DE468794C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden der in Flaschenspuelfluessigkeiten enthaltenen Etikette und sonstigen Papierreste mittels eines Siebs - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden der in Flaschenspuelfluessigkeiten enthaltenen Etikette und sonstigen Papierreste mittels eines Siebs

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DE468794C
DE468794C DEM94391D DEM0094391D DE468794C DE 468794 C DE468794 C DE 468794C DE M94391 D DEM94391 D DE M94391D DE M0094391 D DEM0094391 D DE M0094391D DE 468794 C DE468794 C DE 468794C
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sieve
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cylinder
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DEM94391D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/42Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus being characterised by means for conveying or carrying containers therethrough
    • B08B9/423Holders for bottles, cell construction

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden der in Flaschenspülflüssigkeiten enthaltenen Etikette und sonstigen Papierreste mittels eines Siebs Die Erfindung bezieht sich auf Flaschenspülmaschinen und betrifft insbesondere ein neues Verfahren sowie die zur Ausführung desselben benötigte Vorrichtung zum Ausscheiden der in Flaschenspülflüssigkeiten enthaltenen Fremdkörper, wie Etikette und sonstigen Papierreste. Das Ausscheiden geschieht wie gewöhnlich mittels eines Siebs, und zwar zweckmäßig mittels einer Siebtrommel. Bisher war es allgemein üblich, die Flaschenspülflüssigkeit von oben her über das Sieb zu schicken, was jedoch den großen Nachteil hat, daß die Etikette und sonstigen in der Flüssigkeit enthaltenen Papierreste usw. sich leicht auf der Sieboberseite festsetzen, gleich ob das Sieb ortsfest oder beweglich angeordnet ist. Mit der Zeit werden die Sieblöcher verstopft, so daß das Wasser überhaupt nicht mehr hindurchsickern kann und einfach über das Sieb fortläuft. Um das zu vermeiden, soll die Flüssigkeit gemäß Erfindung von unten her mit dem Sieb in Berührung gebracht werden. Die Erfahrung hat bereits gelehrt, daß die obenerwähnten Mängel. der bisher gebräuchlichen Maschinen dadurch vollständig in Fortfall kommen. Die Etikette und sonstigen in der Spülflüssigkeit mitgeführten Rückstände, deren spezifisches Gewicht größer als das spezifische Gewicht des Wassers ist, werden unter keinen Umständen mehr am Siebe- hängenbleiben und dasselbe für die Dauer fest verstopfen können. Vorteilhaft wird das Sieb in Form einer Trommel angeordnet und in einen halbzylindrischen Trog derart eingebaut, daß -die Spülflüssigkeit in einen zwischen Trog und Siebtrommel vorhandenen Ringraum eintreten muß. Die Flüssigkeit wird dann von unten her in die Siebtrommel eindringen und von Papierresten usw. befreit an den Stirnseiten der Trommel wieder austreten. Alle Fremdstoffe, Etikette usw. haben das Bestreben, sich auf dem Boden des Troges abzusetzen und werden regelrecht mit einer schräg auf dem Trommelumfange befestigten Schaufel entfernt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung von oben gesehen, Abb. 2 von der Seite gesehen,-Abb. 3 im Querschnitt und Abb..l im Längsschnitt.
  • An einem Behälter i ist seitlich eile größerer Behälter 2 angesetzt. Eine Leitung 3 führt die zu reinigende Flüssigkeit zum Behälter i, in welchem ein weiterer verhältnismäßig kleiner Behälter 18 angeordnet ist. Dieser Behälter 18 ist zur Aufnahme der aus der Flüssigkeit abgeschiedenen Teilchen, Etikette usw., bestimmt.
  • Quer im Behälter i ist in besonderen Lagern 16 .eine mit i-. bezeichnete Welle gelagert, auf welcher zwei mit Speichen 12 versehene Räder 8 mit ihren Naben 13 befestigt sind. Zur Festlegung der Räder dienen Klemmschrauben 15, welche- durch die Naben gezogen werden. Auf den Rädern 8 wird ein durchlochter, an den Enden offener Zylinder i o gelagert. Die Befestigung des Zylinders auf den Rädern geschieht mit irgendwelchen geeigneten Mitteln. Mit i i sind die im Zylinder vorgesehenen Öffnungen, bezeichnet. Die Welle 14 trägt eine Scheibe 17, welche den Antrieb durch irgendeine Antriebsmaschine .o. dgl. ermöglicht.
  • In den Behälter i ist eine Art Trog 5 eingehängt, und zwar soll der Trog konzentrisch zum Zylinder so angeordnet sein, daß zwischen beiden noch ein gewisser Raum frei bleibt. Die Enden des Troges sind offen und nehmen j e einen Ring 6 auf, welcher übler das zur gleichen Seite liegende Rad hinweggreift. Die Ringe 6 werden am Trog mit Schrauben 7 befestigt. Zwischen Trog und Zylinder wird also ein Ringraum 6' verbleiben. Um ganz sicher zu verhindern, daß die aus der Flüssigkeit auszuscheidenden Teile an den Verbindungen der Ringe 6 und Räder 8 austreten, werden die Räder 8 mit seiner ringsum laufenden Rippe g versehen, welche auf der Innenseite der Ringe 6 einen genügend dichten Abschluß gewährleistet (Abb. 4).
  • Auf dem Zylinder i o ist eine Klinge, .ein Besen o. dgl. 22 angeordnet, und zwar in radialer Lage und in solcher Größe, @daß die Klinge oder der Biesen 22 längs des Zylinders von einem Ringe 6 bis zum anderen Ringe 6 reicht. Der Besen 22 wird bei Drehung des Zylinders den schon einmal erwähnten Ringraum 6' durchlaufen. Die von der Spülflüssigkeit in Leitung 3 mitgeführten. Fremdstoffe werden auf den durchlochten Zylinder io treffen und infolge der Drehung des mit einem Besen 22 o. dgl. versehenen Zylinders in den Ringraum 6' gelangen. Auf der anderen Seite des Zylinders ist eine Platte 23 mit Scharnieren so befestigt, daß sie sich für gewöhnlich auf den Zylinder legt, sich vom Zylinder aber abhebt, sobald sie mit dem Besen bzw. mit den vor dem Besen hergeschobenen Fremdstoffen in Berührung kommt.
  • Quer über dem Behälter i ist ein Rohr 24 angeordnet, das auf der Unterseite eine ganze Reihe von Löchern 25 aufweist und durch diese Löcher reines Wasser auf den Zylinder spritzt, um die vor dem Besen 22 hergeschobenen Fremdstoffe hier an dieser Stelle fortzuspülen. Die vom Zylinder abgespülten Fremdstoffe fallen auf der Außenseite der Platte 23 herunter und gelangen schließlich in das kleine, mit 18 bezeichnete Gefäß.
  • Da der Zylinder io durchlocht ist, kann die über Leitung 3 zugeführte Flüssigkeit ungehindert eintreten und an den offenen Enden wieder ablaufen, d. h. dem Behälter 2 zutreten.
  • Um zu vermeiden, daß sich die Platte 23 zu weit vom Zylinder abhebt, ist ein die Bewegung begrenzender Anschlag 23' vorgesehen.
  • Ist die Vorrichtung in Betrieb, so wird sich die Platte 23 normalerweise unter ihrem eigenen Gewichte auf den Zylinder i o legen. Bei Drehung des Zylinders wird der Besen 22 die Platte bei seinem Vorhe;igang an derselben zurückdrücken, und die Fremdstoffe, welche dann seitens des Besens keimerlei Druck mehr unterliegen, werden auch keinerlei Bestrebung haben, sich gegen den Zylinder zu drücken. An der Stelle, an der die Fremdkörper den Raum 6' verlassen, wird die über das Rohr 24 auf den Zylinder gespritzte Flüssigkeit alle Fremdstoffe abspülen und in den kleinen Behälter 18 hineinbefördern. Nach dem Vorbeigang des Besens 22 wird sich die Platte 23 wieder gegen den Zylinder legen.
  • Der kleine Behälter 18 wird mit ringsum laufenden Flanschen 19 auf einer im Behälter i an dessen Sbitenwandung befestigten Platte 20 getragen. Der eine Rand des Troges 5 wird @ebenfalls auf der Platte 2o getragen, und zwar vermittels seiner unter der Platte angeordneten Befestigung 21. Der andere Rand des Troges wird mit einer Befestigung 4 gehalten, die quer durch den Behälter 1 hindurchgezogen. ist (Abb. 2).
  • Über jedem Ringe 6 sind an den Enden des Zylinders io Deckel 26 angeordnet und mit Schrauben 27 auf dem Gestell befestigt.
  • Sobald das Gefäß 18 voll ist, wird es herausgenommen, entleert und wieder eingesetzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren -zum Ausscheiden der in Flaschenspülflüssigkeiten enthaltenen Etikette und sonstigen Papierreste mittels eines Siebs, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit mit dem Sieb von dessen Unterseite her in Berührung gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum, in welchen die Flüssigkeit unterhalb .des Siebs (je) eingeführt wird, am Ende mit einer beweglichen Klappe (23) abgesperrt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Sieb (i o) die Form einer Siebtrommel hat, die sich in einem konzentrisch darunter angeordneten halbzylindrischen Trog (5) bewegt, wobei die Flüssigkeit in den Ringraum zwischen Siebtrommel (io) und Trog (5.) eingeführt wird, die Siebtrommel durchdringt und an den Enden derselben wieder abgeführt wird. .1.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, bei welcher das Sieb beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebrläche (i o) eine Schaufel (22) trägt, welche die Flüssigkeit mitsamt den darin enthaltenen Etiketten quer über dem Sieb vor sich hin treibt und die Etikette sowie andere Rückstände absondert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die bewegte, an der Siebtrommel (io) gehaltene Schaufel (23i) zur Trommeloberfläche schräg gestellt ist, derart, daß die angelenkte, sich unter ihrem Eigengewicht auf der Trommel abstützende Klappe (z3) seitens der bewegten Schaufel leicht zurückgedrückt werden kann.
DEM94391D 1926-02-05 1926-05-06 Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden der in Flaschenspuelfluessigkeiten enthaltenen Etikette und sonstigen Papierreste mittels eines Siebs Expired DE468794C (de)

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