DE47207C - Siebsetzmaschine - Google Patents

Siebsetzmaschine

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Publication number
DE47207C
DE47207C DENDAT47207D DE47207DA DE47207C DE 47207 C DE47207 C DE 47207C DE NDAT47207 D DENDAT47207 D DE NDAT47207D DE 47207D A DE47207D A DE 47207DA DE 47207 C DE47207 C DE 47207C
Authority
DE
Germany
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sieves
sieve
ore
sieve drum
shaking
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47207D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. P. GRANGER in Denver, Lacimer Street Nr. 1754, Colorado, V. St. A
Publication of DE47207C publication Critical patent/DE47207C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Siebsetzmaschine.
Die Neuerungen bestehen in der speciellen Anordnung der auf gleicher Achse hinter einander angeordneten Sortirsiebe, sowie in der Anordnung der Plansiebe und ihrer Perforirungen in Verbindung mit der Absaugevorrichtung zur Abscheidung der Erze von der sie begleitenden Gangart.
Auf der rotirenden geneigten hohlen Achse H sind hinter einander eine Anzahl kegelförmiger Siebe J so angeordnet, dafs die grofsen Erzstücke zunächst dem Einfüllrumpf und die kleineren Stücke nach und nach in getrennten Abtheilungen abgeschieden werden, bis endlich die kleinsten Erzstücke in den letzten Ausschüttrumpf am Ende der Maschine gelangen. Das gepochte Erz wird durch den Trichter P zugeführt und gelangt durch die Bohrungen h einer auf die Achse H am Ende aufgesetzten Büchse H2 zunächst in das höchstgelegene rotirende Sieb J. Da diese Siebe mit dem weiteren Theile gegen den Fülltrichter gerichtet sind, und da aufserdem die Achse derselben geneigt ist, so wird bei der Rotation das Material nach dem engeren Theil derselben bis gegen das Ende der Maschine weiter gefördert. Die Siebe sind in gewissem Abstande von ihrem Umfang mit je einem geschlossenen Mantel J umgeben und an ihrem tiefsten Ende mit Löchern /z2 versehen, welche, wie in Fig. 3 dargestellt, mit den entsprechenden Durch lochungen des äufseren Mantels durch Rohrstutzen hs communiciren. Das durch die übrigen Durchlochungen oder Maschen der Siebe / in den Raum zwischen diesem und dem Mantel / gelangte Erz wird, da die einzelnen Siebe durch geschlossene Böden hl von einander getrennt sind, zwischen den einzelnen Rohrstutzen hindurch stets in das nächstfolgende Sieb / gefördert, dessen weiteres Ende genau dem Durchmesser des Mantels J entspricht. Einer jeden Reihe Rohrstutzen h3 entsprechend ist der Kasten der Maschine durch die Zwischenwände A in einzelne Abtheilungen B getheilt, welche mit den senkrechten Vorder- und Hinterwänden C und den geneigten Boden C1 unterhalb der einzelnen Siebe je einen Rumpf C2 bilden. Von diesen einzelnen Abtheilungen wird also dasjenige Material aufgenommen, welches durch die Siebe und nicht durch deren Maschen gegangen ist, und kann daher auch der Boden am Ende des letzten Siebes fehlen. Die Mündung eines jeden Rumpfes ist durch eine rotirende Walze N verschlossen, welche dieselbe vor der Saugwirkung der Exhaustoren D schützt und, wie in Fig. 8 dargestellt, auf ihrem ganzen Umfange Vertiefungen n1· hat, welche das Erz aufnehmen und den unterhalb angeordneten ebenen Schüttelsieben E gleichmäfsig zuführen. Um die erforderliche, von der Welle L ausgehende Schüttelbewegung zu erleichtern und gleichzeitig den Eintritt der Luft an den Köpfen dieser Plansiebe E abzuschliefsen, sind dieselben an einem Ende an der federnden Metallplatte e aufgehängt,' welche an- der Leiste c des Gehäuses befestigt ist. , An dem unteren entgegengesetzten Ende aber haben die Siebe E je eine Querleiste e2 zur Befestigung einer in
analoger Weise mit der Leiste e3 des Gehäuses verbundenen federnden Metallplatte e1. Diese Leisten e3 haben ebenfalls nur eine den Abtheilungen B entsprechende Länge und sind, wie Fig. 2, 4 und 6 zeigen, durch Stangen g mit den in g1 unterstützten Hebeln G verbunden, welche dazu dienen, die Siebe etwas höher oder tiefer einstellen zu können.
Ein jedes Sieb E ist zur Regelung des bei der Setzarbeit benutzten Luftstromes mit einer Platte F bedeckt, welche zweckmäfsig (wenigstens theilweise) aus Glas hergestellt ist, um die Arbeit der Siebe E beobachten zu können. Bei der in den Zeichnungen dargestellten . Anordnung ist eine Glasplatte F2 in einen Holzrahmen F1 F3 eingesetzt und durch Blechstreifen /, Fig. 5 und 6, gehalten. Die mit dem Rahmen F1 verbundenen Platten F haben an ihrem hinteren Ende verticale federnde Platten/6, welche sich gegen die Bodenplatte C l der Separationsabtheilungen anlegen, Und zwar direct gegenüber der Walze N, um den Lufteintritt von aufsen zu verhindern. Das unterhalb der Siebe E geneigt angeordnete Brett ca, auf welches das abgesiebte Material fällt, hat an seinem unteren Ende eine Klappe c1, deren Stellung mittelst eines durch die Flügelschraube cB an der Aufsenwand des Kastens befestigten Seiles c2 verändert werden kann.
Jede Abtheilung der Setzmaschine steht, wie in Fig. 7 dargestellt, mit je einem Exhaustor D von. verschiedener Leistungsfähigkeit in Verbindung, und zwar communicirt der am kräftigsten wirkende mit der ersten Abtheilung B. Die abnehmende Leistungsfähigkeit der Exhaustoren ist in Fig. 1 in punktirten Linien durch die abnehmend geringere Breite der Saugflügel angedeutet. Der durch die geneigten Bretter c3 und c4 gebildete Luftkanal c5 führt, wie in Fig. 3 durch die Pfeile angedeutet, nach dem Exhaustor; dieser saugt die auf den Boden C3 auffallende und sich in dem Kanal C5 ansammelnde Gängart so lange auf, bis das Gewicht derselben die durch die Saugwirkung geschlossen gehaltene Klappe c4 überwindet und in bekannter Weise öffnet, so dafs ein ' Theil der angesammelten Gangart an der Vorderseite der Maschine ablaufen kann, bis sich die Klappe c4 wieder unter der Saugwirkung der Exhaustoren schliefst.
Die Siebe E sind nach der der Zuführungswalze N entgegengesetzten Seite hin etwas geneigt. Die Oeffnungen e6 derselben haben, wie in Fig. 4 und 10 gezeigt, die Form von verschobenen Parallelogrammen, sind gegen einander versetzt und mit vorspringenden Rändern e7 eingefafst. Durch die von Excentern auf der Welle L, Fig. 3 und 4, ausgehende, durch Arme / auf die einzelnen Plansiebe E übertragene Schüttelbewegung setzt sich das Erz zwischen diesen Rändern auf den Boden e9 der Plansiebe E, während die Gangart obenauf zu liegen kommt, durch die bei e4 eintretende und über das ganze Sieb hinwegstreichende Luft von der Oberfläche durch die Perforirungen c6 abgesaugt wird, wobei die Gangart auf den Boden C3 fällt, durch die Klappe c1 in den Kanal C5 und durch die Klappe ci aus der Maschine gelangt. Durch die Schüttelbewegung und die. geneigte Stellung wird das durch die Walze N den Plansieben E gleichmäfsig zugeführte Erz über die ganze Oberfläche derselben vertheilt und gelangt zwischen den Rändern c7 der Löchere6 entlang bei e4 aus der Maschine in einen untergestellten Karren. Zwischen den einzelnen Löchern wird das Sieb zweckmäfsig mit Schmirgel überzogen, welcher etwa mit Schelllack aufgeschmolzen wird. Die Saugwirkung der Exhaustoren· mufs so regulirt werden, dafs alle Gangart abgeführt wird, ohne indessen Erztheile mitzureifsen, was durch die Glasplatte F2 bequem zu beobachten ist.
Die Siebe E, sowie die darüber liegenden Deckplatten sind in ihrer Bewegung durch die Zwischenwände B der einzelnen Abtheilungen geführt. Sie haben aufserdem, um ein Ablaufen des Erzes an den · Rändern zu verhindern, an beiden Seiten Leisten c4, welche sich schiebladenartig in Falzen fs des Rahmens F1, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, sicher führen. Die Entfernung der Deckplatte F kann an ihrem vorderen Ende mit Hülfe der Schraubenmuttern /4 auf den mit Gewinde versehenen Stangen g verändert werden, indem der Rahmen F1 F3 sich mittelst der Arme f5 auf die verstellbare Schraubenmutter _/4 der Stange g stützt. Ferner ragen die hinteren Enden f1 der Rahmen F, Fig. 4 und 9, durch das Maschinengehäuse hindurch und stützen sich daselbst paarweise auf die Stifte f2.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Siebsetzmaschinen:
    ι. Die Verbindung einer Anzahl auf einer geneigten Drehachse befestigten kegelförmigen Siebtrommeln /, welche durch geschlossene Böden h1 von einander getrennt und dann jede mit einem besonderen geschlossenen Mantel am tiefsten Ende durch Rohrstutzen h3 verbunden ist, wobei der eine Siebtrommel umgebende Mantel jedesmal den gleichen Durchmesser hat wie das weite Ende der nächstfolgenden Siebtrommel, zu dem Zwecke, das durch die Maschen der Siebe gegangene Material aus der vorhergehenden in die nächstfolgende Siebtrommel zu leiten, während die gröfseren Erzstücke durch die Rohrstutzen h3 abgeschieden und in die getrennten Ausschüttrumpfe C2 geführt werden.
    Die Anordnung der geneigten Plansiebe E mit darüb erliegenden Platten F und umränderten Durchlochungen ee, durch welche die von den Höhlungen η einer rotirenden Walze N zugeführte, durch Schüttelbewegung zwischen den einzelnen Rändern e7 vertheilte und sich auf die schweren Erztheile setzende Gangart von Exhaustoren D abgesaugt und von einem Sammelkanal C 5 aus durch eine Klappe ci aus dem Maschinengehäuse gelangt, wa'hrend infolge der Neigung und SchUttelbewegung der Siebe JE" das gereinigte Erz zwischen den Rändern e7 hindurch bei e* gegen den daselbst eintretenden Luftstrom forttreibend abgeleitet wird.
    Hierzu "i Blatt Zeichnungen.
DENDAT47207D Siebsetzmaschine Expired - Lifetime DE47207C (de)

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