DE467930C - Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten fester Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten fester Kohlenwasserstoffe

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DE467930C
DE467930C DEB106320D DEB0106320D DE467930C DE 467930 C DE467930 C DE 467930C DE B106320 D DEB106320 D DE B106320D DE B0106320 D DEB0106320 D DE B0106320D DE 467930 C DE467930 C DE 467930C
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oxidation products
hydrocarbons
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solid
paraffin
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DEB106320D
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English (en)
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Dr Wilhelm Pungs
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten fester Kohlenwasserstoffe Bei der Oxydation fester aliphatischer Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Paraffin, nut Luft oder anderen oxydierend wirkenden hauen wird rlie Oxydation mit Vorteil nur so weit getrieben, daß die Oxydationsprodukte noch unverseifi;are Bestandteile, in der l1auptsache nicht angegriffene KohlenwasserstofFe, enthalten, da bei längerer Einwirkung der oxydierenden Gase zwar das Unversei;-hare weiter abnimmt, daneben aber harzig", dunkelgefärbte Produkte entstehen, die die Verwendung der oxydierten Kohlenwasserstoffe in vielen Fällen beeintr#`ichtigen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die festen, nicht oxydierten Kohlenwasserstoffe. welche bei der weiteren Verarbeitung der Oxydationsprodukte oftmals störend wirken, -auf einfache Weise aus diesen entfernen kann, dadurch, daß man das Oxydationsprodukt einem Schwitzprozeß unterwirft, d. h. einer vorsichtigen Erwärmung, durch welche die Oxydationsprodukte in flüssiger Form von den noch festen Kohlenwasserstoffen getrennt werden können. Überraschenderweise lösen sich dabei, falls man die Temperatur nicht zuschnell -ansteigen läßt, die festen Kohlenwasserstoffe praktisch nicht in den flüssigen Oxydationsprodukten auf. - Es gelingt auf diese Weise, sehr helle Oxydationsprodukte zu erzielen, die z. B. als Ausgangsmaterial für die Seifenfabrikation mit Vorteil ver«-en(vt . «-erden können.
  • Beispiel Man oxydiert Paraffin vom Schmelzpunkt 56° durch Einblasen von Luft bei etwa rho°, heispiels«-eise gemäß Patent .jo5 85o, gegebenenfall> unter Umleiten des Paraffins in einen Kreislauf oder indem man das zu oxydierende, geschmolzene Paraffin in Gegenwart oxydierender Gase über geformte und formi,est:inclige Körper rieseln läßt. Ein auf diese Weise gewonnenes festes oxydiertes Paraffin mit einem Gehalt an Unverseifbarem von 25 bis 30 °!" wird im Verlauf einiger Stunden von 15 auf 38 bis 4o' erwärmt. Zieht man unter Anwendung eines geringen Vakutuns dauernd die sich verflüssigenden Anteile des Oxydationsproduktes ab, so bleibt schließlich ein fester Buchen von nicht oxydiertem Paraffin zurück, während das abgezogene Oxydationsprodukt auch nach längerer Zeit keine Paraffinausscheidung mehr zeigt. An Stelle von Paraffin kann auch Ceresin oder Ozolserit der gleichen Behandlung unterworfen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten fester Kohlenwasserstoffe,, dadurch gekennzeichnet, daß man das rohe Oxydationsprodukt bei Temperaturen, bei denen die nicht oxydierten Kohlenwasserstoffe fest bleiben, einem Schwitzprozeß unterwirft und die sich verflüssigenden Anteile abtrennt.
DEB106320D 1922-08-30 1922-08-30 Verfahren zur Gewinnung von Oxydationsprodukten fester Kohlenwasserstoffe Expired DE467930C (de)

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