.
  • Die schräge Rutschbahn, auf welche die fertigen Waffeln auffallen, ist an der Stirnseite der Maschine angeordnet und- besteht aus einer Anzahl von Klappen. Jede dieser Platten 13, 14 ist um :eine Achse 15 bzw. 16 derart drehbar, daß die Klappen für gewöhnlich sich unter ihrem Eigengewicht auf den oberen Rand eines fest angeordneten Teiles 17 bzw. 18 auflegen und eine einzige Schrägebene bilden, jedoch sofort hochklappen, wenn auf das vordere Ende eine geringe Kraftäußerung von z. B. log pro Quadratzentimeter ausgeübt wird. Die untere Kante jeder Klappe bildet eine Rinne i9 bzw. 2o, der gegenüber ein oder mehrere Blasdüsen 21, 22 angeordnet sind. Diese Düsen sind an zwei Rohrleitungen 23, 24 befestigt, welche von dem Druckrohr 25 des Speicherbehälters einer Luftpumpe 26 abgezweigt sind. Die Luftpumpe ist auf dem Gestell der Maschine befestigt und wird mittels eines Riemens 27 oder einer anderen übertragung durch den Antriebsmechanismus der Maschine selbst in Gang gesetzt. In die in Höhe der Backraumöffnung liegenden Zuleitungsrohre für die Blasdüsen sind zwei Verschlußhähne 28, 29 eingebaut, deren Küken Sternräder 30,31 f s Abb. 3 und 4) tragen, welche in den Weg der Anschläge i i und i-- hineinragen und durch diese um 9o° gedreht werden können.
  • Die Maschine kann mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Ablösen der Waffeln aus dem Waffeleisen ausgestattet sein. Diese Vorrichtung kann aus einem U-förmigzn Rohr 32 bestehen, welches an die Druckleitung 25 des Druckluftbehälters an-geschlossen ist und Düsen 33 trägt, welche einen Luftstrom in die Ebene des oberen Randes der unteren Waffeleisenplatte austreten lassen, wenn das betreffende Waffeleisen die Stellung A in Abb. i einnimmt und bereits etwas geöffnet ist.
  • Durch unterhalb der Klappen 13 und 14 an ihren Enden angeordnete Zwischenwände werden zwei unter sich vollkommen getrennte Behälter 34, 35 gebildet, während ein dritter Behälter 36 am Ende der Rutschbahn angeordnet ist.
  • Die Arbeitsweise der Maschine istfolgende: Die Fördervorrichtung bewegt sich mit den Waffeleisen ununterbrochen in Richtung des Pfeiles t, wobei die Waffexleisen auf dem oberen Trumm den durch Gasbrenner oder andere Mittel beheizten Backofen durchlaufen. Bei ihrer Rückkehr auf dem unteren Trumm an das vordere Ende der Maschine steigen die Waffeleisen aus dem Backraum nach oben und nehmen die Schräglage a ein, bei welcher der Fingeransatz 8 jedes der Eisen zwischen die Rampen 9 und io greift. In dieser Stellung wird das Waffeleisen etwas geöffnet, und befindet sich dessen untere Platte 6- mit ihrem oberen Rande in der Ebene der Ausmündungen der Düsen 33 des Blasrohres. Die ständig aus den Düsen austretende Druckluft löst nun die Waffel von der Unterplatte 6a ab. Da in diesem Augenblicke das Waffeleisen noch eine ausgesprochene Schräglage besitzt, so fällt die Waffel nach unten. Bei seinem weiteren Fortschreiben öffnet sich das Waffeleisen vollständig, geht dann unterhalb der TeigeinfüHvorrichtung hindurch, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, worauf der über den linken abfallenden Teil der Führungsschiene i o gleitende Finger 8 den Verschluß des Waffeleisens veranlaßt, bevor dieses in den Ofenraum 2 eintritt.
  • Wie bereits erwähnt worden ist, werden durch die in den Backraum einlaufenden Waffeleisen die Absperrhähne 28, 29 für die zu den Blasdüsen 21, 22 führenden Rohrleitungen 23, 24 mittels- Anschläge 11, 12 gesteuert. Beim Ingangsetzen der Maschine sind die vor den Düsen 21 und 22 angebrachten Absperrhähne sämtlich geöffnet. Wenn nun der Anschlag 12 eines in den Backraum einlaufenden Waffeleisens den Hahn 29 geöffnet und der andere Anschlag i i den Hahn 28 geschlossen hat, strömt die Druckluft durch die Düsen 22 aus und trifft auf die Rinne 2o auf, so daß die drehbare Platte 14 in der in der Zeichnung dargestellten Offenstellung festgehalten wird, während die Klappe 15 infolge ihres Eigengewichtes geschlossen bleibt. Die in der Stellung des Waffeleisens A austretende Waffel gleitet alsdann auf der Klappe 14 entlang .und fällt durch den Spalt 40 in den Behälter 3 5.
  • Ist das Waffeleisen, welches sich in der Stellung B befindet, von den verschiedenen Gruppen das erste einer anderen Waffelsorte als das vorhergehende, die Stellung A verlassende, so ist das sich in der Stellung C befindende Waffeleisen ebenfalls mit Anschlägen i i und 12 zu versehen. Während das erste Waffeleisen aus der Stellung D- in die Stellung A übertritt, dreht der Anschlag 12 des letzten Eisens das Sternkreuz 31 um 9o° und schließt den Hahn 29, während der Anschlag i i das Sternkreuz 30 um 9o° dreht und den Hahn öffnet, wodurch die Druckluft aus den Düsen 21 gegen die Rinne 19 strömt. Infolgedessen öffnet sich--die Klappe 13, und die Klappe 14 schließt sich. Die Waffel fällt aus der Maschine unmittelbar in den Behälter 34. Sämtliche der ersten Gruppe der Waffeleisen entstammenden Waffeln fallen somit in den Behälter 35 und sämtliche der zweiten Gruppe entstammenden Waffeln in den Behälter 34.
  • Wird nun durch ein Waffeleisen, welches lediglich einen Anschlag i i trägt, der Hahn 28 geschlossen und die Blasdüse 21 abgeschaltet, so schließt sich auch die Klappe 13. Da der Hahn 29 geschlossen bleibt, bleibt auch die Klappe 14 geschlossen. Die durch die folgenden Eisen hergestellten Waffeln der dritten Gruppe gleiten dann auf den beiden in der Verlängerung eine schräge Rutschfläche bildenden Klappen 13 und 14 und fallen in den Behälter 36.
  • Die Verwendung von zwei Klappen 13, 14 gestattet somit, selbsttätig drei verschiedene Waffelarten zu sortieren. Soll die Maschine zur gleichzeitigen Herstellung von n verschiedenen Waffelsorten dienen, so muß die Rutschen - i Drehklappen aufweisen nach Art der Klappen 13 und 14, und die Waffeln der n-ten Gruppe fallen in den Behälter 36. Selbstverständlich muß die Maschine mit n - i Leitungen entsprechend den Leitungen 23, 24 versehen sein, die mit je einem Abschlußorgan ausgestattet sind, während die Üffnungs- und Verschlußanschläge dieser Abschlußorgane auf den Deckeln der Waffeleisen in passender Weise angeordnet sind.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist somit eine vollkommen selbsttätige und erfordert keinerlei Handarbeit. Die Anschläge i i und 12 können in beliebiger Weise auf die Eisen aufgesetzt werden. Sie können beispielsweise in blinde Löcher der Deckel der einzelnen Waffeleisen eingeschraubt werden, so daß sich durch Auswechseln der Stifte der Betrieb der Maschine ::u jeder Zeit .ändern läßt.
  • Selbstverständlich kann die Sortiervorrichtung für jede andere Maschinentype als die dargestellte -verwendet werden. Die Maschine kann auch ohne die beschriebene selbsttätige Vorrichtung zum Ablösen der Waffeln aus den Eisen ausgeführt werden, wobei dann das Herausnehmen der Waffeln aus der Form in üblicher Weise von Hand geschieht.
  • Die Sortiervorrichtung kann selbstverständlich mancherlei Abänderungen erfahren. So kann beispielsweise die durch die Düsen 21 und 22 und .gegebenenfalls durch die Düsen 33 austretende Luft jeder anderen Druckluftquelle entnommen werden. Die Anschläge i i und 12, die auf die Waffeleisen aufgesetzt sind, und die Hähne 28, 29 können auch in anderer als der dargestellten Art angeordnet werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen. Die Hähne können auch durch Klappen ersetzt werden oder durch beliebig andere Verschlußmittel, wenn diese nur durch die vorbeigehenden Waffeleisen gesteuert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen mit einer geneigten Rutschfläche für das aus den auf einer endlosen Bahn sich fortbewegendenWaffeleisen ausfallende Gebäck, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschfläche aus um wagerechte Achsen drehbaren Klappen (13, 14) besteht, die in der Normallage eine geschlossene schiefe Ebene bilden und durch die Waffeleisen derart gesteuert werden, daß für die ausfallenden Gebäckstücke nach getrennt angeordneten Sammelbehältern sich öffnende Austrittsspalte entstehen.
  2. 2. Selbsttätige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an einen Preßluftbehälter angeschlossene Rohrleitungen (23, 24) mit Blasdüsen (21, 22), welche gegen die durch ihr Eigengewicht für gewöhnlich in der Verschlußstellung gehaltenen Klappen (13, 14) gerichtet sind und einen Druckluftstrom gegen die eine oder andere Klappe zur Öffnung derselben austreten lassen, wenn das in ihre Rohrleitung eingeschaltete Absperrmittel von einem Anschlag des Waffeleisens geöffnet wird.
  3. 3. Selbsttätige Sortiervorrichtung an Waffelbackinaschinen nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, daß. die in die Rohrleitungen eingeschalteten Absperrmittel aus Hähnen mit vierarmigen Sternrädern (30, 31) bestehen, welche so in den Weg der an den Waffeleisen vorgesehenen Anschläge (1r, 12) eingestellt sind, so daß die Hähne durch die Anschläge stets in derselben Richtung gedreht und nacheinander in die Offen- und Verschlußstellung geste'It werden.
DEA50590D 1926-04-12 1927-04-10 Selbsttaetige Sortiervorrichtung an Waffelbackmaschinen mit einer geneigten Rutschflaeche Expired DE474980C (de)

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