DE898325C - Verfahren zur Herstellung eines zwischen den Elektroden einer Zuendkerze verwendbaren Widerstandskoerpers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zwischen den Elektroden einer Zuendkerze verwendbaren Widerstandskoerpers

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DE898325C
DE898325C DES11124D DES0011124D DE898325C DE 898325 C DE898325 C DE 898325C DE S11124 D DES11124 D DE S11124D DE S0011124 D DES0011124 D DE S0011124D DE 898325 C DE898325 C DE 898325C
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DE
Germany
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resistance
electrodes
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spark plug
spark
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Expired
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DES11124D
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English (en)
Inventor
Hans-Wolfgang Dr Langenwalter
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NIENBURGER METALLWARENFAB GmbH
Original Assignee
NIENBURGER METALLWARENFAB GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T21/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs
    • H01T21/02Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs of sparking plugs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines zwischen den Elektroden einer Zündkerze verwendbaren Widerstandskörpers Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Widerstandskörpers, der zwischen den Elektroden einer bei niedriger Spannung, z. B. der Hälfte bis ein Zwanzigstel der für übliche Hochspannungszündkerzen notwendigen Spannung, betreibbaren Zündkerze anzuordnen ist.
  • Wie festgestellt wurde, ändern W liiderstandskörper, die nach üblichen Verfahren hergestellt sind, im Betrieb ihre Eigenschaften, insbesondere ihren spezifischen Widerstand, sehr stark. Um diese für die Zündfähigkeit der Kerze nachteiligen Erscheinungen zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der z. B. aus Silizium-Karbid oder Borkarbid bestehende, gegebenenfalls mit keramischen oder Kohlezusätzenversehene Widerstandskörper längere Zeit Temperaturen von etwa r 5oo° C ausgesetzt. Man geht dabei von Materialien wesentlich geringeren spezifischen Widerstandes aus und tempert diese bis zur Erreichung eines im Betrieb während der für Zündkerzen vorgesehenen Laufzeit annähernd gleichbleibenden Endzustandes, insbesondere eines spezifischen Widerstandes, der vorzugsweise zwischen roo und zo ooo Ohm x cm liegt. An Stelle der genannten Stoffe kann der Widerstandskörper auch Kupferoxyd oder Kupferoxydul enthalten. .
  • Gemäß weiterer Erfindung können Widerstandskörper für Zündkerzen der genannten Art, insbesondere solche, die in der eben genannten Weise vergütet sind, gegen die zersetzenden Einflüsse der Vorgänge im Verbrennungsraum während des Motorbetriebes dadurch geschützt sein, daß der beispielsweise aus Silizium-Karbid und/oder Borkarbid bestehende und gegebenenfalls mit keramischen oder Kohlezusätzen versehene Widerstandskörper an der dem Verbrennungsraum zugewandten Oberfläche mit einer dünnen metallischen Schicht versehen ist. Diese Schicht kann beispielsweise dadurch aufgebracht werden, daß die Oberfläche .Metalldämpfen von Wolfram, Silber oder anderen widerstandsfähigen Metallen, gegebenenfalls auch von mehreren Metallen gleichzeitig oder nacheinander ausgesetzt wird oder daß solche Metalle aufgespritzt werden.
  • Eine andere Möglichkeit der Vergütung der Oberfläche der genannten Widerstandskörper besteht darin, die Oberflächenschicht mit Metall-, z. B. Silbersalzen zu tränken und durch Nachbehandlung, z. B. durch Erhitzen, das Metall frei zu machen. Bei diesen Arten der Vergütung ist darauf zu achten, daß der Widerstand der Strecke nicht zu klein wird, beispielsweise nicht unter i oo Ohm sinkt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Zündkerze gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden beschrieben: In einem Kerzenkörper i ist ein den Schaft :2 der Mittelelektrode einschließender Isolierkörper 3 eingesetzt. Auf diesem Isolierkörper liegt der aus Silizium-Kohlenstoff-Verbindungen bestehende ringförmige Widerstandskörper 5 auf. Mindestens der den Verbrennungsgasen unmittelbar ausgesetzte Teil der Oberfläche 511 des Widerstandskörpers ist mit einer äußerst dünnen Wolframschicht überzogen. Der mit einem flanschartigen Kopfteil6 versehene Mittelelektrodenstift durchdringt sowohl den Widerstandskörper 5 als auch den Isolierkörper 3. Die ringförmige Körperelektrode 8 ist mit dem Zündkerzenkörper i verschraubt und liegt auf dem äußeren Teil der Oberfläche SR des Widerstandskörpers satt auf.
  • Es versteht sich, daß der Widerstandskörper gemäß der Erfindung auch in Zündkerzen anderer Bauart Verwendung finden kann. In allen Fällen ist jedoch dafür Sorge zu tragen, daß sich die wichtigsten Eigenschaften dieses Körpers innerhalb der für Zündkerzen vorgesehenen Laufzeit nicht oder nur wenig ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines zwischen den Elektroden einer bei niedriger Spannung. z. B. der Hälfte bis ein Zwanzigstel der für übliche Hochspannungszündkerzen notwendigen Spannung, betreibbaren Zündkerze anzuordnenden Widerstandskörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der z. B. aus Silizium-Karbid oder Borkarbid bestehende, gegebenenfalls mit keramischen oder Kohlezusätzen versehene Widerstandskörper längere Zeit Temperaturen von etwa i5oo° C ausgesetzt wird, so daß sich unter dem Einfluß des Motorbetriebes insbesondere seine Oberflächenschichten und sein spezifischer Widerstand nicht oder nur unwesentlich ändern. --. Zündkerze für niedrige Spannungen, z. B. die Hälfte bis ein Zwanzigstel der für übliche Hochspannungszündkerzen notwendigen Spannung, bei der die Elektroden, zwischen denen sich der Zündfunke bildet, durch einen hochohmigen, insbesondere nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestellten Widerstandskörper großer thermischer Festigkeit galvanisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der beispielsweise aus Silizium Karbid und /oderBorkarbid bestehende und gegebenenfalls mit keramischen oder Kohlezusätzen versehene Widerstandskörper auf der dem Verbrennungsraum zugewandten Oberfläche mit einer dünnen metallischen Schicht versehen ist. 3. Verfahren zur Anbringung einer Oberflächenschicht auf Widerstandskörpern für Zündkerzen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise Wolfram und/oder Silber auf die Oberfläche aufgedampft oder aufgespritzt werden. Verfahren zum Erhöhen der Haltbarkeit der den Verbrennungsgasen ausgesetzten Oberfläche eines zwischen den Elektroden einer Zündkerze angeordneten, beispielsweise aus Silizium-Karbid bestehenden Widerstandskörpers, dadurch gekennzeichnet, daß eine dünne Oberflächenschicht mit Metall-, z. B. Silbersalzen getränkt und durch Nachbehandlung, z. B. Erhitzen, das Metall frei gemacht wird.
DES11124D 1941-03-13 1941-03-13 Verfahren zur Herstellung eines zwischen den Elektroden einer Zuendkerze verwendbaren Widerstandskoerpers Expired DE898325C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206210B (de) * 1957-04-29 1965-12-02 Renault Niederspannungs-Gleitfunkenzuendkerze fuer Brennkraftmaschinen

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