DE464309C - Verfahren zur Herstellung von gewoelbten Membranen aus Leichtmetall fuer Sprechapparate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gewoelbten Membranen aus Leichtmetall fuer Sprechapparate

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DE464309C
DE464309C DES61841D DES0061841D DE464309C DE 464309 C DE464309 C DE 464309C DE S61841 D DES61841 D DE S61841D DE S0061841 D DES0061841 D DE S0061841D DE 464309 C DE464309 C DE 464309C
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ELEK SCHER und MECHANISCHER AP
GEORG SEIBT DR
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ELEK SCHER und MECHANISCHER AP
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R31/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of transducers or diaphragms therefor
    • H04R31/003Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of transducers or diaphragms therefor for diaphragms or their outer suspension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von sehr dünnen, konischen oder sonst irgendwie versteiften Membranen, insbesondere für elektrische Laut-Sprecher aus Leichtmetall.
Bei der Herstellung von dünnen Membranen, insbesondere für Lautsprecher, sind gewisse Schwierigkeiten zu überwinden.
Die Masse dar Membran gefährdet die klangtreue Umwandlung der SchaHschwingungen. Man erkennt dies, wenn man bedenkt, daß der Massenwiderstand proportional mit dem Quadrat der Schwingungszahl anwächst. Ist z. B. der Massenwiderstand bei der Periodenzahl 500 gleich 1, so steigt er bei 2 000 Schwingungen auf 16. Man sucht daher die Membran so· leicht wie möglich zu bauen. Ebene, dünne und leichte, ζ. Β. aus dünnem Aluminiumblech hergestellte Membranen sind aber allzu elastisch, so daß sie in vielen Fällen versagen. Man muß der Membran eine gewisse Steifigkeit verleihen, dadurch, daß man ihr eine gewölbte konische oder konusartige Form gibt. Der letztere Weg ist unter anderen von Brown beschritten worden. Brown schlägt vor, die konische Form nach dem »Drückverfahren« herzusteilen. Dieses Verfahren ist dadurch, gekennzeichnet, daß man ein Futter von geeigneter Form auf einer Drehbank einspannt, eine Scheibe Bfecb. dagegenlegt, derart, daß es bei der Drehung mitgenommen wird, und nun so lange gegen die Blechscheibe mit einem stumpfen Werkzeug drückt, bis sie die Form des Futters angenommen hat.
Dieses Verfahren ist gut brauchbar für Aluminiumblech bis etwa 0,05 mm Dicke und von einem Durchmesser von etwa . 50 mm. Steigert man den Membrandurchmesser oder geht man zu noch dünneren Blechen, z. B. von 0,03 mm, über, so ergeben sich die größten Schwierigkeiten. Das Blech bildet Falten und reißt ein.
Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß, ähnlich wie dies bei der Herstellung von Blechwaren bekannt ist, ein Ziehverfahren angewendet wird, bei dem der das Recken des Leichtmetalls bewirkende Stempel bildsam ist, so daß er jede beliebige: Foiiun annehmen kann. Die nacii. diesem Vorfahren hergestellten Membranen aus Leichtmetall besitzen gegenüber den bekannten Membranen aus dem gleichen Material eine erhöhte Lautstärke und eine wesentlich verbesserte Klangfarbe. In Abb. 1 der Zeichnung ist eine Vorrichtung dargestellt, mittels der das neue Verfahren ausgeführt werden kann.
S bedeutet einen festen Unters temp el, M das Blech, das in konische Form gezogen werden soll, D einen Deckel, welcher irgendwie, z. B. mit vier Schrauben, mit dem Unterstempel fest verbunden ist, und O eine Öffnung, durch welche in den Hohlraum// Luft oder Wasser eingepumpt wird. Mit zunehmendem Druck schmiegt sich das Blech den Umrissen des Unterstenipels mehr und mehr an.
Der große Vorteil dieses Ziehvorganges besteht darin, daß die Beanspruchung des
Bleches ganz gleichmäßig erfolgt. Man kann auf diese Weise z. B. Membranen, aus Aluminiumfolie von 150 mm Durchmesser und nur 0,03 mm Dicke in komische Form, bringen, wobei die Höhe dies Konus 18 mm beträgt. Drücke von. 1 bis 2 Atm., welche mit einer AutomobiHuftpumpe leicht erzielt werdenkönnen, genügen zur Formgebung. Zweckmäßig ist es indessien, darüber hinauszu-
xo gehen, und zwar bis etwa 5 Atm., einerseits um das vorher weiche Blech zu härten, anderseits um alle Komturen gut auszupressein,. Wenn das Aluminiumblech kleine Löcher hat, was trotz sorgfältiger Walzung vorkommen kann, so würde die Luft dadurch entweichen. Um dies zu verhindern, kann man über das Aluminium eine Scheibe aus Paragummi von 1 mm Dicke legien. Wegen der großen Nachgiebigkeit des Gummis treten irgendwelche Störungen heim Zjehproaeß nicht auf.
Dem Unterstemple! ist hierbei e£n kleines Loch L zu geben, damit die Luft aus dem Raum/? entweichen kann. Am basten wird hierfür die Mitte gewählt. .Nach erfolgter Pressung zeigt die Membran dort eine kleine nabelartige Ausbeulung, welche bei der weiteren Verarbeitung der Membran als Zentriermarke verwendet werden kann.
Abb. 2 veranschaulicht eine Abänderung des Herstellungsverfahrens, bei dem der Unterstempel fortgelassen ist. Die !Membran ist zwischen dem Deckel D und einem Ring R eingespannt. Wird nun die obere Fläche unter Druck gesetzt, so beult sich die Membran aus, wobei sie die Form einer Kugelkalotte annimmt. Die ge&tiichelte linie der Abb. 2 soll die Gestalt der Membran nach Beendigung des Ziehpnozieisses darsteBen.
Derart gezogene Membranen sind frei von allen inneren Spannungen, was für große Membranen und lautsprechende Telephone von größter Bedeutung ist.
Es könnte noch bemerkt werden, daß das fragliche Verfahren für Membranen bereits in Vorschlag gebracht worden ist, indessen nicht für solche Membranen, die durch konische Form oder durch eine andere Art versteift sind und eine besonders große Fläche besitzen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von gewölbten Membranen aus Leichtmetall für Sprechapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem Rand eingespannten Membranen mittels eines bildsamen Stempels (Wasser oder Luft) gezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES61841D 1923-01-10 1923-01-10 Verfahren zur Herstellung von gewoelbten Membranen aus Leichtmetall fuer Sprechapparate Expired DE464309C (de)

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