DE471436C - Prismenfernrohr - Google Patents

Prismenfernrohr

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DE471436C
DE471436C DEM99910D DEM0099910D DE471436C DE 471436 C DE471436 C DE 471436C DE M99910 D DEM99910 D DE M99910D DE M0099910 D DEM0099910 D DE M0099910D DE 471436 C DE471436 C DE 471436C
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Germany
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prism
telescope
tube
housing
end plate
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Expired
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DEM99910D
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Paul Mueller Co
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Paul Mueller Co
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Prismenfern .roter Für die Fernbeobachtung auf Reisen, Ausflügen u. dgl. benutzte man früher die teleskopartig zusammenschiebbaren ga:ileischlen Fernrohre, die später durch die Prismenfernrohre mit größerem Gesichtsfeld und größerer Lichtstärke abgelöst wurden. Solange es sich um geringere Vergrößerungen handelt, behalten diese eine handliche und leicht transportable Form; bei stärkerer Vergrößerung und Lichtstärke nehmen sie jedoch Ausmaße an, die sie für die Reise unbequem machen. Bei den vorhandenen Prismenfernrohren kann das Rohr nur teilweise zusammengeschoben werden, da.das Prismengehäuse einseitig hervorsteht.
  • Beim Erfindungsgegenstand läßt sich auch das Prismengehäuse nach entsprechender seitlicher Verstellung in den diesem benachbarten Rohrzug einschieben, ohne die erforderliche Starrheit und Genauigkeit der Justierung des optischen Systems zu beeinträchtigen. Welche Längenverminderung dadurch zu erreichen ist, veranschaulichen die Abb. i und 2 der Zeichnung, die eine Ausführungsform des Fernrohres in gebrauchsfertigem und zusammengeschobenem Zustand zeigen.
  • Die einzelnen Teleskoprohre 1, 2, 3 würden ausgezogen ohne weiteres nicht die genügende Starrheit des Rohres ergeben. Um dieses zu erreichen, haben die einzelnen Zugrohre Endscheiben q. erhalten, die in der Endstellung, um ihre Achse gedreht, mit eigenartig gestalteten Zahnteilen 5 in einen Federring 6 eingreifen. Abb.5 läßt die beispielsweise gewählte Zahnform einer Endscheibe erkennen und zeigt gleichzeitig, wie sich die schrägen Seiten der Zähne gegen entsprechend geformte Anschläge 7 des Federringes legen und so das Rohr zentrieren. In Abb.6 ist der Federring in der Abwicklung gezeichnet, wobei die Zähne 5 der Endscheibe geschnitten angedeutet sind.
  • Die federnden Zungen 8 drücken die Zähne fest gegen den Ring und verbinden dadurch die betreffenden beiden Rohrzüge zu einem starren Ganzen. Eine Verdrehung der zusammengeschobenen Rohre verhindern zwei Führungsleisten 9, zwischen- denen ein Zahn der Endscheibe gleitet.
  • Der einseitige Ausbau des Prismengehäuses io würde daran hindern, diesen Teil. des Prisinenfernrohres in den kleinsten Tubus einzuschieben und dadurch die gewollte,Verkürzung des Rohres wesentlich zu vermindern. Dem wird nach der Erfindung dadurch Rechnung getragen, daß die Objektivseite des Prismengehäuses auf der letzten Endscheibe i i des Rohres dreh- oder verschiebbar so eingerichtet ist, daß zum Einschieben die Außenränder des Prismengehäuses mit den Rändern des ansetzenden Rohrtubus in Übereinstimmung gebracht werden können. Bei der gezeichneten Ausführungsform dreht sich das Prismengehäuse um den Zapfen 12, wobei das Gehäuse durch die Feder 13 gegen die Endscheibe i i des Rohres 3 gepreßt wird, so daß die Achsenparallelität gewahrt bleibt. Die Stellungen des Prismengehäuses für den Gebrauch und zum Einschieben werden durch den federnden Stift 14 (Abb. 3 und ¢) gesichert, der in entsprechende Rasten 15 der Endscheibe eingreift. Die Abb. 3 und q. zeigen die beiden Stellungen von der Stirnseite aus gesehen. Die Verschiebung des Prismengehäuses kann auch geradlinig in einer Führung an der Endscheibe erfolgen.
  • Diese Einrichtungen lassen sich sinngemäß auch auf Doppelfernrohre anwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusammenschiebbares Prismenfernrohr, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Prismengehäuse nach entsprechender seitlicher Verstellung in den ihm benachbarten Rohrzug einschieben läßt.
  2. 2. Prismenfernrohr nach Anspruch i, gekennzeichnet durch l,-eilartige Anschläge und Druckfedern, welche die Rohrzüge (1, 2, 3) in ihrer Gebrauchsstellung zentriert und achsenrecht festhalten.
DEM99910D Prismenfernrohr Expired DE471436C (de)

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DE471436C true DE471436C (de) 1929-02-13

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