DE471664C - Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer Gewebespann- und Trockenmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer Gewebespann- und Trockenmaschinen

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DE471664C
DE471664C DEV19955D DEV0019955D DE471664C DE 471664 C DE471664 C DE 471664C DE V19955 D DEV19955 D DE V19955D DE V0019955 D DEV0019955 D DE V0019955D DE 471664 C DE471664 C DE 471664C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/04Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Selbsttätige Regelvorrichtung für Gewebespann- und Trockenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wirkende Regelvorrichtung für Trokkenmaschinen für Gewebe, bei denen das Gewebe fortlaufend durch eine Trockenkammer hindurchbewegt wird.
  • Bei solchen Trockenmaschinen ist es bereits bekannt, mit Hilfe von in einem Trokkenraum eingebauten Feuchtigkeitsmessern je nach denn Feuchtigkeitsgehalt der Trokkenluft (Abluft) Klappen zur Änderung- der eintretenden Luftmengen öder zur Änderung des Luftwegs oder aber Dampfventile zur Regelung der zugeführten Wärmemengen selbsttätig einzustellen.
  • Die Erfindung besteht darin, bei Gewebespann- und Trockenmaschinen der oben bezeichneten Art die Geschwindigkeit, mit der das Gewebe durch die Trockenkammer bewegt wird, entsprechend dem Feuchtigkeitsgehalt der in der Kammer befindlichen oder diese durchströmenden Trockenluft selbsttätig zu regeln, indem z. B. der anzeigende, bewegliche Teil eines Feuchtigkeitsmessers über eine Kontaktreihe von Schaltwiderständen den :elektrischen Strom zum Antrieb des Trockengutes oder einen Auslösestrom des Antriebes schaltet.
  • Diese selbsttätige Regelung der Geschwindigkeit des Warenlaufes in Abhängigkeit vom Feuchtigkeitsgehalt der Trockenluft gewährleistet ein einwandfreies Trocknen der Ware und besitzt nicht die Nachteile der bisher gebräuchlichen und vorgeschlagenen Verfahren. Zur Zeit erfolgt die Regelung der '\Ä'a.rengeschwindigkeit durch-,veg von Hand, indem der Arbeiter jeweils gefühlsmäßig den Trokkenzustand der aus der Trockenkammer austretenden Ware feststellt. Wurde z. B. in der Maschine leichtes Gewebe getrocknet, und wird daran anschließend ein schwereres Gewebe zum Trocknen eingeführt, so beginnt der Arbeiter gefühlsmäßig mit der Regelung der -Geschwindigkeit des Warendurchganges durch die Trockenkammer. Dabei kann es vorkommen, daß schwerere Ware die Maschine im unvollkommen trockenen Zustand verläßt, weil ihre Durchgangsgeschwindigkeit zu groß war, oder daß leichtere Ware stark überhitzt wird und damit im Gewebe oder mindestens in der Farbe Schaden erleidet, weil ihre Durchgangsgeschwindigkeit zu niedrig war. Die gefühlsmäßige Regelung der Antriebsgeschwindigkeit hat den weiteren Nachteil, daß die Maschine nicht voll: ausgenutzt wird, weil der Arbeiter bei der gefühlsmäßigen Regelung selten zu der den Verhältnissen entsprechenden höchstzulässigen Durchgangsgeschwindigkeit für die Ware gelangt. Auch ein dahingehender Vorschlag, die Geschwindigkeit des Warenlaufes selbsttätig in Abhängigkeit von den Temperaturen der Trockenluft zu regeln, kann keine befriedigenden Ergebnisse liefern. Die Temperaturen gestatten. keinen sicheren Rückschluß auf den Grad der Trocknung bzw. auf dien Feuchtigkeitsgehalt der Ware. Gemäß dem erwähnten Vorschlag wird die Warengeschwindigkeit erhöht, sobald die Abluft eine hohe Temperatur erreicht, ohne Rücksicht darauf, ob die Abluft trocken oder feucht ist. Dadurch kann aber der folgende Fehler auftreffen. Wenn durch die Maschine eine schwere feuchte Ware läuft und die Maschine aus irgendeinem Grunde eine erhöhte Wärmezufuhr erhält, so wird die in die Trockenkammer .eingeführte Luft und dementsprechend bei gleichbleibender Luftgeschwindigkeit auch die Abluft plötzlich eine hohe Temperatur ,erhalten, ohne da.ß sie die Ware genügend getrocknet, also hinreichend Feuchtigkeit aus dieser aufgenommen hat. -Trotzdem tritt dann der Wärmeaufnehmer in Tätigkeit und erhöht die Warengeschwindigkeit. Die Folge davon ist, daß die schwere Ware die Maschine unvollkommen getrocknet verläßt. Trugschlüsse sind also bei diesem bekannten Vorschlag unvermeidlich. Derartige Fehler können bei der Regelung der Warengeschwindigkeit im Sinne der Erfindung nicht vorkommen; denn der Feuchtigkeitsgehalt der Trockenluft, der der Regelung zugrunde liegt, läßt .einen untrüglichen Schluß auf den Grad der Warentrocknung zu. Die Regelung gemäß der Erfindung ist deshalb zuverlässig und gestattet zugleich eine vollkommene Ausnutzung der Leistungsfähigkeit der Maschine.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i ist ein schematischer Längsschnitt, Abb. 2 ein schematischer Querschnitt durch die Trockenmaschine.
  • Das durch strichpunktierte Linien dargestellte Gewebe a läuft über angetriebene- Walzen b durch die Trockenkammer c. Den hinteren Teil. der Trockenkammer bildet eine von Heizröhrend durchzogene Kammer cl, die durch eine gelochte Wand c= von dem größeren, die Walzen b und die umlaufende Ware enthaltenden Kammerteil getrennt ist. Das Trockengut läuft im Sinne der gefiederten Pfeile gemäß der Abb. i durch die Trockenkammer. Mittels eines Ventilators! wird Luft aus der Atmosphäre durch die Öffnung c3 in die von Dampfröhren durchzogene Kammer cl gesaugt. An den Dampfröhren wird die Luft erhitzt und gelangt dann im Sinne des ung.efiederten Pfeiles (Abt. i) durch die öffnungen der Wand c° in den die umlaufende Ware enthaltenden Kammerteil, in welchem die in der Ware enthaltene- Feuchtigkeit zur Verdunstung gebracht wird. Die Feuchtluft wird durch einen Ventilator k aus der Kammer abgesaugt. Aus dem unteren Teil dieser Kammer, wo die Luft weniger mit Feuchtigkeit beladen ist, wird ein Teil der Luft mittels des Ventilators! durch die Röhre nt in die Kammer cl zurückgesaugt und dort wieder erhitzt und in die die Ware enthaltende Kammer c gedrückt. In das Innere der Kammer c ragt ein Feuchtigkeitsmesser f, dessen anzeigender, beweglicher Teil/' über eine Kontaktreihe o von Schaltwiderständenp den elektrischen Strom zum Antrieb des Trockengutes oder einen Auslösestrom des Antriebes schaltet. Der Antrieb der Ware erfolgt durch den Elektromotor g.
  • Die Maschine ist auch in bekannter Weisse mit einer Vorrichtung zur Regelung der Wärmezufuhr versehen. Diese besteht aus einem in das Innere der Kammer hineinragenden Wärmeanesser g (Abt. i), der bei einer bestimmten Höchsttemperatur in der Kammer c den Stromkreis eines Elektromagneten h schließt, der im @erregten Zustand einen Anker s anzieht und damit die Sperrung der Dampfleitung t durch ein mit dem Anker verbundenes Ventil v bewirkt.

Claims (1)

  1. IJATI:NTANS1'RÜCIiC: i. Selbsttätige Regelvorrichtung für Gewebespann- und Trockenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit der die Ware durch die Trokkenkammer bewegt - wird, entsprechend dem Feuchtigkeitsgehalt der in der Kammer befindlichen oder diese durchströmenden .Trockenluft selbsttätig durch einen den Antrieb für die Bewegung der Ware beeinflussenden Feuchtigkeitsmesser geregelt wird. -2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein anzeigender, beweglicher Teil des Feuchtigkeitsmessers über eine Kontaktreihe von Schaltwiderständen gleitet und durch diese den elektrischen Strom zum Antrieb des Trockengutes oder einen Auslösestrom des Antriebes schaltet. -
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