DE468752C - Verfahren zum Erhoehen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergueten allein eine besondere Erhoehung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen - Google Patents
Verfahren zum Erhoehen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergueten allein eine besondere Erhoehung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen StahllegierungenInfo
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Description
- Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten allein eine besondere Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen Es ist bekannt, die Streckgrenze bei Stahllegierungen durch Kaltbearbeitung, z. B. Hämmern, Pressen, Walzen, Schmieden, zu erhöhen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neues Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten allein eine besondere Erhiihung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann. insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen. Als Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens soll beschrieben werden, wie das Verfahren ausgeübt wird, um bei einer austenitischen Stahllegierung, die z. B. zur Herstellung von unmagnetischen Wicklungskappen von Turborotoren bestimmt ist, die Streckgrenze zu erhöhen.
- Zunächst wird ein zur Herstellung einer Wicklungskappe bestimmter Körper aus au-#tenitischein Stahl, z. B. \ ickelmanganstahl, in der üblichen Weise warm fertiggeschmiedet und mit Zugabe so vorgedreht, daß ein hohler Rotationskörper entsteht. Daran anschließend wird der Rotationskörper in einer Schleudergrube mittels einer Schleudervorrichtung auf so hohe Umdrehungszahlen, z. B. auf mehr als 5o je Sekunde, gebracht, daß er eine über die zunächst noch tief liegende Streckgrenze hinausgehende Beanspruchung erfährt. Durch die die Streckgrenze überschreitende Beanspruchung erfährt der Rotationskörper eine der Kaltbearbeitung ähnliche Behandlung. Der Werkstoff hat dann - wie Versuche ergeben haben - eine höher liegende Streckgrenze als vorher. Bei dieser Art der Erhöhung der Streckgrenze hat man es in der Hand, durch entsprechende Wahl der Schleuderumdrehungszahl die Streckgrenze mit Sicherheit so weit zu erhöhen, daß sie oberhalb der Beanspruchung liegt, welcher die Wicklungskappe bei der Betriebsdrehzahl des Turborotors unterworfen sein wird. Nach dem Schleudervorgang stellt man durch eine entsprechende Prüfung eines aus dem deformierten Rotationskörper genommenen Probestabes die durch das Schleudern erzielte Erhöhung der Streckgrenze fest, um die Gewißheit zu haben, daß sie oberhalb der bei der Betriebsdrehzahl des Turborotors auftretenden Beanspruchung liegt. Schließlich gibt man dem Rotationskörper durch entsprechende Bearbeitung auf der Drehbank die endgültige Form der Wicklungskappe.
- Eine besonders große Erhöhung der Streckgrenze erzielt man, wenn man im Innern des Rotationskörpers vor dem Schleudern Zu-
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| DEK101947D DE468752C (de) | 1926-12-08 | 1926-12-08 | Verfahren zum Erhoehen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergueten allein eine besondere Erhoehung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen |
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Publications (1)
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| DE468752C true DE468752C (de) | 1928-11-17 |
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ID=7239783
Family Applications (1)
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| DEK101947D Expired DE468752C (de) | 1926-12-08 | 1926-12-08 | Verfahren zum Erhoehen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergueten allein eine besondere Erhoehung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE468752C (de) |
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1926
- 1926-12-08 DE DEK101947D patent/DE468752C/de not_active Expired
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