DE46355C - Instrument zum Ordnen von Thiermähnen - Google Patents

Instrument zum Ordnen von Thiermähnen

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Publication number
DE46355C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
mane
instrument
animal
manes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46355D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. MC DONNELL in India Villa Corbally, Limerick, Irland
Publication of DE46355C publication Critical patent/DE46355C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/005Tail-holders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4B: Landwirthschaftliche Geräthe.
(Limerick, Irland).
Instrument zum Ordnen von Thiermähnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1888 ab
Zum Ordnen der Mähnen von Pferden u. dergl. Thieren dienen schmale eiserne Platten oder Lineale, welche an jedem Ende mit Befestigungsschrauben versehen sind, in der Weise, dafs die Mähne zwischen diese Platten gelegt und dann die Schrauben angezogen werden. Die Mähne wird auf diese Art von den Platten oder Stäben sicher festgehalten und durch das Gewicht der letzteren veranlafst, sich dicht an den Hals des Pferdes oder in die gewünschte Lage zu legen. Die Klemmplatten können hinreichend lang gewählt werden, um sich über die ganze Länge des Pferdehalses zu erstrecken, indessen ist es vorteilhaft, diese Platten in zwei oder mehr Abtheilungen oder Sätze zu theilen und jeden Satz mit dem nächsten durch ein Gelenk oder eine kleine Kette zu verbinden.
Sollte es gewünscht werden, die Mähne wellenförmig zu legen oder zu kräuseln, so werden mit eckigen Einschnitten oder mit runden Riefeln versehene Platten oder eckige oder runde Stäbe benutzt. In letzterem Falle ist es nothwendig, drei oder mehr Stäbe zu verwenden, um und zwischen welche das Haar gelegt wird.
Der Apparat kann auch aus Eisen oder anderem passenden Material hergestellt werden; wenn aber Holz oder ein anderes leichtes Material zum Einklemmen der Mähne benutzt wird, so ist es nothwendig, an den Apparat Gewichte anzuhängen, um die Mähne in der gewünschten Lage zu erhalten.
Auf der Zeichnung ist das neue Instrument in' verschiedenen Ausführungsformen, dargestellt. Fig. ι zeigt ein Instrument, welches aus drei Gliedern zusammengesetzt ist, von denen jedes aus zwei Klemmplatten besteht. Das mittlere Glied wird vorzugsweise länger als die beiden anderen gemacht, jedoch ist dies nicht nothwendig. Eines der Glieder ist geöffnet gezeichnet. Fig. 2 veranschaulicht das Instrument an der Mähne eines Pferdes angebracht. Fig. 3 zeigt in perspectivischer Ansicht eines der Glieder und Fig. 4 einen vergröfserten Querschnitt nach der Linie -ST-F der Fig. 1. Fig. 5 giebt eine perspectivische Ansicht einer Klemmvorrichtung, welche mit einer oben umgebogenen Platte versehen ist, die dazu dient, das Haar glatt zu pressen. Fig. 6 zeigt eines der Glieder, durch welche die eingeklemmte Mähne gekräuselt wird. Fig. 7 ist eine perspectivische Ansicht einer anderen aus Stäben gebildeten Kräuselvorrichtung.
Jedes Glied des Instrumentes besteht aus zwei Platten A B. Die gegen einander liegenden Flächen der Platten sind flach oder haben eine solche Form, als gewünscht wird, der Mähne des Thieres zu geben.
Diese Platten sind so angeordnet, dafs sie fest mit einander verbunden und ganz oder theilweise, wie es erforderlich ist, von einander getrennt werden können. Zu diesem Zweck kann das Ende der einen Platte an die andere in irgend einer passenden Weise scharnierartig drehbar angehängt sein, oder es können, wie in der Zeichnung, an der Platte A Schraubstifte α mit Flügelmuttern c und in der Platte B entsprechende. Schlitze b vorgesehen sein, so
dafs die Platten, wenn die Schlitze b die Stifte α umfassen und man die Muttern c anzieht, fest zusammengehalten und, wenn man die Muttern löst, wieder getrennt werden. Die Platten A und B können auch auf den gegen einander zu liegen kommenden Flächen mit Kautschuk oder anderem geeigneten Material bekleidet sein, wie Fig. 4 zeigt.
An Stelle der beschriebenen Mittel zum Vereinigen oder Lösen der Platten A B können auch andere Verwendung finden, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen; es können z. B. die Enden der einen Platte keilartig gestaltet und in entsprechend gestaltete Aussparungen der anderen Platte eingeführt werden, um die beiden Platten zusammenzuklemmen.
An den Enden jeder Platte A, Fig. 1, sind Oesen C angebracht und je zwei Platten A bezw. Glieder mit Hülfe von Ketten oder anderen Verbindungsstücken D, welche an den Oesen C befestigt sind, mit einander verbunden.
Soll eine Mähne mit dem beschriebenen Instrument glatt gelegt werden, so wird die Mähne auf der Seite des Halses, wo sie liegen bleiben soll, nach unten gekämmt und dann sorgfältig auf die Platten A gelegt. Nachdem dies geschehen ist, werden die Platten B über die Haare auf die Platten A gebracht, so dafs die Mähne sich zwischen den Platten befindet. Hierauf werden die Platten durch Anziehen der Flügelmuttern c oder in anderer passender Weise mit einander verbunden. Das so angebrachte Instrument nimmt auf dem Hals des Thieres ungefähr die in Fig. 2 dargestellte Lage ein und bleibt so lange angelegt, als erforderlich ist und der Beschaffenheit der zu legenden Mähne entspricht.
In Fig. 5 ist F eine mit der Platte B verbundene, oben umgebogene Platte, welche zum Theil über den Nacken des Halses greift und angewendet werden kann, wenn es für nothwendig gehalten wird, jenen Theil der Mähne, welcher nicht zwischen die Platten eingeklemmt ist, in der richtigen Lage herabgeprefst zu erhalten.
Ein zweiter combinirter Mähnenleger und Kräuseier ist in Fig. 7 dargestellt. A sind Stangen von rundem oder eckigem Querschnitt, welche um den Stift B2 drehbar sind. B sind ebenfalls um den Stift B2 drehbare Stangen, welche auf B2 zwischen den Stangen A angebracht sind und gegen das Haar gelegt werden, wenn dieses in der angegebenen Weise um die Stangen A herumgeführt ist. B1 sind Haltestangen, welche dazu dienen, die freien Enden der zusammengelegten Stangen A und B zu umschliefsen; sie werden durch eine Schraube oder in anderer geeigneter Weise festgestellt.
Man legte früher Mähnen dadurch, dafs man dieselben flocht und an den Flechten Gewichte, z. B. Bleistücke, befestigte, oder dafs man Kappen, welche inwendig mit Streifen von elastischem Material besetzt waren, auf den Thierhals legte und daran festband.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Instrument zum Ordnen von Thiermähnen, bestehend aus einem oder mehreren mit einander gelenkig verbundenen Paaren von glatten, geriefelten oder gewellten Klemmplatten (A B, Fig. ι bis 6) oder aus mehreren um einen gemeinsamen Stift B2 drehbaren, durch Klammern B1 feststellbaren Klemmstangen (A B, Fig. 7), zwischen welche die Mähne gelegt und fest eingeklemmt wird, und welche durch ihr Eigengewicht oder durch daran gehängte Gewichte die Mähne in die richtige Stellung drängen oder ziehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT46355D Instrument zum Ordnen von Thiermähnen Expired - Lifetime DE46355C (de)

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