DE461583C - Vorrichtung zum Absondern von Fluessigkeitstropfen aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von Imkerpfeifen - Google Patents
Vorrichtung zum Absondern von Fluessigkeitstropfen aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von ImkerpfeifenInfo
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- DE461583C DE461583C DESCH71287D DESC071287D DE461583C DE 461583 C DE461583 C DE 461583C DE SCH71287 D DESCH71287 D DE SCH71287D DE SC071287 D DESC071287 D DE SC071287D DE 461583 C DE461583 C DE 461583C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K55/00—Bee-smokers; Bee-keepers' accessories, e.g. veils
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
Bei Benutzung der bekannten Imkerpfeifen und anderer Raucherzerger, welche den Zweck
haben, während Ausführung von Imkerarbeiten die Bienen von den zu handhabenden Waben
u. dgl. durch Beblasen mit Tabakrauch zu vertreiben und fernzuhalten, führt der aus
dem Munde in die Blasvorrichtung übergehende Luftstrom unvermeidlich Speicheltröpfchen
in erheblichem Maße mit sich.
Diese scheiden sich, zusammen mit kondensierendem Dampf und aus dem Tabakrauch sich
ausscheidenden Destillationsprodukten, an dei Wandung des Blaskanals ab, werden an dieser
zu größeren Tropfen vereinigt, mitgeschleppt und schließlich in mehr oder weniger groben
Tropfen mitgerissen, welche besonders, wdl
sie mit Destillationsprodukten mehr oder weniger stark beladen sind, die Waben bzw.
den Honig merklich verunreinigen.
ao Der Zweck der Erfindung ist es, diese an der Wand des Ausblaserohrs durch den Rauchgasstrom
mitgeschleppten Flüssigkeitstropfen aufzufangen, so daß die erwähnte verunreinigende
Wirkung vermieden wird. Dies wird
as dadurch erreicht, daß an der Ausmündung des
Ausblaserohrs der Räumvorrichtung eine Fangkappe angeordnet wird, in deren erweiterten
Innenraum ein Austrittsstutzen in dem Rauchstrom entgegengesetzter Richtung hineinragt, der die Verlängerung des Ausblaserohrs
bildet. Die an der Wandung des Atisblaserohrs mitgeschleppten Flüssigkeitstropfen werden vermöge der dadurch erzwungenen
Richtungsänderung des Rauchluftstromes nicht ins Freie mitgerissen, sondern in dem erweiterten Raum der Fangkappe
festgehalten und unschädlich gemacht. Es handelt sich bei dieser Einrichtung keineswegs
darum, wie bei den üblichen Erweiterungen des Saugkanals von Tabakpfeifen, die zur
Kondensation und Ausscheidung eines größeren Teils der Destillationsprodukte des Tabaks
dienenden Flächen zu vergrößern. Jede Ausscheidung der Destillationsprodukte, soweit
sie nicht zu größeren Tropfen zusammengeballt sind, ist vielmehr für den Arbeitszweck der Imkerpfeifen nur nachteilig, weil
dadurch der Gehalt des ausgeblasenen Tabakrauchs an fein verteilten, für die bezweckte
Beruhigung bzw. Betäubung der Bienen wirksamen Destillationsprodukten vermindert
wird.
Auf der Zeichnung ist in
Abb. ι die Anordnung der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung bei einer
zigarrenspitzenartigen Imkerrauchvorrichtung in senkrechtem Schnitt dargestellt.
Abb. 2 und 3 zeigen in einem ähnlichen Schnitt zwei andere Ausführungsformen der
Fangvorrichtung.
Bei der Imkerzigarrenspitze nach Abb. 1 ist im Körper 1 der Vorrichtung oberhalb des
zum Einstecken der Zigarre 2 dienenden Hohlkegels 3 der mit dem nicht dargestellten
Mundstück verbundene, wagerechte Saug- und Blaskanal 4 angeordnet, der durch einen senkrechten
Kanal 5 mit dem Hohlkegelraum 3 verbunden ist. Der an seiner Ausgangsstelle in bekannter Weise mit einer leichten Druckventilklappe
6 versehene Saug- und Blaskanal mündet in eine bedeutend erweiterte gleichachsig
zylindrische Höhlung 7 aus, in deren äußere Öffnung die vorzugsweise aus dünnem Metallblech bestehende zylindrische Fangkappe
8 passend eingesetzt ist. Die Endwand dieser Fangkappe trägt einen gleichachsig gegen
den die Ventilklappe 6 tragenden Boden der Höhlung 7 vorspringenden Austrittsstutzen
9, aus dem die durch abwechselndes Ansaugen und Blasen oder auch mittels Ejektorwirkung
durch Blasen allein geförderten Rauchgase in der gewünschten Richtung auf die Arbeitsstelle ausgeblasen werden.
Die von dem Rauchgasstrom an der Wand des Blaskanals 4 mitgeschleppten und von dessenAusgang
mitgerissenen Flüssigkeitstropfen können den schnellen Richtungsänderungen,
zu welchen die Rauchgase bei ihrem Austritt in den erweiterten Raum der Fangkappe
durch Wirbelbewegungen gezwungen werden, nicht folgen, sondern werden an der Innenseite
der Fangkappe ausgeschieden und festgehalten.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist die Fangkappe 8 auf die Außenflache eines
Pfropfens io aufgesteckt, welcher von dem Ende des beispielsweise als Metallrohr 11 ausgebildeten
Ausblaskanals 4 des Raucherzeugers der Vorrichtung aufgesteckt ist. Die Innenwand der Fangkappe ist hierbei mit
einem auswechselbaren, zylindrisch gerollten Blatt von Löschpapier oder einer anderen
saugfähigen Masse ausgelegt, welche dazu dient, die in der Fangkappe ausgeschiedenen
Flüssigkeitsteile aufzunehmen. Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist die Fangkappe
8 an der Eintrittsseite mit einem verjüngten Stutzen 13 versehen und in die Höhlung
des Ausblasekanals 4 eingesteckt. Der den Austrittsstutzen 9 tragende Bodenteil 14
der Kappe ist am Rande nach Art einer Überwurfmutter 15 ausgebildet und auf das äußere
Ende des Fangkappenmantels aufgeschraubt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Absondern von Flüssigkeitstropf en aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von Imkerpfeifen, gekennzeichnet durch eine an 1 der Austrittsmündung der Blasvorrichtung angeordnete Fangkappe, in deren erweiterten Innenraum ein die axiale Verlängerung des Ausblaserohrs bildender Austrittsstutzen hineinragt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71287D DE461583C (de) | 1924-08-17 | 1924-08-17 | Vorrichtung zum Absondern von Fluessigkeitstropfen aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von Imkerpfeifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71287D DE461583C (de) | 1924-08-17 | 1924-08-17 | Vorrichtung zum Absondern von Fluessigkeitstropfen aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von Imkerpfeifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461583C true DE461583C (de) | 1928-06-22 |
Family
ID=7440173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH71287D Expired DE461583C (de) | 1924-08-17 | 1924-08-17 | Vorrichtung zum Absondern von Fluessigkeitstropfen aus dem durch Ejektorwirkung erzeugten Rauchluftstrom von Imkerpfeifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461583C (de) |
-
1924
- 1924-08-17 DE DESCH71287D patent/DE461583C/de not_active Expired
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