DE474136C - Geschlossenes Kuehlsystem fuer elektrische Maschinen mit Luft oder einem anderen Gas als umlaufendem Kuehlmittel - Google Patents

Geschlossenes Kuehlsystem fuer elektrische Maschinen mit Luft oder einem anderen Gas als umlaufendem Kuehlmittel

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DE474136C
DE474136C DEA48625D DEA0048625D DE474136C DE 474136 C DE474136 C DE 474136C DE A48625 D DEA48625 D DE A48625D DE A0048625 D DEA0048625 D DE A0048625D DE 474136 C DE474136 C DE 474136C
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DE
Germany
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air
electrical machines
cooling system
closed cooling
cooling
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DEA48625D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/20Stationary parts of the magnetic circuit with channels or ducts for flow of cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Description

  • Geschlossenes Kühlsystem für elektrische Maschinen mit Luft oder einem anderen Gas als umlaufendem Kühlmittel Für die Kühlung der stets größer werdenden Einheiten von elektrischen Maschinen werden immer größere Luftmengen notwendig, wobei die zu kühlenden Oberflächen bisher dort, wo eine Teilung des Luftstroms nötig ist, in Parallelschaltung von der Luft bestrichen werden, so daß die Geblase sehr viel Luft mit relativ wenig Druck zu fördern haben.
  • Es ist nun bekanntlich schwierig, Gebläse für so große Luftmengen und verhältnismäßig kleine Drücke bei hoher Drehzahl und. gutem Wirkungsgrad zu = bauen. Man ist deshalb dazu "übergegangen, diese Gebläse aus der elektrischen Maschine heraus in besondere Gehäuse zu verlegen und gesondert mit kleinerer Drehzahl anzutreiben. Dies ergibt jedoch sehr große Abmessungen und .damit teure Gebläse, die auch oft schwierig unterzubringen sind.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile dadurch zu beheben, daß ein Verhältnis zwischen Druck und Volumen geschaffen, wird, welches auch bei höheren Drehzahlen gute Gebläse Wirkungsgrade zu erreichen gestattet, so daß :es möglich ist, die Gebläse wieder in die elektrischen Maschinen einzubauen oder wenigstens von der Welle der betreffenden elektrischen Maschine direkt antreiben zu lassen. Es wird 'dies dadurch erreicht, daß, die Kühlwege in der elektrischen Maschine nicht, wie bisher, parallel, sondern, wie nachstehend näher beschrieben ist, zum Teil' oder ganz hintereinandergeschaltet werden.
  • !Der Kühlvorgang in der elektrischen Maschine besteht darin, daß. .eine gewisse Luft-oder Gasmenge über einen bestimmten Weg durch die Maschine geleitet und durch Berührung mit den zu-kühlenden Teilen eine Temperaturerhöhung Z t erfährt. Wenn c, die spezifische Wärme des Gases darstellt, so bedeutet C' r # c, # 4 t die abgeführte Wärme. Im Falle von Ringlaufkühlung wird nun, diese erwärmte Gasmenge in bekannter Weise durch einen Kühler geleitet, wobei die Wärme an das Kühlwasser abgegeben wird, unter Ab- kühlung des Gases um den Betrag j t.
  • Durch vorliegende Erfindung wird eine Verkleinerung der zur Kühlung benötigten Gasmenge erzielt, unter gleichzeitiger Erhöhung des Widerstandes der Kühlwege, ohne daß dabei die zulässige Temperaturerhöhung 4 t überschritten wird.
  • Dies wird dadurch erreicht; daß bei der Umwälzung des nuten Teiles der sonst üblichen Gasmenge diese nach Zurücklegung des ungefähr nuten Teiles des Weges in der elektriAchen Maschine, in welchem sie sich um die erlaubte Temperaturerhöhung Q t erwärmt, aus der Maschine herausgeführt und gekühlt wird. Nach wiederum einem n-ten Teil des Weges erfolgt eine weitere Zwischenkühlung usw., so daß trotz Verwendung eines n-mal kleineren Gasgewichts G/n das Gas sich doch nur um den gleichen Betrag Q t erwärmt wie bei Verwendung der großem. Gasmenge. Bei dieser Hintereinanderschaltung der einzelnen Teilwege ist natürlich der Druckabfall n-mal größer als bei der sonst üblichen, paraUel geschalteten Ventilation, wobei aber die theoretische Ventilationsarb!e#-t V . Q p- dieselbe bleibt, indem V n-mal kleiner und Q P n-mal größer ist. Man hat .es nun durch diese Anordnung in der Hand, die Anzahl der hintereinamdergeschalteten Teil-strecken so zu wählen, daß Druck und Volumen des Kühlgases der zur Verfügung stehenden Drehzahl des Gebläses, welche bei unmittelbarem Antrieb durch die elektrische Maschine gleich deren Drehzahl ist, so angepaßt sind, daß die Ventilationsarbeit mit möglichst gutem Wirkungsgrad vor sich gehen kann. Ein Beispiel einer solchen Aalordnung ist aus Abb. i ersichtlich, in welcher die Luftströmung durch die eingezeichneten Pfeile dargestellt ist und i die elektrische Maschine, 2 das unmittelbar angetriebene Gebläse und 3 und 4 die Zwischenkühler bezeichnen. In diesem Beispiel sind zwei hintereinandergeschaltete Teilstrekken vorgesehen. Das Gebläse 2 drückt die Luft durch den ersten Kühler 3, von diesem durchströmt sie die lenke Teilstrecke der Maschine i, verläßt letztere in der Mitte und durchströmt den Zwischenkühler 4, von wo sie in die rechte Teilstrecke .der Maschine i gelangt und diese schließlich in der Mitte verläßt und wieder dem Saugstutzen des Gebläses 2 zuströmt. Die Aalordnung ist dabei so getroffen., daß die gekühlte Luft jedesmal an den Enden der Maschine i eintritt, damit die Wicklungsköpfe mit kalter Luft gut bespült werden. Vergleichsweise ist in: Abb. 2 eine bisher übliche Aalordnung bezeigt, in der die beiden Teilstrecken der elektrischen Maschine i parallel geschaltet sind. Demgemäß ist auch nur ein Rückkühler 3 von doppelter Größe vorgesehen, hinter welchem die vom Gebläse 2 kommende, den Kühler 3 verlassende Luft in zwei parallelem. Strömen der elektrischen Maschine zugeführt wird; diese beiden Teilströme vereinigen, sich 'n der Mitte der Maschine i und'. gelangen von dort zum Saugstutzen des Gebläses 2.
  • Wie schon früher gesagt, kann die Anordnung der Abb. i für eine beliebige Anzahl hinteneinamdergeschalteter Teilstrecken. vorgesehen werden, wobei eine ebenso große Anzahl Zwischenkühler angeordnet werden müssen..
  • Das gleiche Prinzip kann auch auf mehrere Maschineneinheiten derart übertragen werden, daß die ;gleiche Kühlluftmenge für mehrere Maschinen mit hintereinandergeschalteten Luftwegen verwendet wird unter Einschaltung von jeweiligen Zwischenkühlern. DieseAnordnung ist in Abb. 3 gezeigt, wo i und 5 elektrische Maschinen, 2 ein Gebläse und 3 und 4 zwei ,Zwischenkühler darstellen. Die Luft geht vom Gebläse 2 durch den Kühler 3, durchströmt die Maschine i, dann .den Zwischenkühler 4, um von diesem durch die Maschine 5 dem Gebläse 2 im geschlosslenem Kreislauf wieder zuzuströmen. In diesem Beispiel sind die beiden Teilstrecken in den einzelnen elektrischen Maschinen parallel geschaltet, wie in Abb. 2. Selbstverständlich können aber diese Teilstrecken, wie in Abb. i, auch hintereinanderges,chaltet sein, so daß nicht nur diie beiden elektrischen Maschinen für sich, sondern auch einzelne Teilstrecken ihres Kühlluftweges hintereinan:dergeschalmet sind. Die Anordnung der Abb.3 kann auch so getroffen werden, daß die einzelnen Teilstrecken der beiden elektrischen Maschinen für sich leinen geschlossenen Kreislauf bilden, wie :es in Abb- 4 gezeigt ist. In diesen Falle kann, dann für jede Teilstrecke ein besonderes Gebläse zur Verwendung kommen, oder es kann das ganze System von eignem zenural'en Gebläse aus versorgt werden. In Abb. 4 sind für die beiden parallel geschalteten Teilstrecken je Bein besonderes Gebläse 2 und 6 vorgesehen, von denen 2 auf der Achse der elektrischen Maschine i und 6 auf der Achse derelektrischen Maschine 5 sitzt. Es sind also hier die linken Teillsurecken der elektrischen Maschinen i und 5 hIntemeinandergeschaltet und in gleicher Weise auch die rechten. Die Kreisl''äufe gtehen aus den eingez!eichneten Pfeilen hervor, also links: Gebläse 2, Kühler 3, elektrische Maschine i, Kühler 4, elektrische Maschine 5, GebläSe 2, rechts: Gebläse 6, Kühler 7, elektrische Maschine i, Kühler 8, elektrische Maschine 5, Gebläse 6. In allen Fällen kann das Gebläse mit der elektrischen Maschine unmittelbar !gekuppelt und gegebenenfalls in der üblichen Weise in das Gehäuse der elektrischen Maschine selbst @einZebaut sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschlossenes Kühlsystem für elektrisiche Maschinen mit Luft oder einen anderen Gas als umlaufendem Kühlmittel, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Weg des Kühlmittels in der zu kühlenden Masclline durch Einschalten von Zwischenkühlern in hintereinandergeschaltete Teilstrecken unterteilt ist, die ihrerseits, und zwar alle oder nur einzelne davon, in parallele Wege weiter unterteilt sieüm können.
  2. 2. Geschlossenes Kühlsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwege von mindestens zwei elektrischen Maschinen hintereinandergeschaltet sind.
  3. 3. Geschlossenes Kühlsystem nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlsysteme der zwei Maschinen hintereinander, die $ühlwegteile in dien Maschinen selbst jedoch parallel. geschaltet sind.
DEA48625D 1926-08-27 1926-08-27 Geschlossenes Kuehlsystem fuer elektrische Maschinen mit Luft oder einem anderen Gas als umlaufendem Kuehlmittel Expired DE474136C (de)

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DE (1) DE474136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941928C (de) * 1942-05-24 1956-04-19 Aeg Stehlager, insbesondere Gleitlager, fuer elektrische Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE941928C (de) * 1942-05-24 1956-04-19 Aeg Stehlager, insbesondere Gleitlager, fuer elektrische Maschinen

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