DE464243C - Ummantelung von Gelenkverbindungen fuer Gestaenge, insbesondere fuer Lenkgestaenge von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Ummantelung von Gelenkverbindungen fuer Gestaenge, insbesondere fuer Lenkgestaenge von Kraftfahrzeugen

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DE464243C
DE464243C DEL67260D DEL0067260D DE464243C DE 464243 C DE464243 C DE 464243C DE L67260 D DEL67260 D DE L67260D DE L0067260 D DEL0067260 D DE L0067260D DE 464243 C DE464243 C DE 464243C
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Germany
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sheathing
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motor vehicles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/16Arrangement of linkage connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ummantelung von Gelenkverbindungen für Gestänge, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen mit vollständiger Umhüllung des Gelenkes.
Gemäß der Erfindung besteht die Ummantelung aus mehreren, die einzelnen Teile des Gelenks einschließenden Hüllen aus biegsamem Stoff, zwischen denen eine abdichtende Verbindung vorgesehen ist. Diese Verbindung der Hüllenteile untereinander kann z. B. durch eine labyrinthartige Dichtung erfolgen. Ummantelungen nach der Erfindung können vorteilhaft dort benutzt werden, wo die gegenseitige Bewegung zwischen den Teilen sehr beträchtlich ist. Sie gestatten nötigenfalls eine vollkommene Drehung zwischen diesen Teilen um eine Achse und eine beschränkte Winkelbewegung gegenüber dieser Achse. Zwischen den Gelenkteilen und der Umhüllung ist ein Zwischenraum zur Aufnahme eines Schmiermittels vorgesehen.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht eines mit einem Hebel verbundenen Lenkers des Lenkgestänges eines Kraftfahrzeuges, dessen Verbindungsgelenk in eine gemäß der Erfindung ausgeführte Ummantelung eingeschlossen ist.
Abb. 2 zeigt einen Teil der Einrichtung nach Abb. 1 in schaubildlicher Ansicht und teilweise abgebrochen.
Abb. 3 ist eine im Schnitt ausgeführte schaubildliche Ansicht eines abgeänderten Verbindungsgelenks.
Abb. 4 stellt eine abgeänderte Ausführungsform schaubildlich dar.
Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Verbindungsgelenks zwischen einer Stange und einem Schwinghebel, bei der die Stange vollständig drehbar sein und der Schwinghebel gegenüber der Stange eine Kippbewegung ausführen soll.
Bei den Ausführungsformen nach Abb. 1 und 2 wird ein Teil der Ummantelung von einer Hülse 6 gebildet, die durch die Schelle 7 auf dem Lenker 2 befestigt ist und einen kurzen seitlichen Ansatz :8 besitzt, dessen Bohrung beträchtlich größer sein kann als die des Hülsenteils 6. Die Schelle 7 ist nicht wesentlich, da die Hülse 6 den Lenker 2 genügend dicht umschließen kann.
Der andere Teil 9 der Ummantelung ist kugelförmig und" mit einer Rohrabzweigung 10 versehen, die den durch das übliche nicht gezeigte Kugelgelenk mit dem Lenker 2 gekuppelten Hebel 3 umschließen kann. Der
kugelförmige Teil 9 ist groß genug, um das Gelenk gänzlich zu umschließen und ein Schmiermittel aufzunehmen. Die Mündung 12 des kugelförmigen Teiles 9 ist in den Ansatz 8 der Hülse 6 eingeführt und mit einem Flansch 11 versehen, der in eine entsprechende, im Innern des seitlichen Ansatzes 8 ausgebildete, ringsum laufende Nut 13 eingreift. Die beiden Teile 6 und 9 können durch ein leichtes Strecken des einen und ein geringes Zusammendrücken des anderen Teiles miteinander in Eingriff gebracht werden, wobei der Flansch π in die Ringnut 13 eintritt und die beiden Teile nachgiebig zusammenhält, so daß eine beträchtliche Winkelbewegung zwischen dem Arm 3 und dem Lenker 2 oder sogar deren vollständige gegenseitige Drehung möglich ist, ohne daß die beiden Teile der Ummantelung ihre Verbindung lösen. Da die Teile 6 und 9 nachgiebig sind, so läßt ferner die ganze Umhüllung auch Kippbewegungen der Teile gegeneinander zu.
Das äußere Ende der Hülse 6 kann gegebenenfalls mit einer nicht gezeichneten Kappe oder einem Stopfen versehen sein, welche bzw. welcher das Ende des Lenkers 2 und die Mutter 14 verdeckt.
Einer der Teile kann mit einem Füllstutzen 15 (Abb.2) zur Einfüllung eines Schmier- j mittels versehen sein, wobei eine biegsame J Kappe 16 über einen äußeren Bund 17 des Stutzens 15 greift.
Die Teile der Ummantelung können mittels Flanschen 12 (Abb. 3), mit denen entsprechende Mantelteile 8, 9 in Eingriff stehen, aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden.
Bei der Ausführungsform naoh Abb. 4 ist eine Stange 4 durch einen nicht gezeichneten Zapfen mit einem Zwischenpunkt des Lenkers 5 drehbar verbunden. In diesem Falle trägt die Stange 4 eine Hülse 6, die der in Abb. ι gezeigten ähnlich ist. Diese Hülse 6 ist mittels eines Flansches 19 auf dem Hälse 20, der in eine Ringnut 21 im Innern des anderen Ummantelungsteiles 9 eingreift, verbunden. Der Teil 9 hat die Gestalt einer Kugel mit seitlichen Ansätzen 22, die die Stange 5 umschließen. Dieser Teil der Ummantelung kann einen Ansatz 23 zum Uberkappen einer Mutter oder irgendeines anderen Teiles der Gelenkverbindung besitzen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. S endigt eine Stange 24 in einer Schale 26, in der das kugelförmige Ende einer von einem Hebel 28 getragenen Schraube 27 ruht. Zum Einschließen 'der Lagerflächen der Gelenkteile 26 und 2J dient eine Ummantelung, deren einer Teil aus einer Hülse 29 besteht. Der Hals dieser Hülse umschließt die Schraube 27 und liegt im Abstande von der Stange 24. Auf die Stange ist ein Bund 30 aufgesetzt. Letzterer ist mit der Hülse 29 durch Ringnut und Flansch verbunden. Der fig Raum 31 zwischen der Hülse 29 und der Stange 24 nimmt ein Schmiermittel auf, welches nicht nur zur Schmierung der Verbindung der Umhüllungsteile, sondern auch zur Schmierung der Oberfläche der Schale 26 dient. Auf diese Weise kann die Stange 24 gegenüber dem Hebel 28 verdreht werden. Zur Erhöhung der Biegsamkeit der Hülse 29 können deren Seiten mit Riefen versehen sein. ·
Das zur Anwendung kommende Schmiermittel kann ein für Gummi unschädliches sein. Es dient zur Schmierung der Verbindung zwischen den beiden Teilen der Ummantelung, so daß deren Tragflächen auch bei langem Gebrauch keine nennenswerte Abnutzung erfahren. Gegebenenfalls kann auch fettbeständiges Gummi' und gewöhnliches Fett benutzt werden.

Claims (3)

  1. 85 Patentansprüche:
    r. Ummantelung von Gelenkverbindungen für Gestänge, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, mit vollständiger Umhüllung des Gelenks, dadurch .gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus mehreren, die einzelnen Teile dtes Gelenks einschließenden Hüllen (6, 9) aus biegsamem Stoff besteht, zwischen denen eine abdichtende Verbindung vorgesehen ist.
  2. 2. Ummantelung von Gelenkverbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gelenkteilen und der Umhüllung ein Zwischenraum zur Aufnahme eines Schmiermittels vorgesehen ist.
  3. 3. Ummantelung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Hüllenteile untereinander durch eine labyrinthartige Dichtung erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL67260D 1926-05-18 1926-11-21 Ummantelung von Gelenkverbindungen fuer Gestaenge, insbesondere fuer Lenkgestaenge von Kraftfahrzeugen Expired DE464243C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1268726A GB264716A (en) 1926-05-18 1926-05-18 Improvements in covers for the pivotal joints of rods, levers and other link-work

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE464243C true DE464243C (de) 1928-08-10

Family

ID=10009281

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL67260D Expired DE464243C (de) 1926-05-18 1926-11-21 Ummantelung von Gelenkverbindungen fuer Gestaenge, insbesondere fuer Lenkgestaenge von Kraftfahrzeugen

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE336713A (de)
DE (1) DE464243C (de)
FR (1) FR621985A (de)
GB (1) GB264716A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759226C (de) * 1942-09-27 1953-11-02 Ehrenreich & Cie A Kugelgelenkanordnung an den Lenkgestaengen von Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759226C (de) * 1942-09-27 1953-11-02 Ehrenreich & Cie A Kugelgelenkanordnung an den Lenkgestaengen von Kraftfahrzeugen

Also Published As

Publication number Publication date
FR621985A (fr) 1927-05-20
GB264716A (en) 1927-01-27
BE336713A (de)

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