DE460865C - Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure

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DE460865C
DE460865C DEP53489D DEP0053489D DE460865C DE 460865 C DE460865 C DE 460865C DE P53489 D DEP53489 D DE P53489D DE P0053489 D DEP0053489 D DE P0053489D DE 460865 C DE460865 C DE 460865C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/74Preparation
    • C01B17/82Preparation of sulfuric acid using a nitrogen oxide process
    • C01B17/86Tower process

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure. Die Turmsysteme zur Gewinnung von Schwefelsäure nach O p 1 u. a. arbeiten in der Weise, daß beispielsweise bei Anordnung von sechs Türmen die ersten drei Türme Stickoxyde entbinden und die drei letzten Türme der Absorption der Stickoxyde dienen. Es läßt sich aus der Menge der angewandten Säure berechnen, wieviel Stickoxyde entbunden und sodann wieder gebunden werden.
  • Die vorliegende Erfindung will nun die sämtlichen Stickoxyde, die für die Schwefelsäurebildung nötig sind, in dem vordersten Teil des Systems, also beispielsweise bei Anwendung von sechs Türmen im ersten Turm, entbinden. Dies bringt wesentliche Vorteile gegenüber den Systemen von O p 1 u. a. Dadurch, daß die gesamten Stickoxyde bereits vom vordersten Teil der Apparatur ab wirken, wird die Schwefelsäurebildung schneller zu Ende geführt und infolgedessen auch die Absorption der Stickoxyde schneller erzielt. Man braucht weniger Türme und auch sonst eine geringere Hilfsapparatur.
  • Es hat sich ferner gezeigt, daß bei dieser Betriebsweise mit erheblich geringeren Gehalten der N itrose an Stickoxyden gearbeitet werden kann, was für den Betriebsgang und insbesondere für die Vermeidung von Verlusten an Stickoxyd und zur Schonung des Bleies von Vorteil ist. Es kommt hinzu, daß die N itrosen von geringerem Gehalt das Blei und die sonstige Apparatur weniger angreifen.
  • Die zu entbindenden Stickoxyde müssen in einem ganz bestimmten Verhältnis zur SO.,-Menge stehen. Zuviel entbundene Stickoxyde schaden ebenso wie zuwenig entbundene. Das Verhältnis der zu entbindenden Stickoxyde zur SO.-Menge richtet sich nach der Apparatur und der Leistungsfähigkeit in Bezug auf Denitrierung, Reaktionsgeschwindigkeit und Absorption.
  • Der Apparat zur Entbindung der benötigten Stickoxydmenge kann verschiedene Ausführungsformen haben. A ßer Turm- und turmartigen Räumen, die mit verschiedenen Materialien gefüllt oder auch nicht gefüllt sein können, kann man mechanische Einrichtungen, wie Mischtrommeln, Atomisatoren, Strödelwäscher u. dgl., verwenden.
  • Die Denitrierung in diesen Apparaten wird in den seltensten Fällen bis zur vollständigen Denitrierung geben und aus verschiedenen Gründen auch nicht gehen können.
  • Will man nun die Produktionssäure aus dem System herausnehmen, so wird man am besten einen kleinen hierfür geeigneten Apparat dem eigentlichen System voranstellen, der die vollständige Denitrierung der Tagesproduktion oder vielleicht auch eine darüber hinausgehende Menge bewirkt.

Claims (1)

  1. PAT ENTANSPRUC 11: Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure in Turmsystemen ohne Anwendung von Bleikammern,- dadurch gekennzeichnet, daß man die für die Schwefelsäurebildung benötigte Menge Stickoxyd im vordersten Teil der Apparatur, sei es in einem Turm oder turmartigem Raum oder in mechanischen Vorrichtungen, durch Einwirkung von schwefliger Säure auf Nitrose freimacht.
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