DE470302C - Briefordner, bei welchem das OEffnen und Schliessen der Aufreihbuegel zwanglaeufig durch Schwingen eines Handhebels erfolgt - Google Patents

Briefordner, bei welchem das OEffnen und Schliessen der Aufreihbuegel zwanglaeufig durch Schwingen eines Handhebels erfolgt

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DE470302C
DE470302C DESCH83338D DESC083338D DE470302C DE 470302 C DE470302 C DE 470302C DE SCH83338 D DESCH83338 D DE SCH83338D DE SC083338 D DESC083338 D DE SC083338D DE 470302 C DE470302 C DE 470302C
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/22Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
    • B42F13/24Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed wherein one section is in the form of fixed rods

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Description

  • Briefordner, bei welchem das Öffnen und Schließen der Aufreihbügel zwangläufig durch Schwingen eines Handhebels erfolgt Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Briefordner mit schwingbarem Hebel und auf der Verschlußbügelwelle und quer dazu verschiebbarem Gleitschuh, der eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem schwingbaren Hebel und den umlegbaren Verschlußbügeln herstellt. Es sind schon Gleitschuhe bekannt geworden, die aus einem doppelt gekröpften Kreuzgelenk bestehen, dessen Stoßstellen sich jedoch, wenn die Verschlußbügel stark belastet sind, auseinanderbiegen, so daß der Gleitschuh entweder an der Verschlußbügelwelle oder an dem Zapfen des Schließbügels herausspringt. Die Belastung der Verschlußbügel kommt dadurch zustande, daß eine Reihe von Briefen herumgeschlagen wird, wenn ein bestimmter Brief herausgenommen werden soll. Auch ist die Montage derartiger Gleitschuhe umständlich und schwierig.
  • Es sind außerdem Gleitschuhe bekannt geworden, die schellenförmig ausgebildet sind. Die zusammenliegenden Lappen der Schelle besitzen eine Bohrung, durch die der Niet oder die Schraube gesteckt wird, die den Gleitschuh mit dem schwingbaren Hebel verbindet. Klappen bei dieser Mechanik die Rufreiher herum, so muß, da die Verbindung des Gleitschuhes mit dem Hebel eine starre ist und er eine Bewegung quer zur Verschlußbügelwelle ausführen muß, notwendigerweise ein Ecken erfolgen. Um dem abzuhelfen, hat man den Gleitschuh mit Einschnürungen versehen, damit er Federkraft bekommt. Allenfalls ist dieser Gleitschuh dadurch verwendungsfähig geworden, aber der Widerstand des federnden Schuhes ist doch so groß, daß ein starker Verschleiß auftreten muß.
  • Der Gleitschuh gemäß der Erfindung ist dem letztgenannten ähnlich, er ist gleichfalls als Schelle ausgebildet. Durch die Bohrung der zusammenliegenden Lappen greift jedoch hier ein Zapfen an, der an dem in bekannter Weise als Winkelhebel ausgebildeten schwingbaren Handhebel angeordnet ist, so daß. der Schuh, der die Kröpfung der Verschlußbügelwelle umfaßt, eine Bewegung auf der Verschlußbügelwelle und quer dazu ausführen kann. Es ist also nicht erforderlich, diesen Gleitschuh, um ihm Federkraft zu verleihen, mit Einschnürungen o. dgl. zu versehen. Ein Aufbiegen des starren Gleitschuhes kann an keiner Stelle erfolgen. Seine Montage gestaltet sich äußerst einfach, da die Teile vorher vollständig fertig hergestellt werden können und bei der Montage nur aufgestreift zu werden brauchen. Irgendwelche Nietarbeit oder irgendwelches Biegen einzelner Teile fällt fort. Die Vorrichtung ist also betriebssicherer, der Verschleiß ist geringer, und infolge ihrer einfacheren Herstellung ist sie auch billiger.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht, Abb. z eine Seitenansicht und Abb.3 eine Draufsicht der neuen Ordnermechanik.
  • Die Lageraugen 3 und das Lagerschild q für den schwingbaren Verschlußhebel 5 sind aus der Grundplatte i ausgestanzt und durch Pressen in Gesenken in die erforderliche Form und Winkelstellung gebracht. In den Augen 3 ist die durchgekröpfte Welle 6 gelagert, durch deren Drehen die VerschlußbÜgel 7 von den Aufreihern z abgehoben werden. Welle und Verschlußbügel sind aus einem Stück gefertigt und gleichfalls im Gesenk gepreßt.
  • Auf dem durchgekröpften Teil der Welle ist ein Gleitschuh 8 aus Messingblech angeordnet, der die Welle umfaßt und mit einer Bohrung versehen ist, durch die der Zapfen 9 des Verschlußhebels 5 tritt.
  • Wird der als Winkelhebel ausgebildete Verschlußhebel angehoben, so bewegt sich der Gleitschuh nach rechts (Abb. i und 3) und hebt kraftschlüssig die durchgekröpfte Welle mit an, wobei sich der Gleitschuh infolge der Drehung dieser Welle auf dem Zapfen 9 nach links bewegt (Abb. z). Zweckmäßig werden die Veischlußbügel so weit von den Rufreihern entfernt, daß ihr Schwerpunkt links von der senkrechten Mittellinie der Lager 3 liegt, so daß ein ungewolltes Schließen der Bügel nicht mehr eintreten kann. Ein Herabgleiten des Gleitschuhes 8 von dem Bolzen 9, das eintreten könnte, wenn die Bügel zu weit ausschlagen, verhindert ein Anschlag io, der durch einen auf den Bolzen 9 aufgepreßten Blechring gebildet wird.
  • Eine Begrenzung des Ausschlages der Verschlußbügel an Stelle `des Anschlages io kann auch dadurch erfolgen, daß sich der Gleitschuh gegen die rechte Wange der Kurbelwelle legt. Zu diesem Zwecke wird der Gleitschuh entsprechend lang gemacht, oder es wird für den durchgekröpften Teil der Welle eine entsprechende Länge. gewählt.
  • Die Sperrung der Bügel in der Verschlußlage wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß der Gleitschuh beim Niederdrücken des Hebels auf der letzten Strecke seines Weges nur eine Seitwärtsbewegung und infolge der sehr geringen Steigung der Kreisbahn des Bolzens 9 praktisch keine Abwärtsbewegung mehr ausführt.
  • Zu diesem Briefordner gehört noch ein Verriegelungsschieber, der die eingelegten Briefe niederzudrücken hat. Er hat die übliche Form und .ist in die Zeichnung nicht mit aufgenommen worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Briefordner, bei welchem das Öffnen und Schließen der Aufreihbügel zwangläufig durch Schwingen eines Handhebels erfolgt, der mittels entsprechender, auf einem Stift an dem einen Ende des Hebels verschiebbär angeordneter Zwischenglieder an einer Kröpfung des die schwingbaren Aufreihbügelteile verbindenden Steges angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise als Winkelhebel ausgebildete Handhebel auf dem an seinem einen Ende angeordneten Stift eine die Kröpfung umgreifende starre Schelle trägt.
DESCH83338D 1927-07-24 1927-07-24 Briefordner, bei welchem das OEffnen und Schliessen der Aufreihbuegel zwanglaeufig durch Schwingen eines Handhebels erfolgt Expired DE470302C (de)

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DE (1) DE470302C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1942011A1 (de) * 2007-01-05 2008-07-09 Leco Stationery Manufacturing Co. Ltd. Ringordnermechanik mit Betätigungshebel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1942011A1 (de) * 2007-01-05 2008-07-09 Leco Stationery Manufacturing Co. Ltd. Ringordnermechanik mit Betätigungshebel

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