DE47072C - Ringarmatur - Google Patents

Ringarmatur

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DE47072C
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Germany
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ring
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DENDAT47072D
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A. W. meston in St. Louis, Nr. 31 South Compton Avenue, Missouri, V. St. A
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
Patentamt:
Ringarmatur.
Nachstehend beschriebene Ringarmatur unterscheidet sich von den bisher bekannten besonders dadurch, dafs die Spulen, aus denen die Ankerwickelung zusammengesetzt ist, bei einer etwaigen Beschädigung leicht herausgenommen und durch andere Spulen ersetzt werden können, und dafs somit die Bewickelung des Ankers auf jeder Drehlade und mit Maschinen ausgeführt werden kann, · wodurch etwa eintretende Betriebsstörungen auf die kurze Zeit des Umwechseins _der verletzten Spulen beschränkt bleiben.
Fig. i, 2, 3 und 4 sind Ansicht, Grundrifs und Querschnitt des Ankers ohne die Wickelung, wobei Fig. 4 eine geringe Abänderung der Ringnabe zeigt. In den übrigen Figuren sind die einzelnen Theile, aus denen der Anker zusammengesetzt ist, in den verschiedenen Ansichten und mit einer Abänderung zur Darstellung gebracht.
Die Theile, aus- denen der Ankerkern zusammengesetzt ist, bestehen aus abwechselnd kurzen und längeren Blechstreifen der Lamellen B, Fig. 5,6 und 7, welche durch eine Anzahl Nieten r zusammengehalten werden. Die Bleche sind so zu einander angeordnet, dafs die längeren zu beiden Seiten gleich weit über die kurzen herüberragen, so dafs an beiden Enden jedes Kerntheiles Zinken α entstehen, zwischen deren Lücken b sich die Zinken des nächsten Kerntheiles legen. Die einzelnen Theile greifen also zinkenartig in einander und werden durch Schrauben mit versenkten Köpfen,. welche durch die Löcher h treten, zusammengehalten. Zugleich ist durch diese Schrauben ein genaues Wiederzusammenfügen der einzelnen Theile nach Auswechselung einer Spule gesichert. Wählt man die Anordnung so, dafs stets mehrere Bleche zusammengelegt werden, so verringert sich dadurch die Anzahl der Zwischenräume b\ bei hinreichend starkem Kern bleibt jedoch die mechanische und magnetische Verbindung der einzelnen Theile eine genügend sichere.
Auf die Verbindungsstellen der Kerntheile werden zu beiden Seiten Polstücke P, Fig. 5 bis 9, mittelst derselben Schrauben, welche auch die einzelnen Ankertheile zusammenhalten, aufgeschraubt. Diese Polstücke haben eine solche Form, dafs die Längsseiten je zweier benachbarter Polstücke parallel verlaufen und dafs zwischen ihnen die Ankerspulen Platz finden. Der auf diese Weise zusammengesetzte Ring wird mit den Augen der Polstücke P auf einer Nabe N, Fig. 1 bis 4, befestigt. Die beiden äufseren, zweckentsprechend geformten Lamellen eines jeden Kerntheiles werden an den radial verlaufenden Kanten rechtwinklig aufgebogen, so dafs sie Flantschen/, Fig. 5, 6 und 7, bilden, zwischen denen der Ankerdraht in einzelnen Theilen aufgewunden wird, welche in gewöhnlicher Weise von dem Kern isolirt sind. Zur Vermeidung Foucault'scher Ströme im Ankerkern müssen auch die einzelnen Bleche von einander isolirt sein, und zwar eignet sich dazu am besten ein dünner Ueberzug von Asphaltlack. Die Nieten r und die Schrauben zum Zusammenhalten der einzelnen Theile isolirt man durch Ueberschieben von Hülsen c, Fig. 3 und 4, aus Fiber oder Hartgummi, ebenso die Schrauben zur Befestigung der Polstücke P an der Nabe N durch Unterlegschei-

Claims (2)

ben d und Büchsen e. Die Nabe N ist aus Messing, Bronze oder einem anderen nicht magnetischen Metall hergestellt, so dafs den magnetischen Kraftlinien nur der Weg durch den Ankerkern offen steht. In Fig. 4 ist die Nabe zweitheilig hergestellt, infolge dessen kann man den Ankerkern durch Aenderung der Anzahl der Bleche beliebig verstärken. Die Polstücke P, Fig. 7 und 8, werden zugleich mit den zur Aufnahme der Schrauben dienenden Löchern h aus weichem Eisen gestanzt. Behufs einer genügenden Lüftung des Ankerkernes sind einige von den mehr nach aufsen gelegenen Lamellen jedes Theiles fortgelassen und an Stelle derselben Scheiben w irgend welcher Form eingesetzt, zwischen welchen die Luft ungehindert hindurchstreichen kann (Fig. 11 und 12). Bei dieser Anordnung werden die beiden äufsersten, zu den Flantschen f umgebogenen Lamellen ein wenig schmäler als die übrigen Lamellen geschnitten und in die dadurch entstehenden Nuthen an den Kanten des Kernes Schildplatten M, die gleichfalls mit Flantschen versehen sind (Fig. 13), eingefügt, welche also längs des äufseren und inneren Umfanges des Ankerkernes liegen und von demselben so viel abstehen, dafs bei der Drehung des Ankers Luft in den so gebildeten Zwischenraum am inneren Umfang eintreten, den Ankerkern durchfliefsen und am äufseren Umfange abziehen kann. Bei der in Fig. 14, 15 und 16 dargestellten Anordnung sind die Schildplatten M nicht mit Flantsch versehen und dienen nur dazu, ein Durchscheuern der Isolation des Ankerdrahtes auf den scharfen Kanten des Kernes zu verhüten und die oben beschriebenen Luftwege zu bilden. Paten τ-An sprüche:
1. Ein Ringanker für elektrische Maschinen, bestehend aus: . ·
a) den durch abwechselnd längere oder . kürzere, mit einander vernietete, isolirte Blechscheiben gebildeten -Spulenkernen (B), welche zinkenförmig in einander greifen und so einen zusammenhängenden Kranz bilden, der an den Verbindungsstellen durch Schrauben gesichert wird;
b) den radial angeordneten, ebenfalls aus einzelnen Blechscheiben bestehenden Polstücken .(P), welche den Spulenkranz an den Verbindungsstellen mittelst durchgehender Schrauben zusammenhalten und welche isolirt an einer oder zwei neben einander stehenden Naben befestigt sind.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Ringanker die Anordnung der aufsen liegenden Lamellen- mit rechtwinklig zu Flantschen aufgebogenen Rändern (f) und der Schildstücke (M) mit oder ohne Flantsch, zwischen denen die Spulen aufgewickelt und vor Verletzung durch die scharfen
. Kanten des Kernes geschützt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47072D Ringarmatur Expired - Lifetime DE47072C (de)

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