DE474563C - Stichlochstopfmaschine fuer Hochoefen o. dgl. - Google Patents

Stichlochstopfmaschine fuer Hochoefen o. dgl.

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DE474563C
DE474563C DEB131567D DEB0131567D DE474563C DE 474563 C DE474563 C DE 474563C DE B131567 D DEB131567 D DE B131567D DE B0131567 D DEB0131567 D DE B0131567D DE 474563 C DE474563 C DE 474563C
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piston
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  • Stichlöchstopfmaschine für Hochöfen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Stichlochstopfmaschine für Hochöfen o. dgl., bei der die Stopfmasse durch Druck aus einem Vorratsbehälter durch eine seitliche (Öffnung in einen Füllraum entleert und aus diesem durch einen Druckkolben in das Stichloch gedrückt wird, und besteht darin, däß dieser Druckkolben so ausgebildet ist, daß er in seiner Endstellung die seitliche Öffnung schließt und etwa bei Beginn des Rückhubes wieder freigibt. Hierdurch wird mitSicherheit ausgeschlossen, daß der Druck im Hochofen die Stopfmasse aus dem Stichloch zurückdrückt, was Unfälle zur Folge haben kann.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungen dargestellt.
  • Abb. i ist eine Aufsicht auf die erste Ausführung, Abb.2 ein senkrechter Längsschnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 ein senkrechter Querschnitt nach Linie III-III der Abb. 2, Abb.4 ein Querschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 2 in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 5 ein Querschnitt nach Linie V-V der Abb. 2, Abb. 6 eine Aufsicht auf die zweite Ausführung, Abb.7 ein senkrechter Längsschnitt nach Linie VII-VII der Abb. 6 und Abb.8 ein senkrechter Querschnitt nach Linie VIII-VIII der Abb. 7.
  • Aus -dem Vorratsbehälter 8 wird die Stopfmasse mittels eines Kolbens i i durch ein Knierohr 9 in den Füllrautn 2 entleert und aus diesem mittels eines Kolbens .4 durch eine Entleerungsdüse 3 in das Stichloch gedrückt. Der Kolben 4 sitzt auf einer Kolbenstange 411, die von dem Kolben 5 eines Flüssigkeitszylinders 6 bewegt wird. Zwischen dem Füllraum 2 und dem Druckzylinder 6 ist ein Stoßdämpfer 7, zweckmäßig in Form einer die Kolbenstange 4a umgebenden Spiralfeder 7, angeordnet, durch die die Bewegung des Kolbens bei seinem Rückgang verzögert oder gedämpft wird. Das Knierohr 9 steht mit dem Füllraum 2 durch eine Einlaßöftnung io in Verbindung, die so angeordnet ist, daß der Kolben in seiner vordersten Stellung, wie in Abb. 2 dargestellt, diese Öffnung io vollkommen abschließt.
  • Der Kolben i i des Vorratsbehälters 8 wird von einer Kolbenstange 12 getragen, an deren anderem Ende der Kolben 13 eines Druckzylinders 14 sitzt. Zwischen dem Behälter 8 und dem Zylinder 14 ist zweckmäCig eine Dämpfvorrichtung 15 für den Kolben i i vorgesehen, die im wesentlichen der Vorrichtung 7 entspricht. Bei der Benutzung wird die ganze Maschine in der Mitte an einem Auge 16 aufgehängt, in dem ein Stift oder eine Rolle i7 liegt.
  • Um den Füllraum 2 und den Vorratsbehälter 8 mit Stopfmasse vor Beginn des eigentlichen Schließens des Stichloches zu füllen, sind sie mit je einer seitlichen Füllöffnung 2o versehen. Die Anordnung dieser Öffnungen ist aus Abb. 4 und 5 ersichtlich; sie werden, nachdem die erforderliche Menge Stopfmasse eingefüllt ist, durch Deckplatten 2i abgeschlossen, die ein Ausblasen der Stopfmasse aus dem Stichloch auch dann verhüten, wenn der Kolben ii seine hinterste Stellung erreicht-hat.-Beim Arbeiten wird eine Kappe über die Austrittsöffnung 3 gelegt und dann der Füllraum 2 vollkommen gefüllt. Darauf wird der Vorratsbehälter 8 durch die Öffnung 2o gefüllt. Sind beide Räume :2 und 8- gefüllt, so ist die Maschine zur Benutzung fertig und kann in ihre Schließstellung gebracht werden, worauf die Kappe von der Auslaßöffnung 3 abgenommen wird. Dann wird ein Druckmittel in das äußere Ende des Zylinders 6 eingelassen, wodurch der Kolben 5 nach rechts bewegt und durch den Kolben 4 der Füllraum :2 vollkommen entleert wird. Darauf wird das Druckmittel in das andere Ende des Zylinders 6 gelassen und dadurch der Kolben 5 zurückgezogen; gleichzeitig wird Druckflüssigkeit in das linke Ende des Zylinders 14 eingelassen. Dieser Druck genügt, um die Stopfmasse in dem Vorratsbehälter 8 ununterbrochen vorzudrucken, so daß sie durch das Knierohr 9 in den Füllraum 2 tritt. Nachdem eine genügende Menge Stopfmasse aus dem Behälter8 in den Raume gedrückt ist, wird erneut das Druckmittel in das linke Ende des Zylinders 6 eingelassen und infolgedessen weitere Stopfmasse in das Stichloch hineingedrückt. Sobald der Kolben 4 seinen Vorwärtshub vollendet hat, schließt er die Öffnung io vollkommen ab und verhütet ein weiteres Eintreten von Stopfmasse so lange, bis er wieder zurückgezogen wird. Während des ganzen Arbeitens der Maschine wird durch den Widerstand des Kolbens 4, der durch den Widerstand des Kolbens 13 noch unterstützt wird, verhütet, daß der Ofen durch die Maschine ausbläst.
  • Das Knierohr 9 kann mit einem drehbaren Verschließdeckel22 versehen sein, durch den zwecks Reinigung das Innere des Rohres zugänglich gemacht wird. Es trägt ferner seitlich Büchsen 18 mit vorstehenden Zapfen i9, an denen, wie bekannt, die Arme elner Einspannwelle angreifen können.
  • In den Abb. 6 bis 8 ist eine ähnliche-Ausführung beschrieben, jedoch sind zwei Vorratsbehälter an Stelle eines einzigen vorgesehen. Die den Abb. i bis 5 entsprechenden Teile haben dieselben Bezugszeichen, sind jedoch mit einem Strich versehen. Die Ausführung nach Abb. 6 bis 8 ist vollkommen ausgeglichen, weil die Vorratsbehälter 8' und ihre Antriebszylinder 14' symmetrisch zu beiden Seiten der Längsachse des Füllraumes 2' und dessen Arbeitszylinder 6' angeordnet sind. Hierdurch wird es auch möglich, die Füllöffnung 2o' für den Füllraum unmittelbar in der" Decke desselben vorzusehen und sie durch einen drehbaren Verschlußdeckel 21' zu verschließen, der durch eine um eine Achse 24 drehbare Falle 23 gehalten wird. Jeder Behälter 8' hat ebenfalls eine durch Deckel 2i' verschließbare Füllöffnung unmittelbar in der Decke. Die Entleerung der Behälter 8' erfolgt durch eine gemeinsame Öffnung io', die zwecks Reinigung durch einen aufklappbaren Verschluß 22' zugänglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stichlochstopfmaschine für Hochöfen o. dgl., bei der" die Stopfmasse durch Druck aus einem Vorratsbehälter durch eine seitliche Öffnung in einen Füllraum entleert und aus diesem durch einen Druckkolben in das Stichloch gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (4, 4') so ausgebildet ist, daß er in seiner Endstellung die seitliche Öffnung (io, io') schließt und etwa bei Beginn des Rückhubs wieder freigibt.
  2. 2. Stopfmaschine nach Anspruch i mit einem Druckkolben zur Entleerung der Stopfmasse aus dem Vorratsbehälter in den Füllraum, dadurch gekennzeichnet, daß.zum Schließen der Füllöffnung (20 und 2o') des Vorratsbehälters und des Füllraums Verschlüsse (2i bzw. 2i') angeordnet sind, die ein Ausblasen der Stopfmasse aus dem Stichloch auch dann verhüten, wenn der Kolben (ii, ii') seine hinterste Stellung erreicht hat.
DEB131567D 1926-08-04 1927-05-26 Stichlochstopfmaschine fuer Hochoefen o. dgl. Expired DE474563C (de)

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