DE465385C - Ballonstoff aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten - Google Patents

Ballonstoff aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten

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DE465385C
DE465385C DEB123409D DEB0123409D DE465385C DE 465385 C DE465385 C DE 465385C DE B123409 D DEB123409 D DE B123409D DE B0123409 D DEB0123409 D DE B0123409D DE 465385 C DE465385 C DE 465385C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Ballonstoff aus Goldschlägerhaut oder anderen tierischen Häuten Die Erfindung verbessert Ballonstoffe, die aus Goldschlägerhäutchen oder anderen tierischen Därmen allein oder in Verbindung mit Gewebe bestehen und einen oder mehrere wasserbeständige Schutzanstriche (z. B. Firnis-, Lack-, Öl- oder Wachsschicht) aufweisen.
  • Diese hauptsächlich für Luftschiffgaszellen zur Verwendung gelangenden Ballonstoffe werden in der Weise fertiggestellt, daß nach der Verarbeitung der Haut oder nach ihrer Verhindung mit Gewebe der Stoff auf einer Seite oder auf beiden Seiten einen oder mehrere Schutzanstriche erhält, um die Dichtigkeit und ZVasserbesländigkeit zu erhöhen. Der Schutzanstrich, der zur Erzielung guter Geschmeidigkeit des Ballonstoffes eine möglichst große Weichheit haben soll, hat vielfach zur Folge, daß der Stoff klebrig wird. Um diesen übelstand zu beseitigen, wird bisher der einige Zeit getrocknete Firnisanstrich mit Talkum bestreut. Der Talkum hat hierbei den alleinigen Zweck, die Klebrigkeit des Stoffes zu beseitigen; zur Güte des Stoffes trägt er nicht bei:.
  • Durch vorliegende Erfindung wird nun statt Talkum pulverisiertes Aluminium benutzt, welches in trockenem Zustande auf den noch mehr oder weniger klebrigen. Firnisanstrich aufgetragen bzw. eingerieben wird. Dadurch, daß das Aluminiumpulver lediglich auf die Oberfläche des Schutzanstriches zu liegen kommt, wo sich auf Grund einer noch vorhandenen Klebrigkeit des Firnisses eine dünne und gleichmäßige Schicht verankert, während alles übierschüssige Material von selbst abfällt, zeigt sich, daß bereits mit 3 bis 4 g Aluminiumpulver auf einen Quadratmeter des beschriebenen Ballonstoffes auf seinen beiden Seiten eine Deckschicht erlangt wird.
  • Durch diese Verwendung des Aluminiumpulvers wird nicht nur eine evtl. vorhandene Klebrigkeit des Ballonstoffes beseitigt, sondern es wird dabei auch die Güte des Ballon- -stoffes erhöht. So treten, die bekannten günstigen. Wirkungen hinzu, die dem Metallisieren von Ballonstoffen an sich innewohnen, nämlich die des Wärmeschutzes für das Traggas und die der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Ballonstoffes gegen Witterungseinflüsse. Weiter ist in der Verwendung von Aluminiumpulver bei oben beschriebenen Ballonstoffen darin eine Verbesserung zu erblikken, daß bei dem auf diese Weise aufgetragenen Aluminiumüberzug .eine völlige Einkapselung- der Metallkörperchen vermieden wird und der Stoff dadurch über seine Oberfläche hinweg eine Erhöhung seiner für die -erwähnte Verwendung wichtigen elektrischen Leitfähigkeit erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ballonstoff aus Goldschlägerhaut oder anderen tierischen. Häuten oder Därmen allein oder in Verbindung mit Gewebe, der einseitig oder doppelseitig mit -einem wasserbleständigen: Schutzanstrich, wie Fixnüs-, Lack-, Öl- oder Wachsschicht, ver- seh;en ist, dadurch gekennzeichnet,. daB auf den wasserbeständigen S,chützanstrich ;nachträglich anstatt des bisher üblichen Talkums Aluminiumpulver aufgetragen bzw. eingerieben, wird.
DEB123409D 1925-12-31 1925-12-31 Ballonstoff aus Goldschlaegerhaut oder anderen tierischen Haeuten Expired DE465385C (de)

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