DE464709C - Verfahren zur elektrolytischen Vorbehandlung von Gegenstaenden, die einen metallischen UEberzug erhalten sollen - Google Patents
Verfahren zur elektrolytischen Vorbehandlung von Gegenstaenden, die einen metallischen UEberzug erhalten sollenInfo
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- DE464709C DE464709C DET32150D DET0032150D DE464709C DE 464709 C DE464709 C DE 464709C DE T32150 D DET32150 D DE T32150D DE T0032150 D DET0032150 D DE T0032150D DE 464709 C DE464709 C DE 464709C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25F—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
- C25F3/00—Electrolytic etching or polishing
- C25F3/02—Etching
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Description
Es ist bekannt, daß Gegenstände, die auf elektrolytischem Wege einen metallischen
Überzug bekommen sollen, vorher einem entsprechenden Reinigungsverfahren unterworfen
werden müssen. Dieses wird durch Abkochen der Gegenstände, Abschleif en oder
Abscheuern mit Bimsstein oder auf ähnliche rein mechanische Weise vorgenommen. Daneben
sind Verfahren bekannt, wonach die ίο Gegenstände auf elektrolytisehem Wege gereinigt
werden, und zwar wird das Entfetten der Gegenstände durch kathodische Vorbehandlung
erreicht, das Entzundern und die molekulare Aufrauhung der Flächen durch Behandlung mit elektrischem Strom wechselnder
Richtung. Derartige Verfahren sind in den deutschen Patentschriften 7ζ 265 und
347219, Kl. 49a, Gruppe 1, geschildert.
Die Neuerung der vorliegenden Erfindung ao besteht darin, daß in ein und demselben Bade
zwei Bäder mit verschiedenen Funktionen vereinigt sind, und zwar derart, daß in dem
gleichen Bade nicht nur das eigentliche Entfetten, sondern auch die molekulare Aufrauhung
der Oberfläche des behandelten Gegenstandes vor sich geht. Die Erfindung kommt insbesondere für Wanderbäder in Frage. Der
Vorteil der Neuerung liegt darin, daß bei dieser Einrichtung, wie schon erwähnt, ein
Bad vollständig gespart wird, wodurch die Anlage- und Fabrikationskosten wesentlich
ermäßigt werden.
Das Entfetten und nachfolgende molekulare Aufrauhen der Waren in einem Bade
wird durch folgende Einrichtung erreicht: Es sind die Zuführungsschienen der Waren so-·
wie die Haltestangen für die festen Polbleche mit einem Polwender verbunden, durch
welche diese mit Strömen wechselnder Richtung beschickt werden. Die Einführungsschiene für die Waren wird dauernd auf negativer
Polarität gehalten.
Die zu behandelnden Waren werden beispielsweise in einer mechanisierten Anlage
auf die lediglich am negativen Pol ange- 4: schlössen© Warenschiene aufgesetzt und kontinuierlich
durch das Bad hindurchbewegt. Da im normalen Betriebe mehrere Warenträger auf dlie Länge der geteilten Warenschiene
gleichmäßig verteilt sind, wird beim Aufsetzen auf die Einführungsschiene die
Ware rein kathodisch behandelt. Es fließt nun der Strom entweder von den positiven
Blechen oder nach dem Polwechsel von dem andern Teil der Warenschiene, die in diesem 5;
Augenblick positiv ist, zu der Minus-Vorschiene; somit wird die Ware entfettet. Die
molekulare Aufrauhung der Ware findet auf dem zweiten Teil der Warenschiene durch
ständige Umkehrung der Fließrichtung des 6< Stromes statt.
In der beiliegenden Skizze ist die beispielsweise Anordnung des Bades im Grundriß
dargestellt. Es bedeutet α die Ednführungsschiiene
der Waren mit gleichbleibender 6; Stromrichtung, l· die von dieser durch das
Isolierstück c elektrisch isolierte Warenschiene mit veränderlicher Stromrichtung, d
sind die Haltestangen zum Aufhängen der festen Polbleche. Der Polwender, der an 7c
sich bekannt ist, sowie alle für die Skizze nebensächlichen Teile sind fortgelassen.
Claims (1)
- Patentanspruch :Verfahren zur elektrolytischen Vorbe- 7i handlung von Gegenständen, insbesondere im Wanderbade, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnden Gegenstände in ein und demselben Bade über zwei hintereinander verlaufenden, durch ein isolie- 8t rendes Zwischenstück (c) miteinander verbundenen Stromzuführungsschienen (a, l·) geführt werden, von denen die erste (a) kathodisch geschaltet ist, während der zweiten (b) Strom mit wechselnder Rieh.- 8; tung zugeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET32150D DE464709C (de) | Verfahren zur elektrolytischen Vorbehandlung von Gegenstaenden, die einen metallischen UEberzug erhalten sollen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET32150D DE464709C (de) | Verfahren zur elektrolytischen Vorbehandlung von Gegenstaenden, die einen metallischen UEberzug erhalten sollen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464709C true DE464709C (de) | 1928-08-23 |
Family
ID=7556834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET32150D Expired DE464709C (de) | Verfahren zur elektrolytischen Vorbehandlung von Gegenstaenden, die einen metallischen UEberzug erhalten sollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464709C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2443599A (en) * | 1942-05-04 | 1948-06-22 | Poor & Co | Electroplating method employing pulsating current of adjustable wave form |
| US2685564A (en) * | 1949-06-25 | 1954-08-03 | Detrex Corp | Electrolytic cleaning process |
-
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- DE DET32150D patent/DE464709C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2443599A (en) * | 1942-05-04 | 1948-06-22 | Poor & Co | Electroplating method employing pulsating current of adjustable wave form |
| US2685564A (en) * | 1949-06-25 | 1954-08-03 | Detrex Corp | Electrolytic cleaning process |
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