DE465325C - Verfahren zum Verschliessen von Gefaessen mit metallisch aussehenden Verschlusskapseln - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Gefaessen mit metallisch aussehenden Verschlusskapseln

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DE465325C
DE465325C DEW69453D DEW0069453D DE465325C DE 465325 C DE465325 C DE 465325C DE W69453 D DEW69453 D DE W69453D DE W0069453 D DEW0069453 D DE W0069453D DE 465325 C DE465325 C DE 465325C
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Dow Produktions und Vertriebs GmbH and Co OHG
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RICHARD WEINGAND DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B5/00Applying protective or decorative covers to closures; Devices for securing bottle closures with wire
    • B67B5/03Applying protective or decorative covers to closures, e.g. by forming in situ

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verschließen von Gefäßen mit metallisch aussehenden Verschlußkapseln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verschließen von Gefäßen mit metallisch aussehenden Verschlußkapseln. Es sind bereits Flaschenverschlüsse in Form von Stanniolkapseln bekannt, denen mit Hilfe eines ein Metallpulver enthaltenden Lacküberzuges ein metallisches Aussehen, z. B. in Gold-, Silber-, Kupfer- oder Bronzefarbe, verliehen ist. Derartige Stanniolkapseln haben aber den Nachteil, daß sie den Flascheninhalt nicht luftdicht verschließen und daher in Wirklichkeit kein Verschluß, sondern nur eine Ausstattung für die Flasche sind. Man stellt auch mit Hilfe der Tauchlacke unmittelbar Flaschenverschlüsse her, indem der Flaschenhals in die mit Metallpulver vermischte Nitro- oder Acety lcelluloselösung getaucht wird. Derartige Flaschenverschlüsse sind wenig vorteilhaft, da der Tauchlack in alle Fugen und Vertiefungen des Flaschenhalses dringt und hernach schwer daraus zu entfernen ist. Auch sieht die Flasche sowohl nach dem Tauchen im verschlossenen Zustande als auch nährend des Gebrauches bei teilweise entferntem Verschluß unschön aus, und vor Wiederverwendung der Flasche müssen die Reste des früherenVerschlusses sorgfältig entfernt werden. Für alkoholische und ähnliche Lösungen, wie Liköre, Parfüme u. dgl., sind Tauchlacke überhaupt nicht zu verwenden, weil der durch den Kork dringende Flascheninhalt den Lack auflöst. Bei Flaschen mit Spritzkorken endlich verstopft der Tauchlack den Spritzverschluß und macht ihn unwirksam.
  • Bei den ebenfalls bereits im Gebrauch befindlichen Kapseln aus Viskose sind diese für die Verschlußwirkung nachteiligen Erscheinungen der Flaschenverschlüsse aus Stanniol und Tauchlack nicht vorhanden, aber es ist bisher nicht möglich gewesen, solche Viskosekapseln in metallisch aussehenden Ausführungsformen herzustellen. Während bei Kapseln aus Cellulosederivaten, z. B. aus Nitro-oder Acetylcellulose, die Zugabe metallischer Farben zur Ausgangslösung keine Schwierigkeiten bereitet und während bei anderen nichtmetallischen Farben die Direktfärbung auch bei Viskosekapseln brauchbare Erzeugnisse liefert, hat die Zugabe von Metallpulvern zu der Viskoselösung, aus der die Cellulosekapseln gewonnen werden, zu keinem Erfolg geführt. Die Metallpulver werden nämlich durch die chemischen Vorgänge, die sich in der zur Herstellung der Viskosekapseln dienenden Viskoselösung abspielen, ungünstig beeinflußt, indem sie durch den bei der Regenerierung entstehenden Schwefelwasserstoff sulfidiert und geschwärzt werden und dadurch ihre Metallfarhe einbüßen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun zur Erzielung eines metallisch aussehenden und gleichzeitig zuverlässig abdichtenden Gefäßverschlusses in der Art verfahren, daß man eine farblose Verschlüßkäpsel aus Viskose zunächst in üblicher Weise feucht auf den Gefäßhals aufbringt und trocknet und darin mit einem Überzug aus einer ein Metallpulver enthaltenden Nitro- oder Acetylcelluloselösung versieht. Es werden so auf einfache Weise die Schwierigkeiten der Direktfärbung von Viskosekapseln vermieden und Gefäßverschlüsse erhalten, die ein schönes metallisches Aussehen zeigen und außerdem alle Vorteile von Viskosekapseln aufweisen. Die metallische Überzugsschicht haftet fest auf der Viskosekapsel und ergibt eine gleichmäßig trocknende und glänzende Fläche ohne Trübung. Das ganze Verfahren läßt sich leicht und auch von Laien durchführen, und die Gefäßverschlüsse können jede beliebige Metallfarbe, z. B. Gold, Bronze, Silber, Kupfer oder Messing, erhalten, indem der Nitro- oder Acetylcelluloselösung das entsprechende Metallpulver zwecks Herstellung des gewünschten Lackes beigegeben wird. Der Überzug kann durch Eintauchen des mit der Viskosekapsel- versehenen Gefäßhalses in- dem Lack oder durch Aufstreichen des Lackes auf die Kapsel erfolgen, und dabei wird die zuverlässige Abschlußwirkung der Kapsel in keiner Weise beeinträchtigt.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung können metallisch gefärbte Viskoseverschlüsse für beliebige Gefäße, z. B. für Flaschen oder Behälter, hergestellt werden. Ferner kann zur Erzielung besonderer Farbtöne der Nitro-oder Acetylcelluloselösung aus dem Metallpulver noch ein geeigneter Farbstoff zugesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verschließen von Gefäßen mit metallisch aussehenden Verschlußkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß man eine farblose in üblicher Weise aus Viskose erzeugte Schrumpfkapsel auf den Gefäßhals feucht aufbringt und diese nach dem Trocknen mit einem aus einer Nitro- oder Acetylcelluloselösung und einem Metallpulver bestehenden Lack überzieht.
  2. 2. Metallisch aussehender Verschluß für Gefäße, bestehend aus einer auf dem Gefäßhals getrockneten Kapsel aus -Cellulose und einemMetallpulver enthaltendenNitro-oder Acetylcelluloselaclcüberzug.
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