DE468595C - Kupplung mit zwischen den beiden Kupplungshaelften eingesetzten nachgiebigen Zwischengliedern - Google Patents

Kupplung mit zwischen den beiden Kupplungshaelften eingesetzten nachgiebigen Zwischengliedern

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DE468595C
DE468595C DEL66876D DEL0066876D DE468595C DE 468595 C DE468595 C DE 468595C DE L66876 D DEL66876 D DE L66876D DE L0066876 D DEL0066876 D DE L0066876D DE 468595 C DE468595 C DE 468595C
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DE
Germany
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coupling
rubber
halves
flexible intermediate
intermediate links
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Expired
Application number
DEL66876D
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English (en)
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WILHELM LUEDDECKE
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WILHELM LUEDDECKE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/64Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts
    • F16D3/68Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts the elements being made of rubber or similar material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Kupplung mit zwischen den beiden Kupplungshälften eingesetzten nachgiebigen Zwischengliedern Nachgiebige Kupplungen sind ein wichtiges Element, um bei Kraftübertragung auftretende Stöße abzumildern. Vielfach kommt hinzu, daß die zu verbindenden Wellen in einem Winkel zueinander stehen, der gegebenenfalls auch noch veränderlich ist. Den größten Bedarf an solchen Kupplungen hat das Automobil, bei dem das eine Wellenende auch noch geringen Längsverschiebungen unterworfen ist.
  • Die bekannten Kupplungen, bei denen zwischen den Kupplungshälften ein oder mehrere nachgiebige Körper aus Gummi oder anderem nachgiebigen Stoff eingeschaltet sind, vermögen nur Kräfte im Drehsinn nachgiebig aufzufangen und zu übertragen. Auch vermögen sie vielfach Längsverschiebungen nicht aufzunehmen, so daß im Mittelpunkt der Kupplung noch ein Kugelgelenk nötig ist. Solche Kupplungen haben teilweise eingekapselte Gummikugeln, deren Kapseln radial aufgesetzt werden können. Dabei trägt aber nur die Hälfte der angeordneten Kugeln und wird unter so starke Spannung gesetzt, daß fast alle Bewegungsfreiheit ausgeschaltet wird. Durch die großen Spannungen werden bei Winkelstellung der Wellen die Kapseln-sehr auf Verdrehung beansprucht. Da diese Kräfte nur von kleinen Keilen aufgenommen werden, leiert die Befestigung leicht aus und klappert.
  • Auch Kupplungen mit einer vollen Gummischeibe oder einem vollen Gummiring, in den die Zapfen der beiden Kupplungshälften abwechselnd eingreifen, sind bekannt. Bei diesem Gummiring kann die Kupplung nicht ausgesetzt werden. Die auftretenden Kräfte vereinigen sich an den einschneidenden Nasen der Einkapselung und zerstören den Gummiring in kurzer Zeit. Sodann läßt sich die-Kupplung nur axial zusammenbauen, was Schwierigkeiten macht, da der Gummi eine gewisse Spannung haben muß und alle Mitnehmer sich nur schwer gleichzeitig einschieben lassen.
  • Die vorliegende Erfindung soll diese Schwierigkeiten vermeiden und ermöglichen, daß die Wellen ihre Winkelstellung ändern und sich axial verschieben können.
  • Erfahrungsgemäß kann Gummi, auf Druck beansprucht, große Kräfte aufnehmen, ohne wesentlich dauernd verbogen zu werden, während er, auf Zug beansprucht, äußerst nachgiebig ist. Diesen Umstand nutzt die Erfindung aus, und ist es dabei gleichgültig, ob entsprechend ausgebildete Gummipuffer in Metallgehäusen verwendet werden oder ein zusammenhängender Gummiring, der abwechsehid mit der einen und anderen Kupplungshälfte verbunden wird.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele der neuen Kupplungsart ausgeführt.
  • Abb. i zeigt eine Kupplung in der Gesamtansicht mit vier Klauen, deren Zahl bei größeren Kupplungen entsprechend erhöht werden kann. i sind die zu kuppelnden Wellen. 2 und 3 stellen die linke und rechte Kupplungshälfte dar. ¢ zeigt einen der vier Gummi-Puffer, der den lVEtnehmer 5 umschließt und von dem Hülsenteil 6 gehalten wird.
  • Abb. 2 zeigt die genauere Ausführung des Puffers und der dazugehörigen Teile. Die linke Seite der Zeichnung zeigt die Abwicklung eines Mittelschnittes durch den Puffer und die ihn umschließende Hülse. Die Mitnehmer i bilden ein Kreuz und sind mit der Nabe 2 aus irgendeinem Metall zusammenhängend angefertigt. Die Gummipuffer 3 werden vor dem Zusammenstecken der Kupplung auf die Mitnehmer i geschoben. Dann schiebt man das mit den Gummipuffern versehene Kreuz gegen den Hülsenteil ¢, der mit der anderen Nabenhälfte ein Stück bildet. Darauf werden -die vier Hülsenkappen 5 mit Hilfe der Schrauben 6 fest angezogen. Die Schrauben sind gegen Losdrehen gesichert.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Es wird angenommen, daß die linke Kupplungshälfte auf der treibenden Welle sitzt, dann wird die Umfangskraft an der mit einem Pfeil bezeichneten Stelle -auf den Mitnehmer übertragen. Der Flächendruck ist so bemessen, daß er den Gummi nur wenig anstrengt, dieser aber in der Lage ist, Stöße und Rückschläge gut federnd abzufangen. Tritt ein Verbiegen der Welle ein, so verschiebt sich der Mitnehmer abwechselnd in Richtung des Pfeiles a, wobei ihm die Nasen 7 und der Rückenteil 8 den notwendigen Widerstand entgegensetzen. Herausreißen kann der Mitnehmer nicht, weil dabei der Gummi nach den Seiten, hin erheblich ausweichen müßte, woran ihn die Hülse hindert. Die Beanspruchung der Nase strengt den Gummi nicht erheblich an, da er auch hier längst nicht bis an. die Grenze seiner Dehnungsfähigkeit beansprucht wird.
  • Die rechte Seite der Abb. 2 zeigt die Kupplung in einem anderen Querschnitt längs der Achse. Hier kann man die Höhe der Mitnehmet und der Gummipuffer erkennen. Die Hülse ist so ausgebildet, daß der Puffer an den Stellen b (linke Seite der Abbildung) pfannenartig gehalten wird, so daß er nach allen Seiten eine Begrenzung findet.
  • Abb.3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel. Hier ist der Puffer i so ausgebildet; daß die Umfangskräfte an der Nase a übertragen werden, die der Mitnehmet 2 .von zwei Seiten fest umschließt. Die Hülse 3 ist in diesem Falle ungeteilt und so ausgebildet, daß der Puffer radial eingesteckt werden kann. Zuvor ist der Puffer genau wie in Abb. 2 mit dem Mitnehmer zusammengeschoben, der in diesem Falle nicht mit der Kupplungshälfte aus einem- Stück besteht. Er wird in derselben Weise wie der Puffer radial eingeführt und dann mit den Schrauben 5 fest mit der Kupplungsscheibe 4 verbunden. Bei dieser Ausführung hat man den Vorteil, daß man jegliche Reibung zwischen Mitnehmer und Gummi möglichst vermeidet und die Gummipuffer auswechseln kann, ohne die Kupplungshälfte von den Achsen lösen zu müssen. Ein Herausfliegen des Puffers wird dadurch vermieden, daß er unten geschlossen ist und somit von den Mitnehmern festgehalten wird. An der rechten Hälfte der Abb. 3 ist der Puffer i deutlich gestrichelt eingezeichnet, damit man sich seine Form besser vorstellen kann. Im übrigen sieht man die Kupplung in Pfeilrichtung teils in Ansicht, teils mit herausgelassenem Mitnehmerbolzen und teils mit der fortgelassenen Hälfte q., um auch die untere Kupplungshälfte 3 sichtbar werden zu lassen.
  • Abb.4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, das sich dadurch kennzeichnet, daß die Gummipuffer aus einem zusammenhängenden Ring i bestehen, der zur Aufnahme der Mitnehmer 2 Einschnitte a hat. Die linke Seite der Abbildung zeigt diese Ausführung halb in Ansicht und halb im Schnitt längs der Achse, wobei noch zu bemerken ist, daß in diesem Falle die Kupplungshälften einander gleich sind.
  • Sie können (ebenso auch die anderen Ausführungen) so ausgebildet werden,, beispielsweise aus Blech gepreßt, daß sie mit etwa vorhandenen alten Kupplungsteilen vernietet oder verschraubt werden können, wodurch der Einbau sich verbilligen läßt. 3 zeigt einen solchen Kupplungsteil, der mit einer alten Nabe verschraubt ist. Die Mitnehmet 2 - in diesem Falle sechs Stück -sitzen abwechselnd auf der linken und. rechten Hälfte und werden ähnlich wie bei der vorigen. Ausführung in radialer Richtung eingeführt und mit 'den Schrauben 5 festgehalten. Die rechte Seite des Bildes zeigt die Kupplung von der Stirnseite in Ansicht, und zwar so; daß durch Fortlassen eines Teiles der oberen Hälfte der Gummiring sichtbar wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung mit zwischen den beiden Kupplungshälften eingesetzten nachgiebigen Zwischengliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungshälfte einzelne radiale Gummipolster mit unterschnittenen Schlitzen trägt, in die mit Köpfen versehene, radial verlaufende Glieder der anderen Kupplungshälfte eingreifen.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in vom Außenumfang. Innenumfang oder abwechselnd auslaufende: radiale Einschnitte eines zollen Gummiringes Mitriehmer der beiden Kupplungshälften abwechselnd eingreifen timi hierbei den Gummiring umfassen.
DEL66876D 1926-09-26 1926-09-26 Kupplung mit zwischen den beiden Kupplungshaelften eingesetzten nachgiebigen Zwischengliedern Expired DE468595C (de)

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DE468595C true DE468595C (de) 1928-11-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4116841A1 (de) * 1991-05-23 1992-11-26 Opel Adam Ag Gelenkverbindung zwischen antriebskegelrad und gelenkwelle von angetriebenen kraftfahrzeug-hinterachsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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