DE474342C - Kompensierter Asynchronmotor - Google Patents

Kompensierter Asynchronmotor

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DE474342C
DE474342C DES63232D DES0063232D DE474342C DE 474342 C DE474342 C DE 474342C DE S63232 D DES63232 D DE S63232D DE S0063232 D DES0063232 D DE S0063232D DE 474342 C DE474342 C DE 474342C
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Germany
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asynchronous motor
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compensated
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DES63232D
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VEM Sachsenwerk GmbH
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Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/28Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Kompensierter Asynchronmotor Bei dem kompensierten Motor nach Patent 442 o65 wird die größte Wirkung der durch die Kompensationswicklung erzeugten Spannung theoretisch dann erzielt, wenn die Bürstenstellung so gewählt wird, daß der Vektor der Kompensationspannung senkrecht zum Vektor der Schlupfspannung steht. Bei einer Verdrehung um 90° elektrisch gegen diese Stellung fällt die Kompensationspannung in die Richtung der Schlupfspannung und wird daher wirkungslos (neutrale Bürstenstellung). Wird die Kompensationspannung, wie es theoretisch erforderlich wäre, nun so groß gewählt, daß in der günstigsten Bürstenstellung bei Vollast völlige Kompensation, also cos p = I, erzielt wird, so wird die cos p-Kurve bei verschiedenen Belastungen ungefähr nach Abb. I verlaufen. Bei Leerlauf ist demnach der Motor stark überkompensiert, wähnend bei Überlast nur eine ungenügende Kompensation erreicht wind. Diese erhebliche Überkompensation für Leerlauf und Teillast ist im allgemeinen nicht erwünscht, da im Motor erhöhte Verluste auftreten. Eine Veränderung der Bürstenstellung bewirkt nur eine Verminderung der Kompensation, ändert aber den Charakter der Kurve nicht, so daß es den Anschein hat, als ob, um cos p = I zu erreichen, für jede Teilast eine besondere Bürstenstellung erforderlich wäre. Erfindungsgemäß wird nun die Kompensationspannung erheblich größer (annähernd doppelt so groß) gewählt, als dies nach vorstehender Überlegung erforderlich wäre. Ermittelt man nunmehr die cos p-Kurven bei verschiedenen Belastungen in Abhängigkeit von der Bürstenstellung, so ergeben sich beispielsweise die in Abb. 2 dargestellten Schaulinien. Wie aus diesen hervorgeht, kann mit der vergrößerten Kompensationspannung eine bestimmte Bürstenstellung gefunden werden, bei der für alle Belastungen (in die Abbildung sind die Kurven für Leerlauf, ½-, Voll- und I½-Last eingezeichnet) der cos p praktisch = I ist. Die Bürstenstellung ist dabei nicht mehr um 9o°, sondern um einen Bruchteil von 9o° (etwa 2o bis 3o° elektrisch) gegen die neutrale verschoben.
  • Die Bürsteneinstellung, bei der eine vollständige Kompensierung auf cos p = I von Leerlauf bis Vollast erzielt wird, ist für Rechtslauf- und Linkslauf verschieden. Damit beim Wechsel der Drehrichtung, z. B. bei Inbetriebsetzung des Motors, die richtige Bürstenstellung sofort gefunden wird, erhält die Bürstenbrücke für Rechts- und Linkslauf eine mechanische Feststellung, beispielsweise durch zwei Rasten, einen in zwei entsprechende Löcher der Bürstenbrücke eingreifenden Feststellstift o. dgl. Diese Stellung kann plombiert werden, damit man die Sicherheit hat, daß der Motor mit der gewünschten Kompensation arbeitet, ohne daß eine Kontrolle durch besondere Instrumente erforderlich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kompensierter Asynchronmotor nach Patent 442 o65, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationspannung erheblich größer (annähernd doppelt so groß) bemessen ist, als sie für Vollastbetrieb mit cos y = I bei 9o° Bürstenverschiebung gegen die neutrale Einstellung sich ergibt, zu dem Zwecke, bei einer bestimmten festen Bürsteneinstellung, die von der neutralen nur um einen Bruchteil von 9o° abweicht, eine annähernd vollständige Kompensation für alle Belastungen zu erzielen.
  2. 2. Komptensierter Asynchronmotor nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenbrücke für beide Drehrichtungen je eine Rast zum Feststellen besitzt, derart, daß für den Wechsel der Drehrichtung die richtige Einstellung gegeben ist.
  3. 3. Kompensierter Asynchronmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung der festgeliegtten Bürstenstellung durch Plombieren oder ähnliche bekannte Mittel verhindert ist.
DES63232D Kompensierter Asynchronmotor Expired DE474342C (de)

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