DE466884C - Abschaltevorrichtung fuer druckluftbediente Schuetze - Google Patents
Abschaltevorrichtung fuer druckluftbediente SchuetzeInfo
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- DE466884C DE466884C DEA51600D DEA0051600D DE466884C DE 466884 C DE466884 C DE 466884C DE A51600 D DEA51600 D DE A51600D DE A0051600 D DEA0051600 D DE A0051600D DE 466884 C DE466884 C DE 466884C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/32—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
- B60L15/34—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device
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Description
- Abschaltevorrichtung für druckluftbediente Schütze In dem Hauptpatent ist eine Einrichtung zur Betätigung von elektrischen. Schaltern durch Drucklufteinrichtungen beschrieben, die aus in Zylindern gleitenden Kolben bestehen, welche in der einen Richtung durch Druckluft, in der anderen durch Kraftspeicher bewegt werden. Zur Steuerung der Druckluft dienen Ventile, die von einer gemeinsamen Kammwalze aus gesteuert werden. Um im Bedarfsfalle die durch die Druckluftschütze geschlossenen Stromleise zu öffnen, ist ein Handschalter (Kurbeldruckknopf) vorgesehen, der die Druckluftzufuhr zur gesamten Steuerung abdrosselt und das ganze System mit der Außenatmosphäre verbindet. Diese Art der Abschaltung ist, besonders wenn es sich una die Unterbrechung des Betriebes in Gefahrfällen handelt, zu langsam, weil die gesamte in den Druckzylindern enthaltene Druckluft durch eine einzige zum Fahrschalter führende Rohrleitung entweichen muß.
- Es ist bereits bekannt geworden, pneumatisch bediente Einzelschalter gruppenweise abzuschalten, und zwar auf mechanischem Wege unter Zuhilfenahme von Gestängen u. dgl. Diese abschaltvorrichtungen haben, abgesehen von den Übertragungsverlusten infolge der vielen Reibungsstellen. den Nachteil. daß @e nicht geeignet sind, die Abschaltbewe,ung in mehrere zusammen fahrende-und gekuppelte Fahrzeuge zu Übertragen. Es sind ferner pneumatische Kraftspeicher bekannt, die beim Ausbleiben der .Netzspannung einen Luftmotor und eine von diesem bewegte Schaltwake in die Anfangslage zurückgelangen lassen.
- Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine bedeutend raschere Öffnung der Einzelschalter erfolgt, wenn die Druckluft aus den einzelnen Zylindern nicht durch eine gemeinsame lange Leitung, sondern möglichst durch Öffnungen unmittelbar neben den Zylindern ausströmt. Zu diesem Zweck wird entweder jeder einzelne Druckzylinder mit einem besonderen Entlüftungsventil versehen. oder es wird das bereits vorhandene Steuerventil eines jeden Zylinders in besonderer Weise so ausgebildet, daß es plötzlich und rasch den zugehörigen Zylinder entlüftet. Die Steuerung der Ventile erfolgt dabei in der bekannten Weise von einem Handschalter an der Fahrkurbel.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die abb. i zeigt den Druckzylinder a mit dem darin gleitenden Kolben b, durch dessen Bewegung die Kontaktschließung und -öffnung bewerkstelligt wird. Die öffnung h dient zum Zu- und Abführen der Druckluft während des normalen Betriebes. Außerdem ist hier ein besondere= Entlüftungsventil c vorgesehen, das durch eine Feder d in der dargestellten Lage -ehalten wird. Eine Membrane ist neben dem Ventil so angeordnet, daß sie bei Zuführung von Druckluft durch die Öffnung/ das Ventil entgegen dem Druck der Feder d von seinem Sitz abhebt und die in dem Zylinder a enthaltene Druckluft durch die Öffnungen a» entweichen läßt. Die Zuführung der Druckluft durch die Öffnung/ kann in irgendeiner beliebi;ren ZVeise von dem Ktu1ielschalter aus veranlaßt werden.
- Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in der Abb. 2 veranschaulicht. Das hier abgebildete Ventil dient sowohl zur betriebsmäßigen Steuerur.; der Druckluft für den zugehörigen Zylinder als auch zur plötzlichen Entlüftung bei Iiet:irimsng (oder beim Loslassen) des Kurbelschalters in Gefahrfällen o. dgl. Der ungshebel i, auf dessen Rolle k der Betätig Nocken der nicht mit abgebildeten Kammwalze einwirkt, besteht aus zwei Teilen, die durch die Feder l und den Anschlag m verbunden sind. Das Ventil p wird durch den Hebel i entgegen der Feder o oder durch die Membran betätigt. Die Wirkungsw-eise ist folgende: Bei normalem Betrieb wird der Hebel i durch Einwirkung eines Nockens auf die Rolle k im Ir hrreigersinne bewegt, wodurch der Ventilke-elp angehoben wird. Die Feder! des Hebels i ist so stark bemessen, daß' sie hierbei die beiden Hebelteile in der dargestellten I-i-e hält. d. h. die Anschläge in berühren sich. Durch das Anheben des Ventilkörpers wird der obere Ventiltellers von seinem Sitz abgehoben, der untere Tellert dagegen auf seinen Sitz gepreßt. Die Zuleitung t# zu dem Druckzylinder, der in der Zeichnung einfachheitshalber nicht mit abgebildet ist, wird dadurch mit der Drurlcluftzufuhr g verbunden und von der mit der Außenluft verbundenen ötinung !c abgesperrt. Die Druckluft hat gleichzeitig durch die Üffnungenr Zutritt in den unter der Membran befindlichen Rauni, wodurch die Meinbrann nach oben durchgebogen, die Feder o zusaininen-elii-eßt und die freie Bewegung des Ventilkörpers p erreicht wird-. Wird der He= bel i durch die Kammwalze wieder freigegehen, so dehnt sich die Federx aus und bringt den Ventilkörper p in die dargestellte _1i1 fatigslage. während die Membran n nach oben durchgebogen und die Feder o zusammengepreßt bleibt.
- Sollen nun sämtliche eingerückten Schalter aus irgendeinem Grunde plötzlich abgeschaltet, d@. h. der angehobene -\'entilkörperp eines jeden Druckluftschutzes in die in der Abb.2 dargestellte Ruhelage gebracht werden, so geschieht dies auf folgende Weise: Bei Umsteuerung des Kurbelkontaktes wird jedem Ventil durch die Üllnung tv Druckluft zugeführt. Dadurch wird die Kammer über der Membran iz unter Druck gesetzt und die Membran unter Beihilfe der Feder o nach unten durchgebogen. Der Ventilkörper p wird dadurch ebenfalls abwärts bewegt, bis der Ventüteller s auf seinem Sitz aufliegt und der Ventiltellert von seinem Sitz abgehoben ist und die Leitung 11 mit der Auspufföffnung a verbunden hat. Die in dem zugehörigen Druckzylinder enthaltene Druckluft entweicht daher und führt eine Riickbew-egun" des Kolbens sowie eine Ofnun- der Schutzkontakte herbei. Bei dieser Bewegung des Ventilkörpers wird der linke Teil des Hebels i utn den Zapfen z entgegen dein Uhrzeinersinne -cdreht, wobei die Feder l zusammengedrückt und die Anschläge in getrennt werden..
Claims (1)
- PATt:\TA\SI'FÜCIIr: i. Abschaltevorrichtung für druckluftbedienre Schütze nach Patent 142, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Druckzylinder (a) zusätzliche Entlüfturigsventilanordnungen (c bis g bzw. n bis .r) tragen, die von einer entfernten Stelle aus, insbesondere durch Niederdrücken eines Iturbeldruckknopfes, gemeinsam unter Druckluft gesetzt werden können und alsdann sämtliche Druckzylinder (a) zu--leich entlüften-2. Abschaltevorrichtung nach Anspruch I, dadurch @-ekennzeichnet, daß die Fernausschaltun- der Schütze durch einen während der Betriebsstellung der Schutzventile (s, t) durch Druckluft ausgeschalteten Kraftspeicher (o) erfolgt, der ebenfalls durch Druckluft wieder aufgeladen und außer Wirksamkeit gebracht wird.. . ;. Abschaltevorrichtung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, - daß die Steue.-rung des Kraftspeichers (o) durch eine Membran (n) erfolgt, die in der Betriebsstellung der' Schutzventile (s, t) einseitig, bei der Ausschaltung dagegen doppelscitig von Druckluft beeinflußt wird, uni den Kraftspeicher (o) entweder wirkungslos zu machen oder für die Abschaltung freizugeben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51600D DE466884C (de) | 1927-07-30 | 1927-07-30 | Abschaltevorrichtung fuer druckluftbediente Schuetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51600D DE466884C (de) | 1927-07-30 | 1927-07-30 | Abschaltevorrichtung fuer druckluftbediente Schuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE466884C true DE466884C (de) | 1928-10-12 |
Family
ID=6938034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA51600D Expired DE466884C (de) | 1927-07-30 | 1927-07-30 | Abschaltevorrichtung fuer druckluftbediente Schuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE466884C (de) |
-
1927
- 1927-07-30 DE DEA51600D patent/DE466884C/de not_active Expired
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