DE46047C - Einrichtung an Saugbaggern zur Erhöhung der Beweglichkeit des Saugrohrs - Google Patents

Einrichtung an Saugbaggern zur Erhöhung der Beweglichkeit des Saugrohrs

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DE46047C
DE46047C DENDAT46047D DE46047DA DE46047C DE 46047 C DE46047 C DE 46047C DE NDAT46047 D DENDAT46047 D DE NDAT46047D DE 46047D A DE46047D A DE 46047DA DE 46047 C DE46047 C DE 46047C
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DE
Germany
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suction
suction pipe
springs
dredger
digging tools
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Application number
DENDAT46047D
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P. g. DANIELZOON in Haarlem
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/88Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
    • E02F3/90Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
    • E02F3/905Manipulating or supporting suction pipes or ladders; Mechanical supports or floaters therefor; pipe joints for suction pipes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02F3/90Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
    • E02F3/92Digging elements, e.g. suction heads
    • E02F3/9212Mechanical digging means, e.g. suction wheels, i.e. wheel with a suction inlet attached behind the wheel
    • E02F3/9225Mechanical digging means, e.g. suction wheels, i.e. wheel with a suction inlet attached behind the wheel with rotating cutting elements
    • E02F3/9237Suction wheels with axis of rotation in transverse direction of the longitudinal axis of the suction pipe

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
Patentift im Deutschen Reiche vom i. Juli 1888 ab.
Die Neuerung betrifft eine Construction von Saugbaggern, die nicht blos für Sand, sondern, mit Ausnahme von hartem Gestein, für alle Bodenarten zu verwenden ist, wie bei Eimerbaggern auch Seitenbewegungen gestattet und ■ zugleich die Möglichkeit bietet, auch bei unruhiger See zu arbeiten, ohne dafs die in diesem Falle im Saugrohr immer auftretenden Erschütterungen in Gefahr bringender Weise auf die Pumpen übertragen werden könnten.
Fig. 3 giebt eine Seitenansicht des Saugrohres sammt dem Führungsstück E und dem Saugkopf C. Fig. 4 und 5 zeigen zwei weitere Ansichten des Führungsstückes E und dessen Verbindung mit dem Saugrohr A. Fig. 7 stellt den Saugkopf C und die Grab vorrichtung sammt ihrem Antrieb und Fig. 6 die Seitenansicht des zu der letzteren gehörigen Messerkreuzes L dar. Das Saugrohr A, Fig. 1 und 2, kann in einem die Mitte des Baggerschiffes durchbrechenden Längsschlitz auf- und abbewegt werden und endigt an dem einen Ende in einen Saugkopf C, der auf dem Boden aufliegt und eine Wühlvorrichtung enthält, die vom Schiffsdeck aus angetrieben wird. Das andere Ende D des Saugrohres A steht mit einer Schleuderpumpe in Verbindung, die das durch die Grabvorrichtung erzeugte Gemenge von Wasser und Erdreich ansaugt und in die beiden in der Längsrichtung des Schiffes laufenden Auswurfrohre F, Fig. 2, fördert.
Das Saugrohr A, oben durch eine Längsrippe versteift, ist bei -B, Fig. 3, aufgehängt und mit der Pumpe durch einen elastischen Schlauch aus Leder, Gummi etc. verbunden, der somit verschiedene Höhenveränderungen des Saugkopfes C in leichter Weise gestattet. Um das Eintreten von etwaigen Spannungen in diesem Verbindungsschlauch zu vermeiden, wird das Saugrohr A von einem kastenförmigen Führungsstück E aufgenommen, das zwischen zwei Paar bogenförmigen Schienen F geführt ist, die an den beiden Längswänden des erwähnten , in der Mitte des Baggerschiffes vorgesehenen Schlitzes befestigt sind. · Dabei sind die Berührungsflächen α zwischen dem Führungsstück und den Schienen convex gestaltet, so dafs auf- diese Weise auch eine gewisse Nachgiebigkeit der Construction in horizontaler Richtung gewahrt ist. Die Verbindung zwischen dem Saugrohr A und dem Führüngsstück E ist jedoch keine feste und unmittelbare; das Saugrohr A geht vielmehr frei durch das letztere hindurch und ist mit demselben nur durch zwei oder mehrere Federn H verbunden, die sich einestheils gegen den Führungskörper E, anderenteils gegen ein am Saugrohr befestigtes Querstück G anpressen und durch die Schrauben b angezogen werden können. Durch diese Art der Verbindung ist bis zu einem gewissen Mafse auch eine Bewegung des Saugrohres A in der Richtung seiner Längsachse gestattet. Um jedoch für alle Fälle eine zu weit gehende Beanspruchung der Federn H zu verhindern, ist am Saugrohr A ein Winkelring J angenietet (Fig. 4), welcher bei der in Aussicht genommenen tiefsten Lage des Saugkopfes C gegen einen mit dem Führungskörper verbundenen Gummiring c stöfst und dadurch die Federn H entlastet. Das Saugrohr A mündet in den oben erwähnten Saugkopf C und steht mit dem unteren Theil S
derselben, der eine Art Glocke über der zu vertiefenden Stelle des Untergrundes bildet, in Verbindung. Der Saugkopf C ist bei d mit der Kette eines Windewerkes W, Fig. ι und 2, verbunden und kann durch dieses je nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden, wobei er durch Schienen N geführt wird. Durch die Anordnung des Kugelgelenkes M und der Universalkupplung P ist der Antrieb der Wühlvorrichtung bei allen Lagen des Saugrohres A, sowie bei allen durch Wellenschlag hervorgerufenen Schwankungen des Baggerschiffes in sicherer Weise ermöglicht.

Claims (3)

Patent-Anspruch: An einem Saugbagger, der wie ein Eimerbagger alle Seitenbewegungen gestattet und gekennzeichnet ist durch ein im Mittelschlitz des Baggerschiffes auf- und abbewegbares Saugrohr A, dessen unteres, auf dem Boden aufliegendes Ende einen Saugkopf C sammt den Grabwerkzeugen L besitzt und dessen oberes Ende D mit einer Centrifugalpumpe, die das aufgewühlte Erdreich ansaugt und weiterfördert, durch einen Schlauch aus Leder, Gummi etc. elastisch verbunden ist:
1. die Anordnung eines Führungskörpers E, der sich zwischen zwei Paar bogenförmigen Schienen F führt, wobei die Führungsflächen convex gestaltet sind, das Saugrohr A aufnimmt und mit diesem mittelbar durch das Querstück G und die Federn H in Zusammenhang steht;
2. die Verbindung zwischen dem auf dem Saugrohr A befestigten Querstück G mit dem Führungskörper E durch Federn oder andere elastische Zwischenglieder, welche eine Verschiebung des Saugrohres A in der Richtung seiner Längsachse gestatten;
3. der Antrieb der Grabwerkzeuge durch ein auf Deck angebrachtes Kegelradpaar O, von welchem das grofse Horizontalrad T ein Kugelgelenk M enthält, in dessen vier- oder mehrkantiger Bohrung sich das entsprechend gestaltete obere Ende der Stange K bewegen läfst, die den Antrieb der Grabwerkzeuge L bei allen Lagen des Saugrohres A bewirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT46047D Einrichtung an Saugbaggern zur Erhöhung der Beweglichkeit des Saugrohrs Expired - Lifetime DE46047C (de)

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