DE473095C - Verfahren zur Herstellung von schmiedeeisernen Rohrverbindungsstuecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von schmiedeeisernen Rohrverbindungsstuecken

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DE473095C
DE473095C DEH116518D DEH0116518D DE473095C DE 473095 C DE473095 C DE 473095C DE H116518 D DEH116518 D DE H116518D DE H0116518 D DEH0116518 D DE H0116518D DE 473095 C DE473095 C DE 473095C
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Germany
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wrought iron
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CARL HAMACHER AKT GES
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CARL HAMACHER AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/29Making branched pieces, e.g. T-pieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von schmiedeeisernen Rohrverbindungsstücken Bei Rohrleitungen ist es allgemein bekannt, die Übergänge an Abzweigstellen mit großen Bogen auszuführen, damit an diesen Stellen keine Wirbel entstehen. Diese bogenförmige Ausbildung der Abzweigstellen wird bei gegossenen Rohrverbindungsstücken, wie z. B. T-Stücken, Kreuzstücken, Hosenstücken usw., auch fast ausschließlich angewandt, weil derartige Formen beim Gießen leicht hergestellt werden können.
  • Anders verhält es sich nun bei Rohrverbindungsstücken, die aus Schmiedeeisen oder schmiedeeisernen Rohrabschnitten hergestellt werden. Bei derartigen Rohrverbindungsstücken, die aus einem Durchgangsstück mit Abzweigstutzen bestehen, schneidet man in das Durchgangsstück ein längliches Loch. Diesem länglichen Loch entsprechend wird der Abzweigstutzen aufgeweitet und dann auf das Durchgangsstück aufgeschweißt. Dabei ist die Größe des Bogens begrenzt, nicht allein weil das Aufweiten des Stutzens sehr schwierig und zeitraubend ist, sondern auch weil die Wandstärke an den ailfgeweiteten Stellen dünner wird und sich die Festigkeit des Rohrverbindungsstückes dadurch verringert. Ein auf diese Weise hergestellter Bogen ist deshalb meist nur klein, und der erwähnte Nachteil, der bei scharfkantig ausgebildeten Abzweigstellen entsteht, ist bei diesem Arbeitsverfahren nicht viel herabgemindert. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, das diese Nachteile beseitigt.
  • Ein schmiedeeisernes Rohrverbindungsstück nach der Erfindung, und zwar ein T - Stück als Ausführungsbeispiel, ist in Abb. z bis 3 dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt durch den Abzweigstutzen unmittelbar über dem Ausschnitt, Abb. 3 eine Ansicht von der Seite.
  • Das dargestellte T-Stück besteht aus dem Durchgangsstück a, dem Stutzen b und den vier keilförmigen Blechstücken -c. Bei der Herstellung wird in das Durchgangsstück a ein längliches Loch geschnitten, auf dessen Rand der Stutzen b und die vier Keilstücke c aufgeschweißt werden sollen und dessen Größe sich nach der gewünschten Bogengröße richtet. Der Stutzen b wird an vier Stellen in der Längsrichtung so weit aufgeschnitten und die beiden seitlichen Lappen d werden in einem Gesenk so weit gebogen, als es der längliche Ausschnitt auf dem Durchgangsstück a erfordert. Die Lappen e werden nach der Anschweißstelle hin etwas flacher gedrückt, damit ihre untere Kante zu dem länglichen Ausschnitt paßt. Nach dem Aufschweißen des Stutzens b, d. h. seiner Lappen d und e auf das Durchgangsstück d, bleiben an. den vier aufgeschnittenen Stellen des Stutzens noch vier keilförmige Öffnungen frei, in die keilförmige Blechstücke c von der Wandstärke der Rohre eingeschweißt werden. Sämtliche Wandstärken, auch die der Lappen d, bleiben unverändert, denn es findet nirgends eine Streckung des Materials statt, auch nicht bei den Lappen d, die nur umgebogen werden. Der Größe der Bogen ist daher keine Grenze gesetzt, die durch Verringerung der Wandstärke bei einem Rufweiten bedingt wäre.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPIZUCIi Verfahren zur Herstellungvon schmiedeeisernen, winkelförmigen Rohrverbindungsstücken aus einem Durchgangsstück und angeschweißten Abzweigstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abzweigstutzen (b) zur Erzielung eines bogenförnÜgen Überganges ohne Werkstoffstrekkung vier oder mehr Einschnitte erhält und die entstehenden vier oder mehr Lappen (d, e) entsprechend dem Ausschnitt des Durchgangsstückes (a) gebogen und mit diesem verschweißt werden, und daß. die vier oder mehr keilförmigen Einschnittsöffnungen mit keilförmigen Blechstücken (c) von der Wandstärke der Rollre zugeschweißt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3065980A (en) * 1960-03-31 1962-11-27 Caterpillar Tractor Co Bracket mounting for bulldozer support frame or the like

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