DE463108C - Bremseinrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Bremseinrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen

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DE463108C
DE463108C DER68951D DER0068951D DE463108C DE 463108 C DE463108 C DE 463108C DE R68951 D DER68951 D DE R68951D DE R0068951 D DER0068951 D DE R0068951D DE 463108 C DE463108 C DE 463108C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremseinrichtung für die Vorderräder von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Bremseinrichtungen für die Vorderräder von Kraftf-Lhrzeugen, bei denen das Spreizglied durch eine Stange quer zur Radebene verschoben wird.
  • Die bekannten Bremseinrichtungen dieser Art sind nur an besonders konstruierten Rädern anbringbar, bei denen die Stange zur Verschiebung des Spreizgliedes in einer Bohrung der Radnabe angeordnet werden kanr:, und bei denen ein Winkelhebel, welcher durch eine in der Achse des senkrechten Lenkzapfens gelagerte Stange geschwenkt wird, die mit dem Spreizglied verbundene Stange verschiebt.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Stange zum Verstellen des Spreizgliedes mit einem Ende an einem zum Anziehen beider Vorderradbremsen dienenden Winkelhebel angelenkt und mit dem anderen Ende mittels des daran befestigten Spreizgliedes zwischen den Bremsbacken gelagert ist. Die Verschiebestange ist parallel zur Vorderachse verlegt und behält diese Lage auch beim Lenkausschlag der Vorderräder bei, zu welchem Zweck das Spreizfeld kugelförmig ausgebildet ist oder aus mehreren Rollen besteht, damit sich beim Lenkausschlag der Vorderräder die Bremsbacken nicht verstellen. Die neuartige Konstruktion der Bremseinrichtung macht eine besondere Lagerung der Stange überflüssig, was wesentlich zur Einfachheit der Vorrichtung beiträgt. Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar.
  • Abb. r ist eine Draufsicht auf einen Teil einer Vorderachse eines Fahrzeuges, das mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüstet ist. Die Bremseinrichtung befindet sich teilweise im Schnitt; Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Bremseinrichtung; Abb. 3 ist eine Vorderansicht der Bremstrommel und der darin angeordneten Bremsbacken: Abb. q. ist ein Teil eines waagerechten Schnittes durch die Vorrichtung zum Auseinanderspreizen der Bremsbacken in vergrößertem Maßstabe; Abb. 5 ist eine Ansicht nach Abb. q., jedoch zeigen die gestrichelten Linien die einzelnen Teile in einer anderen Lage: Abb. 6 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 2, wobei jedoch eine abgeänderte Ausführungsform des Spreizgliedes verwendet wird; Abb.7 und 8 sind Schnitte nach Linie 7-7 bzw. 8-8 der Abb. 6; Abb. 9 zeigt eine Lagerung der die Bremsen anziehenden Stangen mit Ausgleich der Anzugskräfte.
  • Gemäß der Abb. r, 2 und 3 ist in der vorderen Achse i des Kraftfahrzeuges in einer Bohrung 3, die einen spitzen Winkel mit einer senkrechten Ebene bildet, ein Lenkzapfen q. drehbar gelagert, dessen Enden in Lagern 5 und 6 der Gabel 7 des Lenkachsschenkels angeordnet sind. Auf dem Lenkachsschenkel wird das Rad (nicht gezeigt) des Wagens gelagert. An dem Rad befindet sic11 eine Bremstrommel B.
  • Zwei halbkreisförmige Bremsbacken io und i i sind an ihrem einen Ende halbkreisförmig ausgespart, um sich drehbar an Bolzen 12 und 13 abzustützen, die mittels eines Keiles 14, eines Bolzens 16 und einer Buchse 18 an den Bremsbackenträgern i9 angeordnet sind.
  • Die Vorrichtung zum Auseinanderspreizen der Bremsbacken ist in den Abb. i, 2, 4 und 5 gezeigt, während die Abb.6, 7 und 8 eine andere Ausführungsform derselben Vorrichtung darstellen. Im ersten Falle sind die gegenüberliegenden unteren Enden der Bremsbacken io und 1.2 mit Verschleißplatten 2o und 21 versehen, welche geneigt zueinander verlaufende Flächen 22 und 23 haben, die im Querschnitt kreisförmig sind. Diese beiden Flächen stehen in Berührung mit einem kugelförmigen Gliede 25, das einstellbar mit der Stange 26 verbunden ist, welche in Längsrichtung der Achse i ver-' schiebbar ist. Wenn das Glied 25 nach auswärts bewegt wird, d. h. nach links in den Abb. i und 2, dann spreizt die Kugel 2,5 die unteren Enden der Bremsbacken io und ii auseinander, so daß sie mit der Bremstrommel in Eingriff geraten. Wenn die Vorderräder des Wagens während des Lenkens um ihren Lenkzapfen geschwenkt werden, bleibt das kugelförmige Glied 25 stets in Berührung mit den beiden Verschleißplatten 2o und 21, wie in Abb. 5 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Wird in dieser Stellung der Vorderräder die Stange 26 nach auswärts bewegt, dann wird ebenfalls ein Auseinanderspreizen der Bremsbacken bewirkt. In der Ruhestellung werden die Bremsbacken durch eine Schraubenfeder 28 und eine Blattfeder 29 außer Eingriff mit der Bremstrommel gehalten.
  • In der abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung nach Abb. 6, 7 und 8 werden die halbkreisförmigen Bremsbacken 40 und 41 für gewöhnlich durch eine Schraubenfeder 42 außer Berührung mit der Bremstrommel gehalten. Die oberen Enden der beiden Bremsbacken sind mittels ihrer parallel zueinander liegenden Flanschen 44 und 45 sowie der auf einem Bolzen 48 sitzenden Scheiben 46 bzw. 47 am Bremsbackenträger 49 drehbar gelagert.
  • Die Vorrichtung zum Spreizen der Bremsbacken besteht aus einer in Längsrichtung der Vorderachse verschiebbaren Stange 6o, welche einstellbar mit einer Gabel 61, 62 und 63 verbunden ist. In den beiden Armen 62 und 63 ist ein Bolzen 66 angeordnet, auf welchem Rollen 67, 68 und 69 drehbar gelagert sind. Diese Rollen ragen in Nuten der Verschleißplatten 70 und 71 hinein, welche an den unteren Enden der Bremsbacken 40 und 41 befestigt sind. Die Wirkungsweise der zuletzt beschriebenen Vorrichtung zum Spreizen der Bremsbacken ist im wesentlichen dieselbe wie die Wirkungsweise der Vorrichtung, die an Hand der Abb. i bis 5 beschrieben ist.
  • In beiden Fällen ist die in Längsrichtung der Vorderachse bewegliche Stange 26 (Abb. i) mit einem gebogenen Teil 8o versehen, wodurch der innere Teil der Stange in eine Ebene zu liegen kommt, welche hinter der senkrechten Ebene der Achsen i liegt. Das innere Ende der Stange 26 (oder das der Stange 6o nach Abb. 6) wird mit einem Ende eines dreiarmigen Hebels 81 verbunden, welcher um eine senkrechte Achse in einem Lager 82 drehbar gelagert ist. Der zweite Arm des Hebels 81 ist mit einer Stange 26' verbunden, welche zu der Bremse am anderen Rade gehört, während der dritte Arm 83 an eine Stange 84 angelenkt wird, welche zu dem Bedienungshebel, z. B. zu dem Bremsfußhebel, führt. Eine Verschiebung der Stange 84 in ihrer Längsrichtung verursacht eine Drehung des Hebels 81, der dadurch die Stangen 26 und 26' nach entgegengesetzten Richtungen hin verschiebt, wodurch beide Bremsen an den Vorderrädern zu gleicher Zeit angezogen werden. In dem Hebel 8i ist ein Schlitz i4o angeordnet, welcher parallel zu den Stangen 26 und 26' angeordnet ist, so daß durch Verschiebung der Drehachse des Hebels 81 die beiden Stangen 26 und 26' so eingestellt werden, daß zwischen beiden Bremsen ein Ausgleich in ihrer Wirkung eintritt.
  • Eine Vorrichtung, welche das gleichmäßige Eingreifen der Bremsbaken an beiden Bremstrommeln der Vorderräder gewährleistet, ist in der Abb. 9 dargestellt. Die beiden Stangen 26 und 26', welche das Auseinanderspreizen der Bremsbacken bewirken, sind mit ihren inneren oder gegenüberliegenden Enden an dem äußeren Ende von Hebeln 96 und 96' befestigt. Diese Hebel sind an einer Stütze 97 mittels der Bolzen 98 und 98' drehbar gelagert. Die äußeren Enden der beiden Hebel 96 und 96' tragen Stifte 99 und 99', welche in die Schlitze ioo und ioo' eines Verbindungsgliedes ioi eingreifen. Das Glied ioi ist unmittelbar oberhalb der Achse i angeordnet und in der Mitte mit einer Stange io2 verbunden, so daß bei einer Bewegung der Stange in der Richtung des in der Abb. 9 gezeigten Pfeiles ein Schwenken des Hebels 96 in der entgegengesetzten Richtung des Uhrzeigers stattfindet, während zur selben Zeit der Hebel 96' in der Richtung des Uhrzeigers geschwenkt wird. Auf diese Weise werden die Stangen 26 und 26' gegenläufig zueinander bewegt. Irgendwelche Ungleichmäßigkeiten beim :'Auslegen der Brernsbacken an die Bremstrommel werden durch die lose Verbindung der beiden Hebel 96 und 96' mit dem Verbindungsglied ioi ausgeglichen.
  • Die Richtung, in welcher die Stange io2 bewegt «-erden muß, um die Bremsbacken in Eingriff mit der Bremstrommel zu bringen, hängt von der Ausführungsform der Vorrichtung zum Spreizen der Bremsbacken ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremseinrichtung für die Vorderräder von Kraftfahrzeugen, bei der das Spreizglied durch eine Stange quer zur Radebene verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (26) mit dem einen Ende an einem zum Anziehen beider Vorderradbremsen dienenden Winkelhebel (8i, 83) angelenkt und am anderen Ende mittels des daran befestigten Spreizgliedes (25) zwischen den Bremsbacken (io, ii) annähernd in der Achse des Lenkzapfens (4.) gelagert ist. z. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizglied (25) kugelförmig ausgebildet ist. 3. Bremse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizglied aus mehreren Rollen (67, 68, 69) besteht, die in entsprechende keilförmige Aussparungen der Bremsbacken (d.0, 41) eingreifen.
DER68951D 1926-10-12 1926-10-12 Bremseinrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen Expired DE463108C (de)

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