DE469734C - Umwaelzverdampfereinrichtung - Google Patents

Umwaelzverdampfereinrichtung

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DE469734C
DE469734C DEA49064D DEA0049064D DE469734C DE 469734 C DE469734 C DE 469734C DE A49064 D DEA49064 D DE A49064D DE A0049064 D DEA0049064 D DE A0049064D DE 469734 C DE469734 C DE 469734C
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DE
Germany
Prior art keywords
evaporator device
liquid
steam
circulation evaporator
expansion tank
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Expired
Application number
DEA49064D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing S Von Le Juge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE469734C publication Critical patent/DE469734C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Umwälzverdampfereinrichtung Zusatz zum Patent 455 070 Im Hauptpatent ist ein Verfahren für mehrstufige Umwälzverdampfung unter Schutz gestellt, bei welchem eine einzudampfende Flüssigkeit nacheinander mehrere Vorwärmer durchläuft und im Anschluß daran von einer Anzahl von nichtbeheizten Entspaunmigsbehaltern, in denen sie sich in bekannter Weise unter Dampfabgabe abkühlt, stufenweise entspannt wird, wobei der dabei entstehende Brüdendampf der Entspannungsbehälter eine Anzahl der Vorwärmer beheizt. Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Einrichtung enthält dabei Entspannungsbehälter, deren Wasserraum verhältnismäßig klein ist.
  • Erfindungsgemäß werden die Entspannungsbehäfter als Großraumbehälter ausgebildet, und es wird dadurch ermöglicht, einen gewissen Ausgleich zwischen zugeführter und abgeführter Wärme zu erzielen, d. h. Wärme zu speichern.
  • Zwei Einrichtungen gemäß der Erfindung sind beispielsweise und schematisch in den Abb. I und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Das Schema einer derartigen Einrichtung zeigt Abb. I der beiliegenden Zeichnung, die prinzipiell von der Zeichnung des Hauptpatents nicht abweicht. Die Einrichtung besteht, wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, aus mehreren Vorwärmaern 1, 2, 3 und mehreren Entspannungsbehältern 4, 5, 6.
  • Die einzudampfende Flüssigkeit wird durch eine Leitung 7 dem ersten Vorwärmer 3 zugebracht und durch weitere Leitungen 8 und 9 durch die anderen Vorwärmer 2 und I hindurchgeführt und durch eine Leitung 10 in den ersten Entspannungsbehälter eingeleitet.
  • Dem Vorwärmer 1 wird Heizdampf bei 11 zugeführt, und das Destillat aus allen Vorwärmern wird durch eine Leitung 12 und Leitungen I3, 14 mittels einer Fördervorrichtung 15 abgeführt. Die nachgeschalteten Vorwärmer werden durch Brüdendampf aus den Entspannungsbehähern durch Leitungen I6, I7 beheizt. Erfindungsgemäß sind die Entspannungsbehälter als Großraumbehälter ausgebildet und dadurch zur Wärmespeicherung geeignet gemacht. Eine Umwälzpumpe I8 fördert die abgekühlte, einzudampfende Flüssigkeit aus dem dritten Entspannungsbehälter durch die Vorwärmer 3, 2 und I wieder nach dem Entspannungsbehälter 4, aus dem sie unter Entspannen über den Behälter 5 und 6 zurückläuft. Die Wärmespeicherung erfolgt dadurch, da£J die Wärme des Ladedampfes eine all mähliche Temperatursteigerung bei verminderter oder aussetzender Entladung des Flüssigk eitsinhalts der drei Entspannungsb.ehälter oder Speicher 4, 5 und 6 hervorruft, die zu einem allmählichen Ausgleich der Temperatur in allen drei Speichern führt. Die Entladung erfolgt in den Zeiten, in denen kein Überschußdampf zuströmt, dadurch, daß durch die Entnahme von Dampf aus dem Speicher 6 der Druck wegfällt und die abgekühlte Flüssigkeit durch die drei Vorwärmer in die erste Stufe gefördert wird, wobei sie sich nach Maßgabe der darin frei werdenden Wärme wieder anwärmt. Wenn kein Ladedampf zugeführt wird, kühlt sie sich allmählich bis auf die dem Entladedampfdruck entsprechende Temperatur ab, wobei der in jeder Stufe durch Selbstverdampfung entstehende Brüdendampf die Vorwärmer beheizt und darin durch das hindurchfließende kältere Wasser niedergeschlagen wird. Die Regelung des Flüssigkeits standes in den Speichern 4 und 5 besorgen in bekannter Weise Schwimmerventile in der Umlaufleitung. Der Flüssigkeitsstand im Speicher 6 wird dadurch aufrechterhalten, daß, durch ein Schwimmerventil Rohflüssigkeit, z B. durch eine Leitung r, nach Maßgabe der verdampften Flüssigkeit und der abgeführben Flüssigkeit selbsttätig zugesetzt wird.
  • Eine Sonderausführung einer derartigen Umwälzverdampfereinrichtung mit Wärmespeicherung zeigt Abb .2. Sie stellt eine Einrichtung dar, wie man sie für die Ausnutzung des unregelmäßig anfallenden ölhaltigen Abdampfes von Fördermaschinen, Kompressoren u. dgl. zu Destillationszwecken verwenden kann. Es wird dabei die Wärme des ölhaltigen Abdampfes in einem mit einem Mischvorwärmeraufbau 19 versehenen Rieselspeicher 4 an die einzudampfende Flüssigkeit übertragen, die sich in den nachgeschalteten Stufen 5, 6 und 7 entspannt, wobei er jeweils entsteirnde Brüdendampf die zugehörigen Vorwärmer für die rücklaufende, abgekühlte Flüssigkeit beheizt. Der Brüdendampf der letzten Stufe wird in einem Destillierkondensator 3 oder Mischvorwärmer mittels eines Kondensats, z. B. dem Kondensat aus der Kraftmaschine (Turbine), niedergeschlagen. Falls solches nicht zur Verfügung steht, muß es in bekannter Weise in einem rohwassergekühlten Destillierkondensator verdichtet werden. Die Speicher können in beiden Fällen nebeneinander oder übereinander angeordnet werden.
  • Das Öl des Dampfes wird sich hauptsächlich in dem ersten Entspannungsbehälter oder Speicher 4 abscheiden und kann dabei von diort z. B. durch eine Leitung 20 abgesaugt werden, da es sich an der Oberfläche ansammelt'.
  • In dem nachgeschalteten Entspannungsbehälter oder Speicher kann eine ähnliche Leitun 21 angeordnet sein, um die letzten Ölreste zu entfernten. Die Abfuhr erfolgt durch einen Ölwasserejektor 22, der zweckrnäßigerweise durch die einzudampfende Flüssigkeit beaufschlagt wird. I8 ist die Umwälz-, I5 die Destillatpumpe, wie bei der Einrichtung nach Abb. 1; 23 ist die Leitung für das Turbinenkondensat, 24 der Anschluß an eine Luftpumpe.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Umwälzverdampfereinrichtung nach Patent 455 070, dadurch gekennzeichnet, daß die Entspannungsbehälter als Großraumb ehälter und Warmwasserspeicher ausgebildet sind.
  2. 2. Umwälzverdampfereinrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen der Anlage vorgeschalteten, die Wärmezufuhr bewirkenden Ries elspeicher, insbesondere für den Betrieb durch stark schwankende Heizdampfmengen und ölhaltigen Dampf.
  3. 3. Umwälzverdampfereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen von der einzudampfenden Flüssigkeit betriebenen Ejektor mit mehreren Saugleitungen, deren Mündungen an den Sammelstellen für das abgeschiedene Öl, d.h. an den Wasseroberflächen der Speicher liegen.
DEA49064D 1926-10-28 1926-10-28 Umwaelzverdampfereinrichtung Expired DE469734C (de)

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