DE470140C - Elektromagnetisches Werkzeug mit oszillierender Bewegung - Google Patents

Elektromagnetisches Werkzeug mit oszillierender Bewegung

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DE470140C
DE470140C DES71227D DES0071227D DE470140C DE 470140 C DE470140 C DE 470140C DE S71227 D DES71227 D DE S71227D DE S0071227 D DES0071227 D DE S0071227D DE 470140 C DE470140 C DE 470140C
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DE
Germany
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armature
iron
field magnet
windings
tool
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Expired
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DES71227D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Reinhold Rue Dr-Ing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/16Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with polarised armatures moving in alternate directions by reversal or energisation of a single coil system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Werkzeug mit oszillierender Bewegung Es sind bereits elektromagnetische Werkzeuge mit oszillierender Bewegung bekannt, bei denen der Anker und der Feldmagnet je eine Wicklung tragen und die eine Wicklung mit Gleichstrom, die zweite mit Wechselstrom gespeist wird. Derartige Anordnungen haben den Vorteil, daß durch die gegenseitige Beeinflussung der beiden Wicklungen eine kräftige Beschleunigung des oszillierenden Teiles bewirkt wird, so daß das Werkzeug für eine bestimmte Leistung verhältnismäßig klein ausfällt. Dieser bekannte elektromagnetische Hammer ist auch bereits derart ausgeführt, daß sowohl die Gleichstromals auch die Wechselstromwicklung an dem feststehenden Anker des Werkzeuges befestigt sind und nur das Eisen des Feldmagneten die oszillierende Bewegung ausführt. Es ergibt sich dabei der Vorteil, daß die Wicklungen nicht durch die Erschütterungsschwingungen der oszillierenden Bewegung zerstört werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung und Verbesserung dieser bekannten Anordnung, durch die erreicht wird, daß einerseits am Werkzeug sich ein starker magnetischer Fluß ausbilden kann, andererseits auch die Stärke dieses Flusses während der einzelnen Stadien der oszillierenden Bewegung ungefähr konstant bleibt. Erfindungsgemäß tritt der magnetische Kraftfluß infolge Unterbringung der Wicklungen in (zweckmäßig halb geschlossenen) Nuten im wesentlichen durch einen beiderseits an Eisen angrenzenden Luftspalt vom Anker zum Feldmagneten über, und die an den Luftspalt angrenzenden Teile des Anker- und des Feldmagneteisens besitzen in Richtung der oszillierenden Bewegung eine solche Längenausdehnung, daß der Querschnitt des vom Kraftfluß hauptsächlich durchsetzten Luftspaltes während der oszillierenden Bewegung konstant bleibt. Bei der neuen Ausbildung des Hammers kann also der magnetische Widerstand für den Kraftfluß auf ein Minimum reduziert werden, da die Größe des Luftspaltes nur durch die Rücksicht auf die mechanische Ausführbarkeit bedingt ist. Die Konstanthaltung des Querschnittes des magnetischen Kraftflusses während der oszillierenden Bewegung durch die angegebenen Mittel ist gerade in Kombination mit dem infolge der Unterbringung der Wicklungen in Nuten engen Luftspalt von großer Bedeutung, da sich dann der Kraftfluß praktisch im wesentlichen nur über den Luftspalt schließt und eine Verringerung des Querschnittes des Luftspaltes mit einer entsprechenden Verringerung des Kraftflusses gleichbedeutend wäre.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. i und a sind zwei gegenüber und fest angeordnete Feldmagnete des elektromagnetischen Werkzeuges, zwischen denen sich der in vertikaler Richtung oszillierende Anker 3 befindet. Die Feldmagnete i und 2 tragen - je eine mit Gleichstrom erregte Wicklung 4. Der Anker besitzt an den beiden Seitenflächen je zwei Nuten 5. In diesen Nuten befinden sich zwei Spulen 6 und 7, die mit Wechselstrom gespeist werden. Die Spulen sind an ihren Stirnseiten mittels Haltegestellen 8- und 9 an den feststehenden Feldmagneten i und 2 befestigt. Der Abstand der Spulenoberflächen von den Innenwandungen der Nuten ist dabei derart groß, daß der Anker seine oszillierende Bewegung ausführen kann, ohne daß eine 'Berührung mit den Spulen bzw. ein Streifen eintritt. Da die Spulen des Ankers mit Wechselstrom und die der feststehenden Teile mit -Gleichstrom erregt werden; -so wird der Anker unter dem Einfluß des den Luftspalt i o durchsetzenden magnetischen Flusses hin und her schwingen und kann z. B. bei einem elektromagnetischen Hammer Schläge auf einen Meißel ausüben. Die Kraftwirkung auf den Eisenteil 3 des Ankers infolge des in den Spulen 6 und 7 fließenden Wechselstromes ergibt sich aus der bekannten Tatsache, daß bei elektrischen Maschinen, bei denen die Wicklung in Nuten, insbesondere in halb oder ganz geschlossenen Nuten, untergebracht ist, die magnetischen Kräfte zum überwiegenden Teil nicht an der Wicklung, sondern an den Zähnen des Ankerbläches angreifen. , Bei der Anordnung nach Abb. i der Zeichnung bilden die aktiven Mantelflächen dies Ankers bzw. der Feldmagnete i und 2 zwei ebene und zueinander parallele Flächen, da der Anker zwischen den prismatischen Teilen i und 2 schwingt. Diese Anordnung hat gegenüber einem Werkzeug, bei dem ein zylindrischer Anker innerhalb eines Hohlzylinders schwingt, den Vorteil, da.ß man insbesondere am Anker die Spulen wesentlich leichter unterbringen kann. Die Verbindungsstücke an der vorderen und rückwärtigen Stirnseite des Ankers können z. B. in Richtung der voll ausgezogenen Linien 13 und 14 oder auch in Richtung der strichliert angegebenen Linien i i und 12 verlaufen. Ebenso kann man für die Gleichstromerregung der Feldmagnete entweder eine einzige sich um den Anker schließende Spule oder auch zwei Einzelspulen verwenden. Ein besonderer Vorteil der prismatischen Ausbildung des Ankers bzw. der Feldmagnete besteht noch darin, daß man nunmehr das aktive Eisen des Werkzeuges ganz oder teilweise aus lamellierten Blechen wie bei elektrischen Maschinen aufbauen kann. Der Einfluß des Aufbaues des Werkzeuges aus lamellierten Blechen ist bekamst. Man kann sowohl für den Anker als auch für den Feldmagneten oder auch nur für den mit Wechselsirom gespeisten Anker lamellierte Bleche verwenden. Insbesondere ist es zweckmäßig, den mit Gleichstrom erregten Feldmagneten massiv zu machen, damit er mechanisch widerstandsfähiger wird, und ihn die schwingende Bewegung ausführen zu lassen, während der Anker mit der Wechselstromwicklung aus Blechen besteht und feststeht.
  • Abb.2 der Zeichnung zeigt eine derartige Anordnung an einem elektromagnetischen Hammer. Der feststehende Anker besteht aus zwei gegenüberstehenden, aus Einzelblechen zusammengesetzten Prismen 15 und 16. Zwischen diesen schwingt der massive Feldmagnet 3, der die Stöße auf den Meißel des --Hammers ausübt. Die feststehenden Teile 15 und 16 besitzen je zwei halb geschlossene Nuten zur Aufnahme von zwei mit Wechselstrom gespeisten Spulen 17 und 18. Der Feldmagnet besitzt an den beiden aktiven Flächen zwei offene Nuten, in denen sich die Gleichstromerregerwicklung 21 befindet. Die Gleichstromerregerwicklung ist unter Einhaltung eines genügenden Spielraumes von der -Nutwändun@ wiederum fest angeordnet. Die Befestigung der Spule 21 ist nicht gezeichnet. Um ein Streifen des Ankers zuverlässig zu vermeiden, kann man für diesen noch :eine Führung vorsehen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen wird nur auf die beiden Seitenflächen des prismatischen schwingenden Teiles durch gegenüberstehende feste Teilre eine Kraftwirkung ausgeübt. Man könnte aber selbstverständlich auch die Stirnseiten durch Anordnung entsprechend fester Eisenteile für die Kraftwirkung heranziehen; Die Leistung des elektromagnetischen Werkzeuges ist bestimmt durch die magnetischen Eisenquerschnitte und die stromdurchflossenen Wicklungsquerschnitte< Um ein für die Handhabung möglichst geringes Gewicht des Werkzeuges zu erzielen, ist es daher vorteilhaft, die Wicklungen ganz oder zum Teil aus Aluminium herzustellen und außerdem bei der Konstruktion des Werkzeuges möglichst viel Aluminium und möglichst wenig Eisen zu verwenden. .
  • Die in Abb, i und 2 dargestellten Werkzeuge sind zweipolig ausgeführt. Es erweist sich mitunter als vorteilhaft, das Werkzeug mehrpolig auszubilden, indem man in der Schwingungsrichtung mehrere, je ein Polsystem bildende Spulen aneinanderreiht. Abb.3 der Zeichnung zeigt ein derartiges Werkzeug. Die Ausführung deckt sich im wesentlichen mit der der Abb.2, nur sind an den feststehenden Wechselstromankern 15 und 16 je zwei Spulen 22 und 23 angeordnet, denen entsprechend zwei Erregerpolpaare am Feldmagneten 3 gegenüberstehen. Die Anordnung mehrerer Polpaare übereinander hat den Vorteil, daß das Werkzeug bei gleicher Leistung einen geringeren Durchmesser und dafür eine größere axiale Länge aufweist und daher handlicher ist.
  • Ebenso wie bei Abb. z verlaufen die Stirnverbindungen an den mit Gleichstrom erregten Feldmagnetspulen quer zur Schwingungsrichtung des Werkzeuges, während die Stirnverbindungen des festen Ankers in Richtung dieser Schwingungen verlaufen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die einzelnen Stirnverbindungen genügend Abstand voneinander haben und daher sich gut abkühlen, und daß die Stirnverbindungen des Feldmagneten außerdem leicht an dem feststehenden Teile befestigt werden können, etwa wie dies in Abb. i dargestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Werkzeug mit oszillierender Bewegung (insbesondere ein elektromagnetischer Hammer), bei dem von den im Anker und im Feldmagneten untergebrachten zwei Wicklungen die eine mit Gleichstrom und die zweite mit Wechselstrom gespeist wird, wobei beide \Vicklungere fest angeordnet sind und nur das Eisen die oszillierende Bewegung ausführt. dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kraftfluß infolge Unterbringung der Wicklungen in (zweckmäßig halb geschlossenen) Nuten im wesentlichen durch einen beiderseits an Eisen angrenzenden Luftspalt vom Anker zum Feldmagneten übertritt und daß die an den Luftspalt angrenzenden Teile des Anker- und des Feldmagneteisens in Richtung der oszillierenden Bewegung eine solche Längenausdehnung besitzen, daß der Querschnitt des vom Kraftfluß hauptsächlich durchsetzten Luftspaltes während der oszillierenden Bewegung konstant bleibt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Luftspalt angrenzenden Mantelflächen des Anker- bzw. des Feldmagneteisens ebene, zueinander parallele Flächen bilden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnverbindungen der Wicklungen des feststehenden Eisenteiles in der Schwingungsrichtung des Werkzeuges, die Stirnverbindungen der Wicklung des oszillierenden Teiles quer dazu verlaufen. q.. Anordnung nach Anspruch i oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen aus Aluminium bestehen.
DES71227D 1925-08-23 1925-08-23 Elektromagnetisches Werkzeug mit oszillierender Bewegung Expired DE470140C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744965C (de) * 1934-12-13 1944-02-22 Heinrich List Dipl Ing Elektromagnetischer Schwingankermotor
DE1150147B (de) * 1959-05-30 1963-06-12 Siemens Ag Elektrisches Schlagwerkzeug
DE1177241B (de) * 1962-09-21 1964-09-03 Kazimierz Marian Nowak Hin- und hergehender Elektromotor
DE4341127A1 (de) * 1993-12-03 1995-06-08 Russenberger Pruefmasch Vorrichtung für die Schwingfestigkeitsprüfung eines Prüfkörpers
WO2006108524A1 (de) * 2005-04-15 2006-10-19 Compact Dynamics Gmbh Linearaktor fur ein elektro-schlagwerkzeug

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