DE473128C - Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkoerper mit Hilfe der Strangpresse - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkoerper mit Hilfe der Strangpresse

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DE473128C
DE473128C DEH110641D DEH0110641D DE473128C DE 473128 C DE473128 C DE 473128C DE H110641 D DEH110641 D DE H110641D DE H0110641 D DEH0110641 D DE H0110641D DE 473128 C DE473128 C DE 473128C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/003Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
    • B28B11/006Making hollow articles or partly closed articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B28B3/26Extrusion dies
    • B28B3/2627Extrusion dies using means for making hollow objects with transverse walls, e.g. hollow objects closed on all sides

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Description

  • Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkörper mit Hilfe der Strangpresse Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkörper mit Hilfe der Strangpresse.
  • Die Vorrichtung ist in bekannter Weise mit Klappen versehen, durch welche Teile aus der Decke des Hohlstranges herausgeschnitten und auf die Stirnfläche des Hohlkörpers umgelegt werden, um die Hohlräume in den Steinen zu schließen.
  • Der Erfindung gemäß sind die Klappen derart gestaltet und angeordnet, daß sie nach Niederlegen an den Seiten und am Boden des Hohlsteines Rippen von der Dicke der Hohlsteinwandungen stehenlassen, und die bekannten Schneiddrähte sind derart in bezug auf die Klappen angeordnet, daß sie nach dem Niederlegen der Klappen diese zwecks Abschneidens der Steine vom Strange an ihrer dem Hohlstein abgewendeten Seite bestreichen. Durch diese Ausgestaltung der Vorrichtung wird erreicht, daß durch das Niederlegen der Klappen und Herabführen der Abschneidedrähte über die Stirnfläche der Steine hervorragende Rippen gebildet werden, deren Höhe der Klappenstärke entspricht. Diese vorstehenden Steinrippen haben den Zweck, bei der Vermauerung der Hohlkörper die Fugen zu schließen und dem Mörtel Halt zu geben. Diese Sonderform des Hohlsteines wird erzielt, ohne daß irgendwelche zusätzlichen Teile erforderlich wären. Bekanntlich müssen auch bei der Herstellung von Hohlsteinen mit allseitig geschlossenen Hohlräumen die Wandungen der Hohlsteine mit Löchern versehen werden, um die Verbindung der Hohlräume mit -der Außenluft herzustellen und so Formänderungen und Bersten der Hohlkörper zu verhüten.
  • Zur Herstellung dieser Löcher sind besondere Arbeitsvorgänge und besondere Mittel erforderlich. Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden nun die obenerwähnten Klappen nicht nur zur Herstellung der die Steinstirnflächen überragenden Rippen, sondern zugleich zur Herstellung der an sich bekannten Löcher in den Stirnwänden der Hohlsteine benutzt, indem an den Klappen Dorne angeordnet werden, die länger sind als die Wandungsstärke und infolgedessen beim Niederlegen der Klappe durch die niedergelegte Stirnwand des Hohlsteines hindurchdringen. Die Dorne werden vorzugsweise hornförmig, also gekrümmt, gestaltet, damit sie mit möglichst geringem Widerstand in die Steinstirnwand eindringen.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. r den Erfindungsgegenstand in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt durch den Hohlstein mit darüber befindlicher Klappe, , Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Abb. 2, Abb. 4 eine Draufsicht auf die Klappe, Abb. 5 einen Längsschnitt durch den mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung hergestellten fertigen Hohlstein.
  • In Abb. i ist a das Mundstück einer Strangpresse, die unter Anwendung von Kernstücken einen beispielsweise mit vier Hohlräumen ausgestatteten Strang b von dem aus Abb.2 ersichtlichen Querschnitt herstellt.
  • Vor dem Mundstück sind in Böcken c die Drehachsen d von Klappen e gelagert. Diese Klappen e sind mit Zungen f versehen. An den Drehachsen d sind die Hebel g angelenkt, in deren Schlitze lt ein Bolzen i eingreift, der an einer Zugstange k befestigt ist. Die Zugstange k führt nach einem nicht gezeichneten Fußhebel. Wird der Fußhebel niedergetreten, so werden die Hebel g und die mit ihnen durch die Drehachsen d starr verbundenen Klappen e mit ihren Zungen f geschwenkt, und zwar die in Abb. i links befindliche Klappe im Sinne des Uhrzeigers, die in Abb. i rechts befindliche Klappe dagegen entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers. Der Bolzen i kann in irgendeiner Gradführung geführt sein, damit beideKlappen ihreSchwenkbewegung gleichmäßig ausführen.
  • Beim Niederschwenken scheren die Zungen, deren Breite der Breite der Hohlräume des Stranges b entspricht und deren Länge so bemessen ist, daß die Bodenwand des Stranges von dem Ende der Zunge unberührt bleibt, die unter ihnen befindlichen Teile der Decke des Stranges ab und legen diese Teile um, so daß diese Deckenteile die Hohlräume des Stranges stirnseitig abschließen, wie es insbesondere aus Abb. 5 ersichtlich ist.
  • Nach dem Niederdrücken der Klappen e werden die Schneiddrähte L niedergedrückt, welche, dicht an der Außenseite :der Zungen f entlangstrei.chend, den Strang b durchschneiden. Die Schneiddrähte l werden sodann wieder hochgeführt und durch Entlastung des Fußhebels auch die Klappen, z. B. durch Federkraft, wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt. Die Schneiddrähte l sitzen in bekannter Weise an einem auf- und abwärts bewegbaren Gestell na.
  • Die Stirnfläche des Hohlsteines erhält die insbesondere aus Abb. i und 5 ersichtliche Form, d. h. von den Seiten- und Zwischenwänden und vom Boden des Steines bleiben vor den niedergelegten Deckenteilen n Rippen o stehen, an denen der Mörtel beim Vermauern der Steine Halt findet.
  • An den Zungen f der Klappen e befinden sich hornförmige Dorne p, die im Kreisbogen um die Drehachse d gekrümmt sind; sie stechen in die umgelegten Deckenteile iz bffnungen q ein, welche die Hohlräume der Steine mit der Außenluft verbinden und infolgedessen eine Deformation des Hohlsteines verhüten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkörper mit_ Hilfe der Strangpresse, bei welcher der Verschluß der Steinhohlräume mittels schwingbarer Klappen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbaren Klappen derart angeordnet und gestaltet sind, daß sie niedergelegt die Hohlsteinwandungen unten und an den Seiten des Steines stehenlassen und daß die bekannten Schneiddrähte den Klappen gegenüber derart angeordnet sind, daß sie beim Durchschneiden des Stranges an der Außenfläche, d. h. an der dem Hohlstein abgewandten Seite der Klappen entlangstreichen, wodurch an drei Seiten der Stirnfläche des Hohlkörpers vorspringende Rippen entstehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der schwingbaren Klappen Lochdorne von vorzugsweise gebogener Form angeordnet sind.
DEH110641D 1927-03-19 1927-03-19 Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlkoerper mit Hilfe der Strangpresse Expired DE473128C (de)

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