DE46255C - Mechanisches Telephon - Google Patents

Mechanisches Telephon

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Publication number
DE46255C
DE46255C DENDAT46255D DE46255DA DE46255C DE 46255 C DE46255 C DE 46255C DE NDAT46255 D DENDAT46255 D DE NDAT46255D DE 46255D A DE46255D A DE 46255DA DE 46255 C DE46255 C DE 46255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
reflector
box
sound
mechanical telephone
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46255D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. F. SHAVER in New-York, 21 Cedar Street
Publication of DE46255C publication Critical patent/DE46255C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1888 ab.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung eines mechanischen Telephons, welches ein gröfseres Schwingungsvermögen besitzt als die bisher bekannten, und welches mittelst eines dem Mundstück gegenüber angebrachten Reflectors die Schallwellen der Membran in einem Brennpunkt vereinigt.
Die Einrichtungen, durch welche dieser Zweck erreicht wird, sind aus den Zeichnungen ersichtlich. Fig. ι stellt einen Querschnitt des Telephons durch . die Linie X-X der Fig. 2 dar; Fig. 2 ist die Vorderansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. 4 die Hinteransicht des Apparates, und Fig. 5 zeigt ein Detail der Kastenconstruction.
A stellt den eigenthümlich construirten Kasten eines mechanischen Telephons dar, an dessen Rückseite zwei über die Seiten des Kastens hinausragende Leisten A1 befestigt sind, welche dazu dienen, das gleichzeitig die Rückseite des Kastens bildende Schallbrett A3 von dem Träger des Apparates, z. B. einer Wand, entfernt zu halten, sowie den Apparat durch Anschrauben der vorstehenden Enden der Leisten ^1 zu befestigen. Vier hölzerne Säulchen A 4 sind an den Ecken angebracht und entsprechend ausgeschnitten, um die Enden der Seitenwände A2 aufzunehmen. Auf der oberen oder vorderen Seite des Kastens A sind ein oder mehrere Schallbretter -B angebracht, welche durch schmale Streifen von einander gehalten und mittelst vier hölzerner Schallsä'ulchen H sowohl mit einander, als auch mit dem hinteren Schallbrett Aa verbunden sind.
Je nach Belieben kann in das vordere Schallbrett E ein Mundstück C eingesetzt oder auch weggelassen werden.
Rings um die Kanten des Kastens sind zur Verstärkung der Seitenwände Leisten B1 angebracht, welche bei den Ecksäulchen A* zusammenkommen ; das Ganze wird durch Kopfoder Mutterschrauben zusammengehalten, welche entweder in die Ecksäulchen eingeschraubt sind oder durch diese durchgehen und auf diese Weise die Theile des Kastens mit einander verbinden.
Eine Membran D, welche vortheilhafterweise aus faserigem Material hergestellt wird, ist an der inneren Seite des Schallbrettes B .mittelst Schrauben d befestigt und hat in der Mitte eine Oeffnung zur Aufnahme eines Schallwellenreflectors E von konischem oder halbkugeligem Querschnitt, welcher mit einem Flantsch versehen ist, auf welchem die Membran ruht. Durch den Boden dieses Reflectors E geht ein Bolzen G, dessen Kopf sich gegen den Boden anlegt, während das andere Ende mit dem Liniendraht F verbunden ist. Die Seitenwände des Kastens sind bei c ausgeschnitten, um den Schallwellen einen Austritt zu gestatten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung als Empfangsapparat ist folgende: Sobald die Schwingungen des Liniendrahtes F den Reflector erreicht haben, wird derselbe in heftige Schwingungen versetzt und die Schallwellen, welche von seiner Wandung abprallen, werden in einem Brennpunkt vereinigt, welcher sich in
der Mitte des Mundstückes C und der Oeffnung des Schallbrettes B befindet. Die Membran D wird ebenfalls durch den Reflector in heftige Schwingungen versetzt und diese werden ferner mittelst der am äufseren Rande mit dem Schallbrett B verbundenen Membran und den Verbindungsschallsäulchen H auf die Hülfsschallbretter A3 übertragen. Dadurch nun, dafs die mit einander verbundenen Schallbretter, die Membran und der Reflector in gleichmäfsige Schwingungen versetzt werden, wird eine bedeutende Verstärkung der durch das Telephon ausgesendeten Laute erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei mechanischen Telephonen die Verbindung eines tragenden Rahmens oder Kastens, einer Membran und eines Liniendrahtes mit einem concaven Reflector, welcher so construirt ist, dafs irgend ein Theil seiner inneren Fläche rechtwinklig steht zu der Linie, welche aus einem gemeinschaftlichen Punkte oder Brennpunkte nach diesem Flächentheil gezogen wird, und in der Weise, dafs der genannte Reflector sich zwischen der Membran und dem Liniendraht befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46255D Mechanisches Telephon Expired - Lifetime DE46255C (de)

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