DE47181C - Zerstäuber - Google Patents

Zerstäuber

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DE47181C
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DE
Germany
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liquid
nozzle
vessel
air
tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47181D
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English (en)
Original Assignee
A. J. PALMER und G. H. PALMER, Aerzte in Brooklyn, 90 Hancock Street, Seventh Ward
Publication of DE47181C publication Critical patent/DE47181C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M11/00Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes
    • A61M11/02Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes operated by air or other gas pressure applied to the liquid or other product to be sprayed or atomised

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
in BROOKLYN.
Zerstäuber.
Das Wesentliche dieses Zerstäubers besteht darin, dafs die Düse, aus welcher zusammengepresste Luft nach oben hin ausströmt, mit einem kleinen, oben offenen, unten durchlöcherten Gefäfs umgeben wird, in welches die Flüssigkeit langsam hineintreten kann.
Die Zerstäubung dieses Theiles der Flüssigkeit wird durch die Verschiedenheit der Niveaus aufser- und innerhalb des Düsengefäfses regulirt. Steht die Flüssigkeit zu., hoch über der Düse, so wird die Ausströmung der Luft verzögert und die Zerstäubung verringert. Ist der Flüssigkeitsstand ein zu tiefer, so bewirkt der gröfsere Ueberdruck der äufseren Flüssigkeitssäule ein rascheres Nachfliefsen. . Ist die Düse unbedeckt, so hört die Zerstäubung auf, bis hinreichend neue Flüssigkeit in das Düsengefäfs eingetreten ist. Ein Uebermafs in der Menge der äufseren Flüssigkeit bewirkt nur eine geringe Vermehrung der Geschwindigkeit, mit welcher die Flüssigkeit einströmt und sich der Düse darbietet. Das Düsengefäfs hält solches Uebermafs annähernd gleichmäfsig zurück, so dafs die Zerstäubung innerhalb einer weitgehenden Veränderung des Flüssigkeitsstandes in befriedigender Weise stattfindet.
Auf der Zeichnung, Fig. 1 bis 5, ist ein Beispiel für diejenige Ausführung der Erfindung dargestellt, welche vom Erfinder für die zweckmäfsigste gehalten wird.
Eine Kugel oder ein Gefäfs B, am besten von Glas, eventuell auch von Hartgummi oder anderem geeigneten Material, ruht auf einem Fufs A und besitzt ein Mundstück B1 mit Pfropfen C zur Aufnahme der Röhren D I und H. D ist ein Luftleitungsrohr, welchem die Luft durch Schlauch E zugeführt wird. Dieselbe strömt unter hohem Druck durch eine feine Oeffnung bezw. durch die in die Höhe gerichtete Düse Z)1, Fig. 2, aus.
Die Düse Dί ist aufsen mit Schraubengewinde d1 versehen, auf welches das Gefäfs G mittelst seines Gewindes g1 aufgeschraubt wird und eventuell ausgewechselt werden kann. Dasselbe kann auch in anderer geeigneter Weise damit verbunden werden. Im Boden von G sind Oeffnungen g angeordnet, welche die Flüssigkeit so schnell oder beinahe so schnell einlassen, als der von D1 ausströmende Luftstrahl dieselbe zerstäuben kann. Diese Oeffnungen g können beliebig vermehrt oder vergröfsert werden, falls solches z. B. für consistente Flüssigkeiten erforderlich werden sollte. Die zu zerstäubende Flüssigkeit wird von Zeit zu Zeit nach Wegnahme des Pfropfens h (Fig. 4) durch Rohr H zugeführt.
Mittelst des Rohres 7, an welches ein biegsamer, aus zwei Längen J1 J2 bestehender Schlauch mit einer Spitze K anschliefst, wird die zerstäubte Flüssigkeit, wenn der Apparat für- Heilzwecke zur Anwendung kommt, von dem Kranken eingeathmet. Die Ausathmung geschieht durch die Nase, kann jedoch auch durch dasselbe Mundstück K geschehen, wenn dieses mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Abzweigung mit Ventil versehen ist. Die beiden Schläuche J1 J2 sind durch ein rundes Sammelgefäfs M, Fig. 1 und 6, getrennt. Dasselbe besitzt an seinem oberen Rande eine geräumige Oeffnung, welche nach Abnahme des Pfropfens m gestattet, das Innere zu reinigen oder auszuwaschen. Die Ansätze M1 und Ai2
dienen zum Anschlufs und zur Befestigung der beiden Schläuche.
Bei der Anwendung des Apparates wird die Flüssigkeit, z. B. Wasser oder OeI, in reinem oder medicinisch zubereitetem Zustande durch das Rohr H eingeführt, ohne Rücksicht auf ein etwas gröfseres oder geringeres Quantum. Es genügt, dafs die Flüssigkeit den Boden der Kugel B bis über die Oeffnungen g füllt, sie darf aber nicht über die Mündung des Gefäfses G reichen. ' Sodann wird Hahn L1 geöffnet und aus dem Reservoir L geprefste Luft durch Schlauch Is ■ und Rohr D ein- und durch Düse D1 ausströmen gelassen, wobei jedes Uebermafs von Flüssigkeit, das etwa in das Gefäfs G gelangt ist, rasch hinausgeworfen wird. Durch das fortdauernde Blasen entsteht dann die Zerstäubung der langsam durch die Oeffnungen g nach G eintretenden Flüssigkeit unter gleichförmiger Vermischung mit der Luft. Diese Mischung erfüllt dann den oberen Theil 'der Kugel B und wird vom Kranken aus der Mittelhöhe des Kugelinnern eingeathmet.
Jedes aus dem Gefäfs G bei Beginn der Lufteinströmung oder später in die Höhe gewoffene Uebermafs von Flüssigkeit schlägt gegen den oberen Theil des Kugelinnern und rinnt an den Seitenwänden nieder, um sich wieder mit der Flüssigkeit am Boden zu vereinigen. Sollte zufällig Flüssigkeit durch die Röhre I und Schlauch J1 geworfen werden, so fällt dieselbe in den unteren Theil des Sammelbehälters M. Der aus dem Munde des Kranken kommende Speichel wird durch den Schlauch J- ebenfalls in M aufgehalten. Das Gefäfs G verhindert auch die Störungen, die durch Bewegung und Schäumen der Flüssigkeit entstehen. Das aus der Düse -D1 dringende Luftgebläse findet stets eine genügende Tiefe ruhiger Flüssigkeit in dem Gefäfs G, wodurch eine gute Wirksamkeit erzielt wird.
Die Form der Düse Dx kann beliebig verändert werden, je nachdem sie die Luft in einem oder mehreren feineren oder stärkeren Strahlen nach oben werfen soll. Anstatt des Füllrohres H mit Pfropfen h kann das Einathmungsrohr / mit einem Abzweig zum Einfüllen der Flüssigkeit versehen werden.
Die Fig. 7, 8 und 9 stellen Abänderungen dar, welche für manche Zwecke vorgezogen werden können.
Anstatt eines Pfropfens C, passend zum Mundstück B1, wird bei der Anordnung Fig. 7 eine genau passende Kappe angewendet, welche von . aufsen luftdicht an B1 anschliefst. Das Einathmungsrohr geht vom oberen Theil dieser Kappe ab. Diese Construction wird in manchen Fällen vorgezogen werden, weil sie weniger leicht gestattet, dafs eine gröfsere Menge mitfortgerissener Flüssigkeit im unzerstäubten oder unverdampften Zustande in die Einathmungsröhre gelangen kann.
Die in Fig. 8 gezeigte Abänderung gestattet, die geringsten Mengen der Flüssigkeit nutzbar zu machen. Diese Form verdient den Vorzug bei der Anwendung von Heilmitteln, welche ihrer Kosten wegen oder aus anderen Gründen in sehr kleinen Mengen verwendet werden.
In dieser Form mündet das Gebläserohr D in eine Düse im Boden aus. Das Gefäfs G ist ebenfalls in oder mit dem Fufstheil aus einem Stück gebildet und besteht einfach aus einem erhabenen Rande oder einem Cylinder, welcher am Fufse mit einem oder mehreren Durchgängen versehen ist, so dafs die Flüssigkeit langsam in G eintreten kann.
Bei der in Fig. 9 gezeigten Abänderung empfängt der eigentliche Fufs des Apparates die zu zerstäubende Flüssigkeit; letztere wird in das oben offene Gefäfs G wieder durch eine oder mehrere kleine Oeffnungen im Boden eingelassen. Das Luftleitungsrohr geht durch den Fufs zu ■ G hin und mündet in der Mitte des Bodens in eine Düse aus. Die runde Kugel B kann beliebig grofs gehalten oder auch als eine einfache Kuppel oder flache Schüssel ausgeführt oder es kann auch durch Vertiefung des Fufses die Kugel ganz entbehrlich gemacht werden.
Es ist selbstverständlich, dafs man anstatt des vorbeschriebenen Zerstäubens durch Blasen mit reichlichen Mengen von warmer, trockener Luft, die zur Aufnahme von Dampf geeignet ist, die Flüssigkeit verdampfen und diesen Dampf sich mit der Luft vermischen lassen kann, so dafs die Flüssigkeit wesentlich in der Form von Dampf durch das Einathmungsrohr in die Lungen geführt wird. Auch kann der Apparat aufser zum Zerstäuben und Verdampfen der verschiedenen Flüssigkeiten für medicinische Zwecke unter geeigneten Bedingungen dazu dienen, die Verdampfung von Flüssigkeiten beim Destilliren oder bei anderen gewerblichen Verfahren zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRυ ch:
    An Apparaten zum Zerstäuben, Verdampfen und Einathmen von Flüssigkeiten die Anordnung eines oben offenen Gefäfses G über der Luftausströmungsdüse D1 mit einer oder mehreren Oeffnungen g am Boden für langsame Zulassung der Flüssigkeit zur Düse D1, welches Gefäfs zum Abnehmen oder Auswechseln mittelst Gewinde d1 g1, Fig. 2, mit der Düse verbunden oder mit dem Luftzuleitungsrohr D, gemäfs den Fig. 7 und 9, oder mit dem Flüssigkeitsbehälter bezw. Fufs, gemäfs Fig. 8, aus einem Stück hergestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47181D Zerstäuber Expired - Lifetime DE47181C (de)

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