DE474433C - Dreifach-Expansions-Dampfmaschine - Google Patents

Dreifach-Expansions-Dampfmaschine

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DE474433C
DE474433C DEN28231D DEN0028231D DE474433C DE 474433 C DE474433 C DE 474433C DE N28231 D DEN28231 D DE N28231D DE N0028231 D DEN0028231 D DE N0028231D DE 474433 C DE474433 C DE 474433C
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Germany
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pressure
cylinder
low
medium
piston
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DEN28231D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0441Compound engines with monolytic pistons in same cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Dreifach-Expansions-Dampfmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreifach-Expansions-Dampfmaschine, bei der die Hochdruck- und Mitteldruckzylinder im Innern des Niederdruckzylinders angeordnet sind, um unter möglichst geringer Platzbeanspruchung eine möglichst hohe Leistung zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird gemäß der Erfindung die Dampfmaschine mit einer doppelten Zylinderanordnung versehen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf eine Dreifach-Expansions-Maschine, Abb. 2 ein Aufriß, Abb. 3 ein Längsmittelschnitt in etwas größerem Maßstäbe.
  • Abb. q. zeigt einen ähnlichen Schnitt mit den Kolben in einer anderen Stellung.
  • Abb. 5, 6 und 7 sind Schnitte nach 5-5 der Abb. 6, 6-6 der Abb. 5 und 7-7 der Abb. q., und AM, 8 ist ein Einzelheitsschnitt.
  • Die Niederdruckzylinder 3, die an ihren Enden die Zylinderdeckel 2 haben, sind an einer Mittelwand i befestigt. Die Exzenterstange i o ist an eine Kurbel i i angelenkt, welche an der Spindel 12 (Abb. 5) eines drehbaren Ventilkörpers 13 in der Zwischenwand i befestigt ist. Eine Feder 14 hält den Ventilkörper 13 in seiner Bohrung. Dieser als Hahnküken ausgebildete Ventilkörper 13 hat zwei Bohrungen i4'und 15, welche die in der Zwischenwand i angeordneten Zweigkanäle 16 und 17 des Dampfeinlaßkanals 18 mit zwei Kanälen i9 verbinden, die sich in Achsrichtung der Zylinder durch die Wand i hindurch erstrecken. Diese Ventilsteuerung, welche von den Corliss-Maschinen her bekannt ist, kann auch durch andere Ventilsteuerungen ersetzt werden.
  • Die Kurbeln 6 und 7 der Kurbelwelle sind durch Pleuelstangen 2o und 21 mit Kreuzköpfen 22 verbunden, an welchen die Kolbenstangen 23 und 24, angeschlossen sind. Die mittlere Kolbenstange 23 durchsetzt nach Abb. 3 den vorderen Zylinderdeckel 2 und ist mittels einer Platte 26 an einen Kolben 27 angeschlossen, der mit dem Mitteldruckzylinder 28 aus einem Stück besteht. Im Kolben 27 sind die Enden von zwei parallelen Stangen 29 befestigt, die durch die Kanäle i9 in der Zwischenwand i mit genügendem Spielraum hindurchgeführt sind, so daß der Dampfeintritt ungehindert stattfinden kann,-lind an dem Hochdruckkolben 3o der anderen Zylinderseite befestigt sind, und zwar derart, daß in der vorderen Endstellung des Kolbens 27 (Abb.3) zwischen dem Kolben 30 und der Zylinderwand i ein Abstand verbleibt. Der Kolben 30 gleitet in einem Zylinder 31, der an der Zwischenwand i befestigt ist.
  • Auf der anderen Seite der 'Zwischenwand i ist ein Hochdruckzylinder ¢o befestigt, in welchem ein Kolben 33 arbeitet. Dieser ist durch eine Stange 3¢ mit einem Kolben 35 verbunden, der auch gleichzeitig einen Mitteldruckzylinder bildet. Die unbeweglichen Hochdruckzylinder 31 und 40 bilden die Mitteldruckkolben. Die Bewegungen des Kolbens 35 werden durch die Kolbenstangen 24, die Kreuzköpfe 22 und die Pleuelstangen 21 auf die beiden äußeren Kurbeln 7 übertragen. Die äußeren Enden der Kolbenstangen 24 sind durch ein Querstück 38 miteinander verbunden, das durch eine Kolbenstange 37, die durch den hinteren Zylinderdeckel 2 hindurchgeht, mittels Platte und Bolzen 36 an dem Kolben 35 befestigt ist. Die Kolbenstangen 24 werden zwischen ihren Enden durch Bohrungen 39 in der Mittelwand i geführt.
  • Die Zylinder 31 und 4o haben an den freien Enden Aussparungen 41 in der Zylinderwand, welche den Austritt des Dampfes um die Kolben 3o und 33 herum gestatten. In dem Mitteldruckkolben 42 befinden sich mehrere federbelastete Anschlagstifte 43.
  • Die Niederdruckkolben 27 und 35 sind mit mehreren Bohrungen 45 versehen, die in das Innere der Mitteldruckzylinder münden und mit Ventilen 46 versehen sind. Die Ventilre 46 werden für gewöhnlich durch Federn 47' in der Offenstellung (Abb. 3) gehalten. Ferner sind in den Niederdruckkolben 27 und 35 noch öffnungen 47 mit Ventilen 48 angeordnet, die die beiden Seiten des Niederdruckzylznders verbinden und ehemfalls durch Federn 49 für gewöhnlich in Offenlage gehalten werden (Abb.4). Die Zylinderdeckel 2 besitzen gegenüberliegend zu den Bohrungen 47 federbelastete Anschlagstifte 50, welche am Ende des Hubes der Kolben 27 und 35 die Ventile 48, entgegen der Spannung der Federn 49, in Abschlußstellung bringen (4bb.3). In den Enden des Zylinders 3, und zwar in der Nähe der Zylinderdeckel 2, befinden sich Aussparungen 51, welche den Dampf aus den Mitteldruckzylindern 28 und 35 in die -i\Tiederdruckzylinder 3 eintreten lassen, denn diese Aussparungen 51 kommen in Eindeckung mit L-förmigen Kanälen 52 (Abb. 8), die sich in dem Rand der Kolben 27 und 35 befinden.
  • Gemäß der Abb. 6 sind auch die Kolben 30 und 33 mit Kanälen 56 versehen, in welche Ventile 53 eingesetzt sind, welche durch Federn für gewöhnlich in Offenlage gehalten werden. In der Zwischenwand i befinden sich gegenüberliegend zu diesen Ventilen 53 federbelastete Anschlagstifte 55, welche in den Endlagen der Kolben 30 und 33 die Ventile 53 in Abschlüßstellung bringen.
  • Beim Betrieb der Dampfmaschine wird durch das Exzenter 8 das Steuerventil 13 abwechselnd geöffnet und geschlossen. Der einströmende Dampf gelangt durch die Kanäle i9 in die Hochdruckzylinder 31 und 40 und treibt die Kolben 30 und 33 nach auswärts. Da. aber die Hochdruckkolben 30 und 33 durch die Stangen 29 und 34 mit den Mitteldruckkolben 27 und 35 starr verbunden sind, so werden auch diese Kolben und mit ihnen die Mitteldruckzylinder über den mit den Hochdruckzylindern aus einem Stück bestehenden Mitteldruckkolb,en 42 nach einwärts verschoben. Am Ende des Hubes der Hochdruckkolben 30 und 33 strömt der Dampf durch die Aussparungen 41 aus den Zylindern 31 und 4o hinaus, und die Teile befinden sich nun in der in Abb. 4 dargestellten Lage, in welcher die Ventile 46 in den Niederdruckkolben durch den einströmenden Dampf und die Anschlagstifte 43 geschlossen werden. Der einströmende Dampf drängt die Mitteldruckzylinder nach auswärts, wobei auch die Hochdruckkolben 30.und 33 wieder in ihre Anfangslage (Abb. 3) zurückgebracht werden, in welcher die Ventile 53 geschlossen werden. Es findet nunmehr wieder die öffnun;g des gesteuerten Ventils 13 statt, und der Frischdampf fängt wieder an, auf die Hochdruckkolben 30 und 33 zu wirken. Bevor jedoch das Ventil 13 wieder geöffnet wird, ist der Dampf aus den Mitteldruckzylindern durch die L-förmigen Kanäle 52 (Abb.9) und die Aussparungen 5, in die Niederdruckzylinder 3 übergetreten und wirkt auf die Außenseite der Kolben 27 und 35. Der Druck dieses Dampfes schließt die Ventile 48. Der Dampf in dem Raum zwischen den Zylinderdeckeln .2 und den Kolben 27 und 35 hat eine doppelte Expansion erlitten und unterstützt nun durch den Druck auf die Außenseite der Kolben 27 und 35 die Arbeit des Frischdampfes auf die Hochdruckkolben. Wenn der Druck des expandierten Dampfes im Niedendruckzylinder so weit gesunken ist, daß er nicht mehr imstande ist, die VentÜe 48 gesclUossen zu halten, was kurze Zeit nach dem Einsetzen des Einwärtshubes der Kolben 27 und 35 stattfindet, dann strömt der Dampf nach dieser dritten Expansion durch die Ventile 48 in den Innenraum zwischen den Kolben 27 und 35 und der Stirnwand i. Die Ventile 48 werden vor dem Beginn der dritten Expansion durch die federbelasteten Anschlagstifte 50 geschlossen und öffnen sich kurze Zeit nach der Fortbewegung der Kolben 27 und 35 von den Zylinderdeckeln 2. Der. in den Innenraum zwischen der Wand i und den Kolben 27 und 35 befindliche Dampf tritt durch einen Auslaßkanal 57 in der Zwischenwand i aus.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dreifach-Expansions-Dampfmaschine, bei der die Kolben niederen Druckes gleichzeitig -- als Zylinder für Stufen höheren Druckes ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an entgegengesetzten Seiten einer feststehenden Wand (i) in gleicher Achsrichtung zwei Niederdruckzylinder (3) und zwei Hochdruckzylinder (3i, 40) angeordnet sind, deren Kolben (30, 33) mit j e einem als :@l"itteldruckzylinder ausgebildeten Niederdruckkolben (a7, 35) der entgegengesetzten Seite fest verbunden, und daß die Hochdruckzylinder (3i, 40) gleichzeitig als Mitteldruckkolben (4a) ausgebildet sind.
  2. 2. Dämpfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandungen der Hochdruckzylinder (3r, 4o) an ihren freien Enden mit Aussparungen (4z) für den Übertritt des Dampfes vom Hochdruck- zum Mitteldruckzvlinder versehen sind.
  3. 3. Dampfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Mitteldruckkolben (27, 35) Winkelkanäle (52) angeordnet sind, die in der äußeren Endstellung der Niederdruckkolben (27, 35) in Verbindung mit Aussparungen (5i) in der Innenwand des N iederdruckzylinders (3) den Dampfübertritt vom Mitteldruck- zum Niederdruckzylinder gestatten.
  4. 4. Dampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ventile (46, 48) in den Niederdruckkolben (27, 35), die durch Federn in Offenstellung gehalten «erden, in den beiden Endstellungen der Mitteldruckzylinder durch federbelastete Anschlagstifte (43, 5o) an den Enden der Hochdruckzylinder (3z, 40) und an den Zylinderdeckeln (2) der Niederdruckzylinder (3) geschlossen werden.
DEN28231D 1927-12-17 1927-12-17 Dreifach-Expansions-Dampfmaschine Expired DE474433C (de)

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