DE474149C - Zangenfoermiges Instrument, insbesondere fuer chirurgische Zwecke - Google Patents

Zangenfoermiges Instrument, insbesondere fuer chirurgische Zwecke

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DE474149C
DE474149C DEE36965D DEE0036965D DE474149C DE 474149 C DE474149 C DE 474149C DE E36965 D DEE36965 D DE E36965D DE E0036965 D DEE0036965 D DE E0036965D DE 474149 C DE474149 C DE 474149C
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spring
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pliers
forceps
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ELECTA
INSTR ET PRODUITS THERAPEUTIQU
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ELECTA
INSTR ET PRODUITS THERAPEUTIQU
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/2812Surgical forceps with a single pivotal connection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Zangenförmiges Instrument, insbesondere für chirurgische Zwecke Es gibt zangenartige Instrumente namentlich für chirurgische Zwecke, welche, um ihren Gebrauch zu erleichtern und auch um ihre Reinigung zu erleichtern, leicht zerlegbar sein müssen. Diese Forderung erlangt ihre besondere Wichtigkeit für Instrumente, welche in jedermanns Gebrauch gelangen können. Gewöhnlich leiden die Gelenke solcher Werkzeuge am meisten und bilden den empfindlichsten Teil derselben.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Instrument, welches sich dadurch auszeichnet, daß die beiden Zangenteile von einer Feder auf dem Gelenkstift festgehalten werden. Dieser Stift kann in seiner Achsrichtung durch eine in entsprechende Aussparungen der Zangenteile greifende Warze festgehalten weirden.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Die Abb. i bis 6 betreffen eine erste und die Abb.7 biss 9 .eine zweite Ausführungsform.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht einer Massage-Zange, Abb.2 eine Oberansicht dieser Zange. Abb.3 und q. zeigen je eine Hälfte der Zange, Abb. 5 und 6 Einzelheiten des Gelenkes und Abb.7 einen Achsschnitt durch das Gelenk der zweiten Zangenform, während Abb.8 eine zugehörige teilweise Seitenansicht und Abb.9 eine Draufsicht darstellen. Nach Abb. i bis 6 haben die beiden Zangenteile je einen Handgriff i, welcher nahe seiner Mitte eine Wulst für das Gelenks,tiftlager 2 trägt. Dieses Gelenk ist so angeordnet, daß durch einen Druck auf die Handgriffe i die Schalen ,3 sich voneinander entfernen. In eine Bohrung 5 ist ein Gelenkstift 6 nach Abb. 5 gesteckt, und in der Bohrung ist eine Aussparung 7 zur Aufnahme einer auf dem Stift 6 festsitzenden Warze 8 vorgesehen.
  • An jedem Ende der Gelenkstiftlager sind erhöhte Ränder 9 und io angebracht, welche zusammen einen kreisrunden Rand bilden und von einer Hohlkehle in einer Scheibe i i unten vom Gelenkstiftkopf und einer ähnlichen Hohlkehle in einer Gegenscheibe bzw. in der Gelenkstiftmutber 12 zusammengehalten werden.
  • In den Handgriffen des Instrumentes sind ovale Löcher 21 vorgesehen, in welche eine hufeisenförmige Feder 13 eingeführt wind, indem ihre Arme, wie die Abb. i und 2 zeigen, in seitliche Ausfräsungen. i q. auf der Außenseite der Griffe eingelegt werden.. Man führt diese Feder von der Innenseite der Handgriffe,ein, so daß die "Federkraft ihrer Enden in nächster Nähe der Schalen 3 zur Geltung kommt.
  • Um die Zange zusammenzusetzen, setzt man den Stift 6 so zwischen die in Abb. 3 und q. dargestellten Hälften ein, daß die Warze 8 in die Aussparungen 7 zu liegen kommt. Hieffauf wird die Scheibe i i mit der Hahlkkehle auf den zur Hälfte von der einen. und zur Hälfte von der anderen Zangenhälfte gebildeten Rand g aufgesetzt. Jetzt kann die Feder 13 vom Innern der Zangenhandgriffe aus eingeschoben werden, bis daß sie völlig rittlings über dem Gelenk sitzt, wie dies in Abb. 2 gezeigt ist. In diesem Zustand halten die Zangenteile schon zusammen, und. nun wird die Scheibe bzw. Deckmutter 12 eingeschraubt, so daß der Rand io überdeckt wird. Es sind jetzt alle Teile so verbunden, daß sie sich beim Gebrauch nicht mehr trennen können. Scheibe i i und Gegenscheibe 12 können auch fehlen, obschon dann das sichere Zusammenhalten der Teile nuir noch von der Stärke der Feder 13 abhängig wäre.
  • In der Ausführungsform nach Abb.7, 8 und 9 werden die beiden Zangenhälften gleichfalls unter Vermittlung eines Gelenkstiftes 6 von einer Feder 13 zusammengehalten. Diese Feder Trat die Form einer konzentrisch zum Stift angeordneten offenen Spange und hält die beiden Zangenhälften fest.
  • Hier ist die Scheibe i i aus einem Stück mit dem Gelenkstift und greift mit einem erhöhten Rand meine Nut in den Zangenhälften. Statt einer Mutter ist hier eine Schraubte 12 in das Endie des Gelenkstiftes 6 eingeschraubt, während eine Unterlagsscheibe 21 die erhöhten Ränder i o der beiden Zangenhälften zusammenhält.
  • Das Zusammensetzen. dieses Instrumentes ist mit Ausnahme der Feder 13 genau gleich dem Zusammensetzen des Instrumentes gemäß der ersten Ausführungsform.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . i. Zangenförmiges Instrument, insbesondere für ehirurgische Zwecke, gekennzeichnet durch einen Gelenkstift (i6), gegen welchen die je eine Hohlkehle (5) aufweisenden Zangenhälften mittels einer Feder (i3) angedrückt werden.
  2. 2. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (13) hufeisenförmig ist und mit den Enden (15) ihrer Arme auf die Zangenspitzen (3) einwirkt, während der Verbindungssteg der Federarme sich unmittelbar über der Gelenkachse (6) befindet.
  3. 3. Instrument nach. Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Federarme in äußere seitliche Aussparungen (14) der Zangenarme eingelegt sind. q.. Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkstift (6) wenigstens an einem Ende eine mit einer Hohlkehle versehene Deckscheibe (i i) trägt, in welche ;ein erhöhter, rings um die Gelenkstiftb:ohrungen zur Hälfte auf der .einen und zur Hälfte auf der anderen Zangenhärte arige;ordneter Rand (9) eingreift. 5. Instrument nach Aalspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß. der Gelenkstift (6) zwei Deckscheiben, (9, i o) aufweist, die eine (i i) unverschiebbar und die andere (21) ,.als Mütter verstellbar zum Anpmessen der beiden Scheiben gegen die .erhöhten Ränder der Gelemkstiftbohrung. 6.- Instrument nach Aalspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Feder(i3) in eine konzentrisch zum Gelenkstift (6) angeordnete Kreisrinne eingelegt ist. 7. Instrument nach Aalspruch 6, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Feder (i3) in der Kreisrinne von einer Deckscheibe festgehalten ist, welche einen zur Hälfte auf der einen und, zur Hälfte auf der anderen Zangenhälfte vorgesehenen !erhöhten Rand übergreift.
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