DE46276C - Antriebsvorrichtung für Doppelfahrräder - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Doppelfahrräder

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Publication number
DE46276C
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DE
Germany
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bicycles
double
drive device
disk
chain
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46276D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. WAGNER in Tetschen
Publication of DE46276C publication Critical patent/DE46276C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Construction hat den Zweck, dem Radfahrer neben ausreichender Sicherheit auch noch die Möglichkeit leichterer Bewältigung von gröfseren Steigungen, Unebenheiten und kurzen Biegungen zu gewähren. Die Sicherheit des Fahrers ist dadurch erreicht, dafs der Sitz so zwischen zwei parallelen Rädern angebracht ist, dafs dessen Schwerpunkt im belasteten Zustande tiefer liegt wie der Aufhängepunkt und dafs ein Zurücklaufen des Fahrzeuges auf Steigungen verhindert ist.
Die Antriebsvorrichtung ist in den Fig. 1 bis 4 zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt die linke Hälfte der Vorrichtung, von der hinteren Seite gesehen; Fig. 2 stellt diese Hälfte von der inneren Seite des Gefährtes gesehen dar; Fig. 3 zeigt die Steuerungseinrichtung der linken Seite, im Durchschnitt von oben gesehen, und Fig. 4 diese Vorrichtung im Durchschnitt durch die Mitte, von der inneren Seite gesehen.
Das obere Stück α des im vorliegenden Falle aus Gasrohr construirten Sitzgestelles wird durch die Nabe der Scheibe b ausgefüllt. Letztere ist am Rande kegelförmig ausgedreht und in der Nabe, behufs Aufnahme der festen Radachse c, theilweise kegelförmig, sowie an der inneren Seite des Fahrrades, behufs Aufnahme einer zum Gewindezapfen del· Radachse c gehörigen fiantschenförmigen Mutter d, cylindrisch ausgebohrt. Diese Einrichtung ermöglicht, die vier Theile α bis d fest mit einander zu verbinden.
In der kegelförmigen Ausbohrung der Scheibe b pafst der innere Gegenkegel der auf der Radachse c verschiebbaren und drehbaren, mit doppelkegelförmigem Rande versehenen Scheibe e.
Neben der Scheibe e ist auf der Radachse die Nabe f und zum Schlufs der Stellring g (s. Fig. 1) gelagert.
Die Nabe/ ist durch an der Nabenscheibe/1 befindliche Mitnehmer f2 mit der Scheibe e dergestalt verbunden, dafs die Verschiebbarkeit der letzteren dadurch zwar nicht beeinträchtigt wird, dafs aber, wenn e sich dreht, auch das Rad sich drehen mufs, und umgekehrt.
Auf dem abgedrehten Kranze f3 der Nabenscheibe/"1 befindet sich ein loser, passend gebohrter Kettenring h, dessen vorspringender Theil auf der inneren Seite den passenden Hohlkegel zu dem äufseren Kegel der Scheibe e darstellt.
Dieser Kettenring h ist durch die Kette i. (s. Fig. ι und 2) mit dem Kettenrade m verbunden, welches auf der in den unteren T-Stücken k des Sitzgestelles gelagerten Trittwelle / festgekeilt ist. Es werden daher die Drehungen von m auf h übertragen werden.
An der inneren Seite des T-Stückes k ist das Tretrad η auf der Trittwelle / befestigt, dessen Drehung seitens des Fahrers durch die Bethätigung des zweiarmigen, mit Sperrdaumen ο versehenen Tritthebels ρ erreicht wird. Je nachdem der Fahrer die Fufstrittep1 oder p* benutzt, wird die Drehgeschwindigkeit beschleunigt oder verlangsamt. Die Sperrung o1 verhindert eine rückläufige Bewegung des Rades η und damit des ganzen Fahrrades.
Der niedergetretene Tritthebel ρ wird durch eine am Sitzgestell und dem Tritthebel befestigte elastische Schnur bezw. Band q wieder
in die Höhe gezogen, sobald der Fahrer den Fufs anhebt. Je nachdem nun die Scheibe e in den Kegel der Scheibe b, oder in den Kegel des Kettenringes h eingeprefst wird, findet entweder, im ersteren Falle, Bremsung, oder, im letzteren Falle, Antrieb des Fahrzeuges statt.
Diese beiden Wirkungen werden folgendermafsen erzielt:
Die Nabe der Scheibe b ist mit zwei Langrinnen versehen, in welchen die beiden Stäbe r verschiebbar sind. Die äufseren Enden dieser Stäbe tragen die Leitrollen s und umfassen mittelst derselben die Nabe der Scheibe e. Im Innern des T-Stückes α sind die Stäbe r mit Schlitzen versehen, in welchen eine in dem T-Stück Geradführung besitzende, als schiefe Ebene angeordnete Flachschiene t angeordnet ist. Die Flachschiene t ist durch die Zugstange u mit dem an der Stütze ν befestigten Handsteuerungsliebel w verbunden und tritt infolge entsprechender Drehung des letzteren beim Betrieb des Fahrrades entweder Bremsung oder die Antriebswirkung ein. Je nachdem die Bremswirkung stärker oder schwächer ausgeübt wird, ergiebt sich entweder Stillstand oder Gleitbewegung des Fahrrades.
Wie nun die Anwendung mehrerer Fufstritte auf verschiedenen Hebellängen die Geschwindigkeit beeinflufst und dadurch die Bewältigung gröfserer Steigungen ermöglicht, so wirkt auch die Anordnung von Sperrdaumen insofern günstig., als dieses gestattet, auf jedem beliebigen Punkt einer Steigung auszuruhen.
Die dargestellte Bremsvorrichtung ermöglicht auch das Fahren in Curven, indem sie erlaubt, das eine oder andere Rad nöthigenfalls sofort festzustellen und dadurch zum Mittelpunkt einer Kreisbewegung zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Antriebvorrichtung für Doppelfahrräder, charakterisirt durch die balancierförmigen Tritthebel ρ mit mehreren Pedalen ^1J?2 und Sperrungen o, in Verbindung mit den auf der Trittachse / festsitzenden Treträdern n, den auf derselben Welle festsitzenden Kettenrädern ψ, den Ketten i, den auf den Nabenscheiben/1 drehbaren Kettenringen h und den durch Mitnehmerstifte f2 mit den Naben/ verbundenen, durch den Handsteuerungshebel jv, die Zugstangen u, die schiefen Ebenen t und die Schubstangen r mit den Kettenringen h und folglich mit dem Trittwerke gekuppelten konischen Scheiben e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46276D Antriebsvorrichtung für Doppelfahrräder Expired - Lifetime DE46276C (de)

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