DE471640C - Drossel fuer Muendungs-Stroemungsmesser - Google Patents

Drossel fuer Muendungs-Stroemungsmesser

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DE471640C
DE471640C DESCH78438D DESC078438D DE471640C DE 471640 C DE471640 C DE 471640C DE SCH78438 D DESCH78438 D DE SCH78438D DE SC078438 D DESC078438 D DE SC078438D DE 471640 C DE471640 C DE 471640C
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DE
Germany
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pressure
throttle
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orifice flow
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DESCH78438D
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ERNST SCHMIDT DR ING
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ERNST SCHMIDT DR ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/40Details of construction of the flow constriction devices
    • G01F1/42Orifices or nozzles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Drossel für mündungs-Strömungsmesser Zur Mengenmessung von Gasen und Flüssigkeiten, welche in Rohrleitungen strömen, benutzt man Stauringe oder Venturirohre, welche den Querschnitt verengen und dadurch eine Druckabnahme hervorrufen, deren Größe als Maß für die durchtretende Flüssigkeitsmenge dient. Ein Stauring besteht im wesentlichen aus einer Scheibe mit zentraler Bohrung und läßt sich wegen seiner kleinen Abmessungen leicht in eine Flanschverbindung der Rohrleitung einbauen, er hat aber den Nachteil hohen Druckverlustes, d. h. der zur Messung benutzte Druckunterschied geht zum größten Teil durch innere Reibung des Flüssigkeitsstrahles verloren, womit sehr erhebliche Energieverluste verknüpft sind. Ein Venturirohr besteht aus einer allmählichen Verengung des Rohres, an die sich eine schlanke konische Erweiterung anschließt. Durch diese Erweiterung wird ein erheblicher Teil des erzeugten Druckabfalles wiedergewonnen. Bei gleichem Messdruck ist also der Druckverlust und damit der Energieverlust beim Venturirohr erheblich kleiner als beim einfachen Stauring. Das Venturirohr hat aber den Nachteil großer Baulänge von etwa dem Zehnfachen des Rohrdurchmessers. Dadurch wird es besonders für Rohrleitungen großen Durchmessers sehr schwer und teuer; sein Einbau muß schon beim Entwurf der Rohrleitung berücksichtigt werden, und es ist nicht für sogenannte Wandermessungen verwendbar. Die Nachteile des Venturirohres hat man dadurch zu vermeiden gesucht, daß man die für die Messung erforderliche Verengung und allmähliche Wiedererweiterung des Strömungsquerschnittes nicht durch Einschnürung der Rohrwand, sondern durch einen in die Rohrachse eingebrachten Verdrängungskörper mit stumpfer Stirn und spitz auslaufendem Ende erzeugte. Dieser Verdrängungskörper läßt nur einen ringförmigen Querschnitt für die Flüssigkeit frei, der sich wegen des schlanken Endes des Verdrängungskörpers allmählich erweitert und daher eine gute Druckrückgewinnung liefert. Aber auch dieser Verdrängungskörper hat verschiedene Nachteile: Seine Länge muß ein Vielfaches des Rohrdurchmessers sein, wenn er guten Druckrückgewinn geben soll, er wird also besonders für große Durchmesser recht unhandlich und schwer. Weiter muß die Rohrwand an ihrer Einbaustelle genaues Maß haben und der Verdrängungskörper genau zentriert werden.
  • Zur Messung von strömenden Flüssigkeiten hat man ferner die sogenannten Danaiden vorgeschlagen, d. h. Scheiben mit einer Mehrzahl von einfachen- Uffnungen oder mit Oftnungen, die sich langsam verengen und dann plötzlich erweitern. Da aber hier die Flüssigkeit in Form frei fallender Strahlen austritt, geht die Austrittsenergie verloren, eine Druckrückgewinnung ist nicht möglich.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Vorrichtungen dadurch, daß in der Rohrleitung ein rostartiger Verdrängungskörper mit einer Mehrzahl verhältnismäßig kleinerDurchgangsöffnungen angeordnet wird, deren lichter O_uerschnitt in an sich sonst bekannter Weise in Richtung der Strömung zunächst verengt und dann - allmählich wieder erweitert wird. Dieser Verdrängungskörper kann z. B. aus parallelen Stäben oder Rohren bestehen, durch welche die Flüssigkeit wie durch die Spalten eines Rostes hindurchströmt. Gibt man den einzelnen Stäben oder Rohren ein Profil von kleinem Strömungswiderstand, also mit stumpfer Vorderseite und spitz zulaufendem Ende, so entstehen zwischen ihnen Spalten, die sich in Strömungsrichtung zunächst verengen und dann allmahlich wieder erweitern, und es wird ebenso wie beim V enturirohr die bis zum engsten Querschnitt erfolgende Umsetzung von Druck in Geschwindigkeit in der dann folgenden allmahlichen Erweiterung mit gutem Wirkungsgrad wieder rückgängig gemacht.
  • Die Verdrängungskörper werden zweckmäßig in einem gemeinsamen Rahmen nach Art eines Rostes zusammengefaßt; man kann daher die Vorrichtung als ataurost bezeichnen. Die einzelnen blemente dieses Rostes können natürlich nicht nur als parallele btäbe, sondern auch in anderen Formen, z. B. als konzentrische Ringe, angeordnet sein. Bei großen Rohrquerschnitten wird man die einzelnen stabförmigen Elemente durch Querversteifungen stützen. Gibt man den Querversteifungen ein ähnliches Profil wie den Roststäben selbst, so entsteht ein Gitterwerk, dessen Öffnungen die beschriebene Form, also hinter dem engsten Querschnitt eine langsam zunehmende Erweiterung haben. Einen solchen Staurost kann man auch dadurch herstellen, daß man in einer massiven Platte von geeigneter Dicke eine Anzahl von Spalten oder Löchern von der beschriebenen Form anordnet.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht in der geringen axialen Ausdehnung des Staurostes, die auch bei großen Rohrdurchmessern, für welche ein Venturirohr oder ein entsprechender einzelner Verdrängungskörper in der Rohrachse mehrere Meter lang wird, nur wenige Zentimeter zu betragen braucht. Denn man kann die axiale Ausdehnung des Staurostes beliebig vermindern, ohne den Vorteil der allmählichen Erweiterung hinter dem engsten Querschnitt aufzugeben, wenn man die Zahl der Öffnungen genügend erhöht. Die geringe axiale Ausdehnung des Staurostes erlaubt seinen Einbau zwischen zwei Flanschen einer Rohrverbindung in ähnlicher Weise, wie es beim Stauring möglich ist. Der Staurost verbindet also den Vorteil des geringen Gewichtes und der einfachen Einbaumöglichkeit des Stauringes mit dem guten Wirkungsgrad der Druckrückgewinnung des Venturirohres und vermeidet die Nachteile beider Bauarten. .Ein besonderer Vorteil des Staurostes besteht noch darin, daß er sich ohne Schwierigkeit auch für rechteckige Kanalquerschnitte herstellen läßt, in denen bisher weder mit Stauring noch Venturirohr genügend genaue Messungen ausgeführt werden konnten.
  • Die Anschlüsse zur Messung des Differenzdruckes legt man zweckmäßig an die Stellen größten Druckunterschiedes. Der Anschluß für den höheren Druck wird also am besten auf der Stirnseite eines oder mehrerer Verdrängungskörper angeordnet. Man kann ihn aber auch in der Rohrwand vor dem Staurost andringen, wenn man Anschlüsse im Staurost selber vermeiden will. Die erste Anordnung ist etwas günstiger, weil dabei der volle Staudruck der Strömung ausgenutzt wird. Der Anschluß zur Entnahme des niederen Druckes wird an der Stelle höchster Geschwindigkeit im engsten Querschnitt der Kanäle entweder auf den Verdrängungskörpern selbst oder in der Rohrwand bezw. im Rahmen des btaurostes angeordnet.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Darin bedeutet a die Rohrleitung, in welcher die Messung ausgeführt werden soll, b sind die einzelnen Elemente des Staurostes, die in diesem Fall als parallele Stäbe oder Rohre nebeneinanderliegen und zwischen denen die Flüssigkeit hindurchströmt. c ist eine Druckentnahmestelle auf der Stirnseite eines Verdrängungskörpers, sind Druckentnahmestellen im engsten Querschnitt. Das Differentialmanometer ist also einerseits an die bfnungc, andererseits an die Öffnungen d anzuschließen. Gibt man den Druckentnahmeöfnungen die Gestalt vön Schlitzen oder ordnet man sie in größerer Anzahl an, so vermindert sich die Gefahr ihrer Verstopfung, und es wird zugleich ein guter Mittelwert des Druckes über dem ganzen Querschnitt gebildet. Die Weiterleitung des Druckes von den Meßstellen in den Verdrängungskörpern erfolgt am einfachsten dadurch, daß man die Verdrängungskörper rohrförmig ausbildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drossel für Mündungs-Strömungsmesser mit mehreren Öffnungen, gekennzeichnet durch einen in die Rohrleitung einzubauenden rostartigen Verdrängungskörper finit einer Mehrzahl relativ kleiner Durchgangsöffnungen, deren lichter Querschnitt sich in an sich sonst bekannter Weise in Richtung der Strömung zunächst verengt und dann allmählich wieder erweitert.
DESCH78438D 1926-03-31 1926-03-31 Drossel fuer Muendungs-Stroemungsmesser Expired DE471640C (de)

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DE471640C true DE471640C (de) 1929-02-18

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