DE47142C - Anker für dynamo - elektrische Maschinen - Google Patents

Anker für dynamo - elektrische Maschinen

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DE47142C
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DENDAT47142D
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G. KAPP in Stanley Villa, Stanley Road, Wimbledon, County of Surrey, und J. M. V. MoneY-KeNT in Connaught Mansions, Westminster, England
Publication of DE47142C publication Critical patent/DE47142C/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Anker für dynamo-elektrische Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuen Aufbau des Gerüstes von Ringankern für elektrische Maschinen, welcher im wesentlichen durch die magnetische Anordnung des Ankereisens in Verbindung mit einer zuverlässigen Befestigung der Ankerwindungen gekennzeichnet ist. Je nach Art der Anordnung der Magnetschenkel und Polschuhe besteht der Eisenkern des Ankers entweder nur aus Bandeisen oder zum Theil aus Bandeisen und zum Theil aus Eisendraht.
Die erstere Construction wird angewendet, wenn die Polschuhe zu beiden Seiten des Flachringankers getrennt angeordnet sind, in welchem Falle die Kraftlinien in Flächen, die zur Achse des Ankers mehr oder weniger concentrisch sind, liegen, weshalb sie also ganz oder doch nahezu parallel zu der Breitseite des spiralförmig aufgewickelten Bandeisens in den Anker ein- bezw. aus demselben heraustreten. Wenn jedoch die Polschuhe den Ring an seinem äufseren Umfange ganz umgeben, indem sie je zwei gegenüberstehende Pole verbinden, welche Construction den Vorzug eines geringen magnetischen Widerstandes hat, so verläuft eine beträchtliche Anzahl der Kraftlinien nicht mehr in solchen Flächen, die zur Achse concentrisch liegen, sondern diese Linien treten unter verschiedenen Neigungswinkeln zur Achse in den Anker ein bezw. aus demselben heraus; insbesondere ist dies bei denjenigen Kraftlinien der Fall, welche von den den Flachringanker am äufseren Umfang überbrückenden Theilen der Polschuhe ausgehen.
Würde nun auch hierbei der äufsere Theil des Ankerkerns aus Flach eisen bestehen, so würde die flache Seite desselben von Kraftlinien geschnitten werden, was aber zur Erzeugung beträchtlicher Foucault'scher Ströme Veranlassung giebt und somit Erwärmung des Ankereisens und Kraftverluste nach sich zieht.
Um diesem Uebelstande wirksam zu begegnen, besteht bei dieser Anordnung des magnetischen Feldes der Kern des Ankers nur zum Theil aus Bandeisen, das bis zu einer gewissen Höhe auf einen Grundreifen spiralförmig aufgewickelt ist, während der andere Theil aus spiralförmig neben und über einander aufgewickeltem Eisendraht gebildet ist, so dafs die am äufseren Umfange wirksamen Kraftlinien nur Drahtlagen durchsetzen, während die von den Seiten kommenden Kraftlinien theilweise das Bandeisen parallel zur Breitseite und theilweise die Eisendrahtlagen durchschneiden; auf diese Weise wird die Erwärmung des Ankereisens durch Foucault'sche Ströme auch hier fast ganz vermieden.
Das Eisenband wird mit zwischengelegten dünnen Streifen von geeignetem Isolirstoff dicht auf einander gewickelt.
In der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 die Anordnung getrennter Polschuhe dar, während die Fig. 3 und 4 solche Polschuhe enthalten, die den Anker am äufseren Umfange umgeben. Die Fig. 5 bis 12 stellen Einzeldarstellungen beider Maschinenanker in gröfserem Mafsstabe dar.
Der Anker ist auf der Welle S befestigt, welche ihren Antrieb in bekannter Weise durch eine Riemscheibe erhält; der Träger für den Ankerkern C ist ein aus der Nabe, den Speichen und Grundreifen R gebildetes Gufsstück. Der Ankerkern C in Fig. ι besteht aus Bandeisen, während er in Fig. 3 aus Bandeisen G1 und Draht C2 besteht.
Die Kupferwindungen bedecken nicht die ganze Oberfläche des Ankerkernes, sondern sind in eben so viel Spulen angeordnet, als Magnete vorhanden sind, natürlich mufs deren Anzahl eine gerade sein.
Um diese einzelnen Ankerspulen festzuhalten und gegen Verschiebung auf dem Umfang zu sichern, sind in den Zwischenräumen der Spulen Befestigungsstücke von Phosphorbronze oder anderem nicht magnetischen Material angebracht; diese Befestigungsstücke ragen seitlich aus der Fläche des Ankerkernes hervor und können entweder Theile eines und desselben Ringes bilden oder getrennt von einander angeordnet sein.
In allen Fällen sind die Befestigungsstücke durch in der Mitte des Ankers durchgehende Bolzen mit dem Grundreifen R fest verbunden.
In der Zeichnung stellt Fig. 5 den Durchschnitt durch den aus Bandeisen bestehenden Anker und Fig. 6 die Seitenansicht eines Theils des eigentlichen Ringes dar, wobei die vorspringenden Lappen E der Befestigungsstücke D zur Stütze und Befestigung der durch punktirte Umfangslinien angedeuteten Ankerwindungen dienen. Die Bolzen B verbinden den Grundreifen R, den Kern C und die Befestigungsstücke D mit den Lappen E zu einem starren Ganzen.
Das Befestigungsstück D ist in Form eines Streifens mit vorspringenden Lappen E in Fig. 7 ausgestreckt gezeichnet, in Fig. 8 sind die Theile α b der Lappen E in radialer Richtung umgebogen, um in der beschriebenen Weise die Ankerwindungen in ihrer Lage zu sichern.
Fig. 9 ist ein Schnitt durch einen Anker, der zum Theil aus Bandeisen Cx und zum Theil aus Eisendraht C2 besteht, die Befestigungsstücke D sind auf den Bandeisenkern gelegt und, wie oben beschrieben, mit Bolzen befestigt; auf den äufseren Umfang des so gebildeten Ringes wird dann der Eisendraht gewickelt; die Lappen E sind bei dieser Construction nach aufsen gerichtet und dienen nicht nur zur Befestigung der Kupferwindungen, sondern auch um den Eisendrahtring C2 seitlich zusammen zu halten.
Fig. 11 zeigt ein solches Befestigungsstück in der Aufsicht und Fig. 12 eine Versteifung der Lappen E mittelst einer Platte ,F aus Isolirstoff, welche mit den Nieten r befestigt ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Ringanker für dynamo - elektrische Maschinen, gekennzeichnet durch die nicht magnetischen, mit seitlichen Lappen (E) versehenen Befestigungsstücke (D), welche durch die Bolzen (B) mit dem aus spiralförmig aufgewickelten Bandeisen bestehenden Eisenring und dem aus Nabe, Speichen und Ring (R) bestehenden Gufsstück starr verbunden sind, zu dem Zweck, die Ankerwindungen in ihrer Lage unveränderlich zu befestigen und die auf die Achse wirkende Triebkraft in zuverlässiger Weise auf dieselben zu übertragen.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeich-.neten Ringanker die Abänderung, dafs der Eisenkern des Ankers dadurch gebildet wird, dafs auf den nach Anspruch 1. sich ergebenden Ring Eisendraht spiralförmig neben und über einander aufgewickelt wird, so dafs also die Befestigungsstücke (D) sich zwischen dem Bandeisenring (Cl) und dem Eisendrahtring (C2) . befindet, wobei die Lappen (E) nicht wie im ersten Falle nach unten, sondern nach oben gebogen sind, zu dem Zweck, die Befestigungsstücke gleichzeitig für die Eisendrahtwindungen und für die Ankerspulen zu verwenden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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