DE460670C - Abdampfinjektor - Google Patents
AbdampfinjektorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F5/00—Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
- F04F5/44—Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Abdampfinjektor, der zeitweilig auch mit Frisch-,
dampf betrieben werden kann und in dem Injektorgehäuse zwischen dem Abdampfeinlaß
und dem Hilfsfrischdampfeinlaß ein Ventil zur Regelung der Zufuhr des Abdampfes
nach dem Injektor besitzt. Dieses Abdampfeinlaßventil muß so ausgestaltet sein, daß es
von dem Maschinisten nach Belieben geschlossen werden kann. Ferner muß dieses Ventil selbsttätig gegen einen bestimmten, im
Injektorgehäuse herrschendeuDruck schließen, um das Eintreten von Frischdampf in die Ab-.
dampfleitung zu verhindern, wenn der Injektor mit Frischdampf betrieben wird. Die
bisher bekannt gewordenen Abdampfeinlaßventile genügten bei den starken Schwankungen
des Dampfdruckes zu beiden Seiten des Ventiles nicht den an sie gestellten Anforde-
ao rangen.
Das Ventil gemäß der Erfindung ist nun derart ausgebildet, daß es in allen Lagen
von dem im Injektorgehäuse herrschenden Abdampf- oder Hilfsfrischdampfdruck ent-
a5 lastet ist, daß also zum Schließen des Ventiles
die Wirkung einer verhältnismäßig schwachen Federkraft genügt, während das Öffnen des Ventiles durch einen unter Einwirkung
eines Druckmittels stehenden Kolben erfolgt.
Das Ventil kann mit einem rohrförmigen Fortsatz im Injektorgehäuse dampf dicht geführt
sein, und zwar mit der äußeren Fläche oder mit der Innenfläche des Fortsatzes. Im
ersteren Falle befindet sich die Schließfeder innerhalb und im zweiten Falle außerhalb des
Rohrfortsatzes. Die letztere Anordnung ist insofern vorteilhaft, als die Schließfeder dann
dem Dampf strom entzogen ist und nicht durch von dem Dampf mitgeführten Kesselstein
usw. verschmutzt wird. Das Ventil kann im Injektorgehäuse so angebracht sein, daß es in Richtung der Längsachse des Injektors
öffnet und schließt, oder auch in der Weise, daß es quer zur Längsachse des Injektors
Hegt. Im letzteren Falle besteht die Möglichkeit, daß Ventil so unterzubringen, daß es mit seiner Schließfeder und den sonstigen
zugehörigen Teilen als Ganzes aus 'dem Irijektorgehäuse herausgenommen werden
kann, ohne daß die Abdampfleitung von dem Injektor gelöst zu werden braucht. Gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung ist das Ventil als Doppelsitzventil ausgebildet.
Die Zeichnung stellt einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar.
Abb. χ zeigt eine Ausführungsform des Abdampfeinlaßventiles in einem senkrechten
Mittellängsschnitt durch den Injektor. Abb. 2 zeigt eine zweite i\usführungsform des Ven-
tiles in einem senkrechten Längsschnitt. Abb. 3 zeigt ein in der Querrichtung des Injektorgehäuses
angeordnetes Abdampfeinlaßventil. Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie
4-4 in Abb. 3. Ein Doppelsitzventil ist in Abb. 5 bis 8 gezeigt. Abb. 5 zeigt dieses
Ventil in geschlossenem und Abb. 6 in geöffnetem Zustande. Abb. 6 ist ein Schnitt nach
der Linie 6-6 in Abb. 5. Abb. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 in Abb. 6 in vergrößertem
Maßstabe. Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 in Abb. 6, ebenfalls in
größerem Maßstabe.
Das Gehäuse des Injektors besteht aus den beiden Hauptteilen 1 und 2, in welchen hintereinander
die Abdampf hauptdüse 3, die Wassersaugdüse 4, die vorläufige Mischdüse 5,
die Hauptmischdüse 6 und die Druckdüse 7 angeordnet sind (Abb. 1). Die letztere fordert
das Wasser durch den Kanal 8 über das Rückschlagventil 9 in eine nach dem Kesselrückschlagventil
führende Rohrleitimg 10.
Vor der Abdampfhauptdüse 3 befindet sich eine Dampfkammer 11, in welche entweder
Abdampf oder Frischdampf eingelassen wird, je nach den Betriebsverhältnissen für den Injektor.
Der Abdampfeinlaß 12 befindet sich am Ende des Gehäuseteiles 1, und der Hilfsfrischdampf
wird in die Kammer 11 durch Kanäle 13 eingelassen, die mit einer Dampfkammer
14 in Verbindung stehen, welcher Dampf durch eine öffnung 15 (Abb. 6) zugeführt
wird. 16 ist die Zusatzfrischdampfdüse, welche durch die öffnung τ 8 über die
Kammer 17 Frischdampf erhält.
Bei Dampf Injektoren, die abwechselnd mit Dampf von zwei verschiedenen Drücken betrieben
werden können, müssen in der Abdampfleitung Mittel vorgesehen sein, um diese Leitung abzusperren und das Eintreten
des Hilfsfrischdampfes aus dem Injektorgehäuse
in diese Abdampfleitung zu vermeiden während der Zeit, wo kein Abdampf zur Verfugung steht und der Injektor daher mit
Frischdampf betrieben wird. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck ein Ventil vorgesehen, welches z. B. durch einen unter
einem Druckmittel stehenden Kolben geöffnet und beispielsweise durch die Kraft einer
Feder 0. dgl. geschlossen wird und das so ausgebildet ist, daß es sowohl in der Offenais
auch in der Schließstellung entlastet ist ohne Rücksicht auf die Dampfverhältnisse
innerhalb des Injektorgehäuses.
Wie aus Abb. 1 zu ersehen ist, ist in dem zylindrisch gestalteten Teil 19. der Dampfkammer
11 der rohrförmige Fortsatz eines
Ventiles 20 verschiebbar und gegen den Injektorteil 19 durch Ringe 21 abgedichtet. Der
innere Steg 22 des Ventilgehäuses, in welchem die Dampfkanäle 14 und 17 vorgesehen sind
und der die Zusatzfrischdampf düse 16 hält, ist mit Innengewinde versehen und nimmt
einen scheibenförmigen Körper 23 mit einem Ventilsitz 24 auf, gegen den sich das Ventil
20 mit einer entsprechenden Sitzfläche in der Schließstellung legt. Das Ventil 20 ist mit
radialen Armen 25 versehen, in deren Mitte sich die Ventilspindel 26 befindet, an deren
Ende ein Kolben 27 angebracht ist, der sich in dem mittleren zylindrischen Teil des Körpers
23 verschiebt. Der Körper 23 besitzt innen eine ringförmige Fläche 28, die als Anschlag
zur Begrenzung der ÖfEnungsbewegung des Ventiles 20 dient und ferner in der Offenstellung
dieses Ventiles eine Sitzfläche für den Kolben 27 bildet, so daß der Zylinder 23 an
diesem Ende abgedichtet ist. Das andere Ende dieses Zylinders ist durch einen Gewindepfropfen
29 abgeschlossen, während ein Kanal 30 den Zylinder mit einer Leitung 31 verbindet,
die nach einer geeigneten Druckmittelstelle führt. 32 ist eine Schraubenfeder,
welche sich mit dem einen Ende gegen die Arme 25 des Ventiles 20 und mit dem anderen
Ende gegen einen Ring 23 im Injektorgehäuse stützt und das Ventil 20 für gewöhnlich
in der Schließstellung hält (Abb. 1). Das Ventil 20 kann geöffnet werden, indem
man durch die Leitung 31 und den Kanal 30 in den Zylinder 23 ein Druckmittel einläßt,
welches den Kolben 27 und mit diesem das Ventil 20 nach rechts bewegt und damit den
Abdampf einlaß 12 freigibt. Zur Verminderung der Reibung ist der Kolben 27 nicht mit ^
Dichtungsringen versehen. Das Entweichen' des Druckmittels zwischen Kolben 27 und
Zylinder 23 hindurch bei Offenstellung des Ventiles 20 wird durch das Zusammenwirken
des Kolbens 27 mit der ringförmigen Sitzfläche 28 an dem Zylinder 23 verhindert.
Bei der in Abb. 1 gezeigten Stellung des . Abdampfeinlaßventiles ist die Verbindung
zwischen der Dampfkammer 11 und dem Abdampfeinlaß 12 unterbrochen, und der Injektor
kann mit dem aus der Kammer 14 durch die Kanäle 13 zuströmenden Hilfsfrischdampf
betrieben werden. Unter diesen Umständen übt der die Kammer 11 anfüllende Frischdampf
auf das Ventil 20 keinen auf öffnen oder Schließen wirkenden Druck aus, was
insofern von Wichtigkeit ist, als eine verhältnismäßig schwache Feder ausreicht, um das
Ventil in der Schließstellung zu halten. Aus diesem Grunde können auch der Druckkolben
27 und der zugehörige Zylinder 23 verhältnismäßig klein gehalten werden, und es besteht
die Möglichkeit, diese Teile unmittelbar in dem Injektor gehäuse in einer zweckmäßigsten
Lage unterzubringen, ohne daß der Durchlaß für den Dampf ungebührlich verengt wird. Wird Abdampf durch den Einlaß 12
bei geschlossenem Ventil 20 zugeführt, so wird der Druck dieses Dampfes auf das Ventil
im wesentlichen ausgeglichen, und dieser Zustand besteht weiter, auch nachdem das
Ventil 20 geöffnet ist, und ohne Rücksicht darauf, ob in der Kammer 11 Frischdampf
vorhanden ist oder nicht, so daß unter allen Betriebsbedingungen die auf Schluß des Ventiles
20 zielende Kraft, d. h. also die durch die Feder 23 auszuübende Kraft, die gleiche
ist. Infolgedessen, d. h. infolge der Gleichförmigkeit der von dem Kolben 27 zu überwindenden
Kraft, geht das Öffnen und Schließen des Ventiles gleichmäßig und ruhig vor sich, und es werden daher Stöße vermieden,
die sich bei plötzlicher Anwendung von unausgeglichenen Kräften ergeben, welche das Ventil
heftig schließen oder öffnen und Beanspruchungen sowie Beschädigungen der Ventileinrichtung
zur Folge haben. Wie sich aus Abb. ι ergibt, läßt die beanspruchte Ventilkonstruktion
ferner weite und unverengte Dampfkanäle zu, welche den Abdampfeinlaß 12 mit der Dampfkammer 11 verbinden.
Die Ausführungsform nach Abb. 2 zeigt im wesentlichen die gleiche allgemeine Anordnung
wie die Ausführungsform nach Abb. i, nur ist die Unterbringung der Schließfeder
eine andere. Der rohrförmige Teil 20" des Abdampfeinlaßventiles ist außen mit
einem vorstehenden Flansch 206 versehen, gegen den sich die Schließfeder 32« stützt,
die in dem Ringraum zwischen dem rohrförmigen Teil 20" und dem Injektorgehäuse liegt
und sich mit ihrem anderen Ende gegen einen in den Abdampfeinlaß λ 2 eingeschraubten
Ring 33" abstützt, der mit einer büchsenartigen Verlängerung 2,$>
versehen ist, an welcher sich der rohrförmige Veiitilteil 200
mit seiner Innenfläche unter Zwischenschaltung von Kolbenringen 2ifl dampfdicht führt. Bei
dieser Anordnung liegt die Schließfeder 32« außerhalb des Stromes des Abdampfes, so
daß sie durch von dem Abdampf mitgeführten Kesselstein und sonstige Fremdkörper tticht verunreinigt und daher das freie Arbeiten
des Ventiles nicht behindert wird.
In Abb. 3 und 4 ist das Abdampfeinlaßventil quer zum Injektorgehäuse angeordnet.
Innerhalb des letzteren befindet sich ein zylindrischer Einsatz 34 mit einem Einlaßschlitz
35 am Boden des Injektors. Dieser Schlitz 35 stellt die Verbindung zwischen dem Abdampf einlaß 12 und dem Innern des
Zylinders 34 her. Zwei einander gegenüberliegende Schlitze 36 in dem Zylinder 34 oberhalb
des Schlitzes 35 verbinden das Innere des Zylinders 34 mit der Dampfkammer 1 r.
Zwischen dem oberen Teil des Schlitzes 35 und dem unteren Teil der Schlitze 36 ist der
Zylinder 34 mit einem ringförmigen Ventilsitz 37 versehen, gegen den sich mit einer
entsprechenden Sitzfläche das Ventil 20c legt, das durch einen rohrförmigen Fortsatz mit
Dichtungsringen in dem Zylinder 34 geführt und durch eine Feder 32* auf den Ventilsitz
37 gedruckt wird. Die Feder 32s stützt sich
einerseits gegen einen nach innen vorstehenden Flansch des Ventiles 20c und andererseits
gegen eine das obere Ende des Zylinders 34 abdeckende Platte 38. Das Ventil 20c ist mit
radialen Armen versehen, welche die Ventilspindel 20δ mit einem Kolben 27s an deren
freien Enden halten. Dieser Kolben verschiebt sich in einem zylindrischen Gehäuse
39, welches in den Boden des Injektorgehäuses eingeschraubt ist. Das offene Ende des Zylinders
39 ist durch eine Klappe 41 geschlossen, welche in einen Flansch 40 des Injektorgehäuses
eingeschraubt ist und mit diesem eine Kammer zur Aufnahme des Druckmittels für die Betätigung des Kolbens 27s bildet.
3i6 ist eine Leitung zum Zuführen des Druckmittels
nach der Kammer 40, 41.
Die Anordnung ist, wie sich aus Abb. 3 ergibt, so getroffen, daß der Zylinder 39 nach
Abnahme der Kappe 41 aus dem Injektorgehäuse herausgeschraubt und wieder eingesetzt
werden kann. Das Ventil 20c ist in der Schließstellung dargestellt und wie das Ventil
der erstbeschriebenen Ausführungsform entlastet. Wenn das Ventil in die Offenstellung
bewegt wird, so findet der Dampf einen verhältnismäßig freien Durchgang zwischen dem
Einlaß 12 und der Kammer 11 durch die Schlitze 35 und 36. Der Zylinder 39 ist wiederum,
wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, innen mit einer Sitzfläche für den Kolben
27 versehen, um dessen Hub in der Offenstellung zu begrenzen und eine Abdichtung
zum Zwecke der Vermeidung des Entweichens von Dampf, Luft o. dgl. aus dem Zylinder 39 zu erzielen. Bei dieser Ventilanordnung
befindet sich die Schließfeder 326
und der Zylinder 34, in welchem das Ventil 2oc sich bewegt, oberhalb bzw. außerhalb der
Bahn des Abdampfes durch den Injektor, so daß diese Teile nicht durch die von dem Abdampf
mitgeführten Fremdkörper verunreinigt werden, welche die freie Arbeitsweise des Ventiles behindern könnten. Ferner kann
man bei dieser Anordnung das Ventil mit den zugehörigen Teilen aus dem Injektorgehäuse
entfernen, ohne daß man die Abdampfleitung von dem Injektorgehäuse zu lösen braucht.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 bis 8 ist das Abdampfeinlaßventil als Doppelsitzventil
ausgebildet. Im Innern des Injektorgehäuses ist an einer zylindrischen Büchse 43 ein Körper 42 mit einem Ventilsitz 42°
befestigt. Der Körper 42 besitzt eine Anzahl
von Armen 42^ die nach dem Abdampf einlaß
hin in einem Ring 44 mit Dichtungsringen 45 und einem Ventilsitz 42* endigen, der
jedoch etwas breiter ist als der Ventilsitz 42°. Das Doppelsitzventil 46 ist mit radialen
Armen 47 versehen, an welchen die Ventilspindel 48 angebracht ist, die mit dem einen
Ende in der Nabe 53 eines in den Abdampfeinlaß 12 eingeschraubten Ringes 50 geführt
ist und an ihrem anderen Ende einen Kolben
49 trägt, der sich in der zylindrischen Kammer der Büchse 43 bewegt. Der Bodenring
50 besteht aus drei durch radiale Rippen miteinander
verbundenen konzentrischen Ringen 51, 52 und 53. Der innere Ring 53 dient,
wie bereits gesagt, zur Führung der Ventilspindel 48. Der mittlere Ring 52 bildet das
Widerlager für die Schließfeder 54 des Ven-■ tiles 46, und der äußere Ring 51 ist in das
Inj'ektorgehäuse eingeschraubt.
Auch dieses Ventil zeigt das Merkmal der Entlastung und der weiten Dampfdurchlässe
in der Offenlage, und ferner sind die Bewegungswiderstände verringert, da gleitende
Flächen, welche zur Erzielung der erforderlichen Abdichtung Ringe o. dgl. erfordern,
vermieden sind. Schließlich ist die Feder 54 so angeordnet, daß sie, selbst wenn sie
durch Kesselstein u. dgl. verschmutzt ist, die Betätigung des Ventiles nicht behindert.
Für den einströmenden Dampf ergibt sich, " wie aus Abb. 6 zu ersehen ist, ein doppelter
Weg, und zwar einmal durch den Hohlraum des Ventiles 46 hindurch und dann zwischen
diesem Ventil und dem Injektorgehäuse hindurch.
Die bei dieser Ausführungsform gezeigte Führung der Ventilspindel an beiden Enden
könnte mit Vorteil auch bei den anderen Ausführungsbeispielen angewendet werden.
Claims (9)
- Patentansprüche:■1. Abdampf injektor, der zeitweilig auch mit Frischdampf betrieben werden kann, mit- in dem Injektorgehäuse zwischen dem Abdampfeinlaß und dem Hilfsfrischdampfeinlaß angeordnetem Ventil zur Regelung der Zufuhr des Abdampfes nach dem Injektor, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdampfeinlaßventil so ausgebildet ist, daß es in allen Lagen von dem Druck des Abdampfes oder Hilfsfrisch-, dampfes entlastet ist, derart, daß zum Schließen des Abdampfeinlaßventiles eine verhältnismäßig schwache Federkraft genügt, während das Öffnen des Ventiles entgegen dieser schwachen Feder durch einen unter Einwirkung eines Druckmittels stehenden Kolben erfolgt.
- 2. Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdampfeinlaßventil mit einem rohrförmigen Fortsatz (20, 20°, 2OC) in dem Injektorgehäuse dampfdicht geführt wird.
- 3. Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Fortsatz (20) des Abdampfeinlaßventiles mit seiner Außenfläche in dem Injektor gehäuse dampfdicht geführt ist, während die Schließfeder (32) sich innerhalb des rohrförmigen Fortsatzes (20) befindet (Abb. 1).
- 4. Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Fortsatz (20s) des Abdampfeinlaßventiles mit seiner Innenfläche an einem Teile (336) des Injektorgehäuses dampf dicht geführt .--ist, wobei die Schließfeder (32°) den rohrförmigen Fortsatz (20") außen umgibt (Abb. 2).
- 5. Injektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdampfeinlaßventil mit seinen zugehörigen Teilen im Injektor gehäuse quer zu dessen Längsrichtung untergebracht ist, derart, daß es mit diesen Teilen aus dem Gehäuse entfernt werden kann, ohne die Verbindung der Abdampf leitung mit dem Injektor gehäuse zu unterbrechen (Abb. 3).
- 6. Injektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Injektorgehäuse zur Aufnahme des Abdampfeinlaßventiles (20cJ mit einem zylindrischen Einsaz (34) versehen ist, in welchem durch das Ventil (2oc) gesteuerte, die Verbindung zwischen dem Abdampf einlaß (12) und der Dampfkammer (11) herstellende Dampf- · schlitze (36) so angebracht sind, daß das Ventil (2oc) sich in der Offenstellung außerhalb des Stromes des Abdampfes befindet.
- ' 7. Injektor nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß das Abdampfeinlaß'-ventil als Doppelsitzventil (46) ausgebildet ist (Abb. 6).
- 8. Injektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelsitzventil -' (46) als Hohlzylinder ausgebildet ist, derart, daß in seiner Offenstellung zwei Wege für den Abdampf, und zwar einer durch den Innenraum des Hohlzylinders und ein zweiter Weg zwischen dem Zy- " linder und dem Injektorgehäuse, freigegeben werden.
- 9. Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben, auf den das Druckmittel zum Öffnen des Abdampf- ' * einlaßventiles einwirkt, unmittelbar an der Spindel des Einlaßventiles angebracht und der zugehörige in der Dampfeinlaßkammer (11) des Injektorgehäuses befindliehe Zylinder mit einer Ventilsitzfläche versehen ist die einerseits als Anschlagzur Begrenzung des Kolbenhubes in der Offenstellung des Einlaßventiles dient und im Zusammenwirken mit dem Druckkolben ein Entweichen des Druckmittels in dieser Stellung verhindert.io. Injektor nach Ansprüche», dadurch gekennzeichnet, daß das Abdampfeinlaßventil (46) außer durch den am einen Ende der Ventilspindel (48) befindlichen Druckkolben (49) mit dem anderen Ende dieser Spindel in einem Ring (50) des Abdampfeinlasses (12) geführt ist (Abb. 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US460670XA | 1926-01-28 | 1926-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460670C true DE460670C (de) | 1928-06-05 |
Family
ID=21941412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH78850D Expired DE460670C (de) | 1926-01-28 | 1926-05-15 | Abdampfinjektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460670C (de) |
-
1926
- 1926-05-15 DE DESCH78850D patent/DE460670C/de not_active Expired
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