DE462964C - Zuendkerzenelektrode mit metallischem UEberzug - Google Patents

Zuendkerzenelektrode mit metallischem UEberzug

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DE462964C
DE462964C DEB128787D DEB0128787D DE462964C DE 462964 C DE462964 C DE 462964C DE B128787 D DEB128787 D DE B128787D DE B0128787 D DEB0128787 D DE B0128787D DE 462964 C DE462964 C DE 462964C
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Germany
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spark plug
nickel
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metallic coating
copper
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DEB128787D
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/39Selection of materials for electrodes

Landscapes

  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Zündkerzenelektrode mit metallischem Überzug Die bisher am meisten ggebräuchlichen Zündkerzenelekiroden aus Nickel oder einer Nickellegierung zeigen den Nachteid, insbesondere bei, sehr hohen. Verbrennungstemperaturen des Motors, daß die Elektradenspitze aufgetrieben wird. Hierdurch wird der Elektrodenabstand der Zündkerze verkleinert und somit Frühzündung verursacht. Untersuchungen haben ergeben, daß sich .das Gefüge der Nickelkristalle in der Hitze lockert, so daß der Sauerstoff der Zylinderladung in die feinen Fugen Moder Rissieeindringen und hier Verbindungen bilden kann, welche das Gefüge der Nickelkristalle auseinandertreiben.
  • Das nächstliegende Gegenmittel ist eine bessere Kühlung der Elektrode durch Verwendung eines Metalls von m-ögli:chst hohem Wärnzeleitungsvermögen, z. B. Kupfer. Da aber bekanntlich Kupferelektroden durch die Verbrennungsgase leicht angegriffen werden, während Nickel den Verbrennungsgasen am besten widersteht, so hat man bereits vorgeschlagen, vermickelbe Kupferstifte, als Elektroden zu verwenden. Die üblichen Arten der Vernickelung- eignen sich aber für den vorliegenden Fall nicht, weil. die Nickelauflage sich mit der Kupferunterlage nicht innig genug verbindet und unter dem Einfluß der holen Temperaturen abblättert, so daß der Kupferkern freigelegt wird. Stellt man den Nickelüberzug auf galvanischem Wege nur sehr dünn her, so, blättert -er zwar nicht mehr ab, dafür wird .er abier an den Funkenübergangsstellen weggebrannt. An den bloßgelegten Stellen wird die Elektrode dann durch weiteres Abbrennen schnell zerstört, wodurch sich der Elektro.denabstand vergrößert.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Übelstände .dadurch, daß di,e Elektroden. mit einem sie schützenden Metallüberzug versehen werden, in der Weise, daß das Metall der Elektrode mit dem überzugeine Legierung bildet. Ein derartiger Überzug kann bieliebL stark sein, ohne daß die Gefahr des Abbl,ätterus besteht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den unteren Teileiner gemäß der Erfindung üb.erzo;genen Mittelelektrode einer Zündkerze in vergrößertem Maßstabe, teilweise im Scbnirt.
  • Es bezeichnet darin a den aus einem Metallstift bestehenden Kern der Elektrode und b den überzug aus irgendeinem Metall, das genügend widexstandsfähig gegen Angriff der Verbrennungsgase ist. In der Grenzschicht c bildet das Metall des Stiftes a mit dem Metall des Überzugs :eine Legierung, so daß der Überzug innig mit seiner Unterlage verbunden ist.
  • Ein solcher Überzug kann z. B. hergestellt werden, indem man .einen Kupferstift galvanisch vernickelt und darauf im Wasserstoffofen glüht. Hierbei diffundiert das aufgebrachte Nickel in der Grenzschicht und bei genügend langer Glühdauer völlig mit dem Kupfer.
  • .Der gleiche Zweck kann auch erreicht werden, indem man die Kupferelektrode mit Nickelpulver fest umgibt, z. B.in.einer Asbesthülse, und durch Glühen im Wasserstoffofen die Diffusion des Nickels mit dem Kupfer herbeiführt.
  • Sehr brauchbar sind auch Elektroden aus weichem Eisen, die durch Diffusion mit Chrompulver auf den beschriebenen Wege verchromt sind. Eine derartige Elektrode leitet zwar die Wärme weniger als Kupferelektroden, aber sie behält in der Hitze -eine größere Festigkeit.
  • Kupferelektroden können nur nach vorheriger Vernickelung verchromt werden, da Chrom mit Kupfer nicht diffundiert-Die Erfindung eignet sich natürlich nicht nur für die l#üttelelektroiclen, sondern auch für die Anwendung bei den Körpenelektnoiden der Zündkerzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündkerzenelektrod e mit metallischem Überzug, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug in an sich bekannter Weise durch Legierung oder Diffusion mit der Außenschicht des Kernmetalls verbunden ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955464C (de) * 1954-11-18 1957-01-03 Rau Fa G Verfahren zur Herstellung von Elektroden fuer Zuendkerzen von Brenkraftmaschinen
US2904717A (en) * 1958-06-06 1959-09-15 Sylvania Electric Prod Composite electrode structure
DE1080374B (de) * 1958-02-18 1960-04-21 Rau Fa G Verfahren zum Herstellen von Zuendkerzenelektroden fuer Brennkraftmaschinen
DE2327481A1 (de) * 1972-06-01 1973-12-13 Lucas Aerospace Ltd Zuendkerze
DE102018221429A1 (de) * 2018-12-11 2020-06-18 Robert Bosch Gmbh Vorkammerzündkerzenkappe, Verfahren zu deren Herstellung und Vorkammerzündkerze

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