DE46663C - Aufzwickvorrichtung für Schuhwerk - Google Patents

Aufzwickvorrichtung für Schuhwerk

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DE46663C
DE46663C DENDAT46663D DE46663DA DE46663C DE 46663 C DE46663 C DE 46663C DE NDAT46663 D DENDAT46663 D DE NDAT46663D DE 46663D A DE46663D A DE 46663DA DE 46663 C DE46663 C DE 46663C
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DE
Germany
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edge
gripping
leather
gripping tongs
upper leather
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Application number
DENDAT46663D
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CH. B. LANCASTER in Boston, Massachusetts, V. St. A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/16Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/18Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
Aufzwickvorrichtung für Schuhwerk.
Die Erfindung betrifft eine Aufzwickvorrichtung für Schuhwerk, bei welcher der Rand des Oberleders von in senkrechter Richtung beweglichen Greifzangen erfafst und in die Höhe gezogen und das Oberleder angespannt wird, worauf die in waagrechter Richtung beweglichen Seiten-, Absatz- und Zehenschieber den Rand des Leders auf die Brandsohle umbiegen. Bei diesem Umbiegen des Randes wird nun das Oberleder an der Stelle zwischen Sohle und Fersentheil, im Verhältnifs zu den anderen Stellen, durch die Zangen zu sehr gespannt. Diesem Uebelstand hilft die verbesserte Aufzwickvorrichtung dadurch ab, dafs da, wo ein zu starkes Anspannen des Oberleders . nachtheilig ist, also namentlich zwischen Sohle und Fersentheil, Federn angebracht sind, deren nach abwärts^ gerichtete Enden inwendig an dem über dem Leisten herausstehenden Rand des. Leders anliegen und dadurch, dafs dieselben federn, ein leichtes Umbiegen dieses Randes nach innen durch die von aufsen einwirkenden Seitenschieber zulassen.
Eine Verbesserung der Aufzwickvorrichtung, besonders der in der Patentschrift No. 43773 beschriebenen, besteht in einem vereinfachten Mechanismus für die Bewegung der Greifzangen. Während nämlich bei der angeführten patentirten Aufzwickvorrichtung der Schlufs und die Hebung der Greifzangen durch Drehung einer centralen und zweier seitlichen, durch Zahnräder mit einander verbundenen senkrechten Schraubenspindeln mittelst Handräder geschieht, ist dieser Mechanismus bei der verbesserten Aufzwickvorrichtung, welche den Gegenstand dieser Erfindung bildet, durch eine in einer Hülse in senkrechter Richtung bewegliche Schubstange, ein auf diese Schubstange wirkendes Excenter und eine auf die obere, die Greifzangen und Federn tragende Platte einwirkende zweitheilige Kammhülse ersetzt. Mittelst dieser Einrichtung läfst sich der Schlufs und die Hebung der Greifzangen besonders schnell ausführen.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. 1' die verbesserte Aufzwickvorrichtung im Aufrifs, von der Seite gesehen, und
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe nach der Linie X-X der Fig. 1 in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 3 und 4 zeigen die Construction und Wirkungsweise von gewissen Theilen der verbesserten Aufzwickvorrichtung im Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 1.
Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten der neuen Aufzwickvorrichtung.
Die die Greifzangen und Federn C tragende Platte B ist in Fig. 6 im Grundrifs dargestellt. An ihr ist die hohle Achse D befestigt, welche durch die Platte A hindurchgeht. In der hohlen Achse ist eine Schubstange E angeordnet, welche am unteren Ende den Presserfufs K trägt und auf deren oberes Ende das Excenter F drückt. Durch Herabdrücken des Excenterhebels lassen sich die Greifzangen .und Federn C mittelst eines einzigen Ruckes heben, weil die hohle Achse D mit den beiden Platten A und B und den daran hängenden Zangen sich auf der mit ihrem unteren Ende auf dem Leisten ruhenden Schubstange E nach aufwärts verschieben "mufs, sobald das Excenter gedreht wird.
Zur Bewegung der Platten A und B, gegen
oder aus einander, behufs Oeffnung und Schliefsung der Zangen dient die zweitheilige Kammhülse GH, Fig. 5. Der obere Theil G derselben ist an der hohlen Achse D befestigt, während der untere Theil H lose auf derselben sitzt und sich auf der Platte A drehen kann, zu welchem Zwecke er mit einem Griff versehen ist, wie Fig. 5 zeigt.
Je nachdem man die Hülse H nach der einen oder der anderen Richtung dreht, kann man die Platten A und B rasch und mit einem einzigen Ruck weiter oder näher von einander stellen und dadurch die Zangen öffnen oder schliefsen.
Die Büchsen für die Führungsstangen sind in Schlitzen b b der Platte B, Fig. 6, verstellbar, so dafs sie sich nach innen oder aufsen verschieben können, je nachdem die Sohlenbreite eine verschiedene ist.
Was den theilweisen Ersatz der Greifzangen durch Federn C betrifft, so sind letztere an der Platte B befestigt. Diese Feder wird am besten aus Stahl und von der Gestalt, wie in Fig. 3 dargestellt, gemacht; dieselbe kann aus einem einzigen Stück oder aus zwei Stücken hergestellt sein; in letzterem Falle ist für jede Seite des Leistens eine besondere Feder an der Platte B befestigt.
Mittelst dieser Feder soll im Gegensatz zu dem starren und unelastischen Zug der gewöhnlichen Greifzange eine gleitende und allmälig nachgebende Wirkung beim Umbiegen des Oberleders erzielt werden. Die Feder ist also nicht dazu da, um den Rand des Oberleders festzuhalten, sondern im Gegentheil, um ein Gleiten desselben zu gestatten und eine allzu feste Spannung zu verhindern.
Wenn der Leisten mit dem Oberleder in die Maschine eingesetzt ist, mit der Sohle nach aufwärts, so steht der Rand des Oberleders rings um den Leisten nach oben gerichtet, und die Federn sind so lang, dafs ihre Enden sich auf der Innenseite der Ränder des Oberleders oder zwischen den letzteren und der Mittellinie des Leistens befinden.
Wenn nun die Seitenschieber sich von den beiden Aufsenseiten nach innen bewegen, so drücken sie zuerst die Ränder des Oberleders gegen die Federn, bis diese Ränder zwischen der Feder auf der inneren Seite und dem Seitenschieber auf der äufseren Seite gehalten werden. Bei der fortgesetzten Bewegung der Schieber nach innen werden die Ränder des Oberleders über den Leisten gelegt, wobei die Feder dem Druck des Schiebers etwas nach einwärts nachgiebt und das Leder auf der Feder gleitet. Infolge dessen wird an der betreffenden Stelle das Oberleder nicht zu stark angespannt, wenn es von dem Seitenschieber beim Umlegen gedrückt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Aufzwickvorrichtung, deren Mechanismus für die Bewegung der Greifzangen aus einer in dem Presserfufs K endigenden Schubstange E hergestellt ist, auf welcher die mittelst des Excenters F bewegte und an der unteren, die Greifzangen tragenden Platte B befestigte hohle Achse D gleitet, in Verbindung mit einer zweitheiligen, auf dieser Achse sitzenden Kammhülse G H, mittelst deren die Greifzangen geöffnet und geschlossen werden.
2. Bei einer Aufzwickvorrichtung der. unter 1. bezeichneten Art zum theilweisen Ersatz der Greifzangen die Federn C, deren Enden den Rand des um den Leisten geschlagenen Oberleders aus einander halten und dem von aufsen nach innen gerichteten Druck der Seitenschieber beim Umlegen ,des Lederrandes nachgeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT46663D Aufzwickvorrichtung für Schuhwerk Expired - Lifetime DE46663C (de)

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